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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Unsinn des Tages

Hochbegabung ist eine Behinderung.

Schreiben betroffene Mütter - und wundern sich darüber, dass ihre Negativ-Erwartungen erfüllt werden...

Hochbegabung ist eine Gabe, die nur eine Minderheit besitzt. Und wie immer haben es Minderheiten schwerer, weil Schulen und Umwelt auf die Mehrheit ausgerichtet ist. Manchmal macht das die Dinge komplizierter und man ist gezwungen, unkonventionelle Wege zu beschreiten. Doch deswegen von Behinderung zu reden - nicht wirklich, oder?

Und dann wundern sich die gleichen Mütter über die mangelnde Akzeptanz der Umwelt auf ihr kreatives Kind. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit - wer also sein Kind als behindert darstellt, fixiert seine Aufmerksamkeit nur auf die Probleme und reduziert das Kind zu einer Ansammlung von Schwierigkeiten. Wie soll man da einem Kind gerecht werden können? Wie soll sich so das Bild der Mehrheit von der Minderheit wandeln?

*dickenhalshab*
*michwiederabgeregthab*
*denschönentaggeniess*

Jac 30.03.2004, 10.10| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Versöhnt

Die Laune meines Jüngsten versöhnt mich mit der Sommerzeit :

Dieses Kind ist heute einfach nur gut gelaunt, sonnig, veständnisvoll und auch mal geduldig - also genau das Gegenteil von dem, was er in den letzten Wochen so geboten hat. Das Muttersein macht deutlich mehr Spass, wenn man nicht ein kleines, nörgelndes Etwas vor sich hat, welches überhaupt nichts mit sich und der Welt anfangen kann.

Dann hoffe ich doch einfach mal, es bleibt so, bis die Sommerzeit wieder wechselt.
(Nein, Illusionen mache ich mir keine *ggg*)

Jac 29.03.2004, 12.38| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Sommerzeit-Umstellung

*augenverdreh*

Der Erfinder der Sommerzeit hatte garantiert keine schulpflichtigen Kinder!

Doch immerhin hat der Jüngste so heute bis sieben geschlafen, doch ich befürchte, das war ein einmaliger Ausrutscher ;-)

 

Jac 29.03.2004, 08.26| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Gänseblümchen

Das ist ein ganz besonderes Gänseblümchen-Bild :

Gänseblümchen
als Desktopmotiv

Dieses Gänseblümchen wächst zusammen mit vielen Geschwistern in unserem Garten und reckt sich heute der Sonne entgegen. Das ist nicht das Besondere daran, es ist eigentlich ein Gänseblümchen wie jedes seiner Geschwister auch.

Das Besondere ist das Bild, bzw. dessen Enstehung:
Habe ich bis anhin mit einer gewöhnlichen Digicam fotografiert oder dann mit der Spiegelreflex, ist dieses Bild mit einer digitalen Spiegelreflex entstanden:
Canon EOS 300D - ein wahrgewordener Traum!

Wenn ich mir nun vorstelle, was ich mit dem Makro-Objektiv alles anstellen kann, welches nun lange Zeit fast unbenutzt im Schrank war...
liebe Insekten in meinem Garten - ich komme :-)

 

Jac 28.03.2004, 17.43| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

So schön

Heute nachmittag habe ich im Garten einen wunderbaren Fund gemacht :
der erste Marienkäfer dieses Jahres!


Seit langer Zeit haben Marienkäfer für uns eine besondere Bedeutung und jedes Himmelskindchen (!), welches wir sehen, ist für uns wie ein kleiner, leiser Gruss.

Der recht grosse, knallrote Sieben-Punkt-Käfer ist mir eine rechte Weile über die Hände gekrabbelt, bevor ich ihn auf meinen Rosen wieder abgesetzt habe. Die Wärme im Herzen, die hat er dagelassen...

So schön :-)

 

Jac 27.03.2004, 20.23| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Rebellion der Hausfrau

Täglich, beim Zähneputzen grinst er mich an, der kleine Aufkleber, seit Jahren und erzählt mir, dass ich die Spiegelflächen nicht mit einem handelsüblichen Glasreiniger, sondern mit einem Fensterleder putzen soll.

Aber ehrlich, ich habe gar kein Fensterleder - ich nehme Glasreiniger. Das ist ja so verwerflich, ich weiss. Wie komme ich Durchschnitts-Hausfrau dazu, die so wichtigen Anweisungen des Herstellers zu ignorieren? Eigentlich sollte ich ihm ja dankbar sein, dass ich, um sein Produkt zu reinigen, nicht ein Spezialprodukt kaufen muss, ohne welches man nicht mehr leben kann, welches man auch nur auf mühsamen Umwegen beim Originalhersteller in Hintertupfingen-Kleingeistheim erwerben kann, wo es weder Telefon noch Internet gibt.

Da werden Dinge produziert, und um den Käufer zu binden, wird das entsprechende Pflegeprodukt gleich dazu verkauft, mit dem dringlichen Hinweis, dass bei Nichteinhalten der Reinigungs-Anweisungen gar Fürchterliches passieren könnte. Das Parkett werde sich vom Boden erheben und weglaufen, der Backofen werde implodieren, die Fensterrahmen würden sich in Quarks zerlegen....

...und ich bin einfach so verwerflich und ignoriere all die Hinweise und rebelliere gegen diese verkaufswirksamen Strategien und putze einfach mit ganz normalen Mitteln, allem voran Wasser.

Und ganz ehrlich :
Jeden Morgen freue ich mich diebisch darüber und strecke dem Spiegel-Aufkleber die Zunge raus. 

Jac 27.03.2004, 10.22| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Merke!

Das Klingeln des Telefons lässt in Kindern die lautesten und aufsässigsten Eigenschaften erwachen - ob ich mir vielleicht doch einen Telefonbeantworter anschaffen soll?

Merke weiter :
Das Beenden des Gesprächs verwandelt Kinder in Lämmchen - gibt es diesen Effekt auch ohne das vorgängige Geschrei?

Jac 26.03.2004, 10.11| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

So ein Theater...

Dass die ganze Schule Kopf steht wegen dem Theaterprojekt, welches heute Premiere hat, kann ich verstehen. Dass es nicht einfach ist, soviele verschiedene Kinder und Aufgaben unter einen Hut zu bekommen, ist mir klar.

Aber dass ich hier Zettel mit drei unterschiedlichen Zeitangaben habe, die dann alle drei nicht gelten, weil die Halbwertszeit weniger als 24 Stunden beträgt, führt dazu, dass ich hier zwei Kinder habe, die durch die Unvorhersehbarkeit und Langeweile ziemlich neben den Schuhen sind.

Dass ich am Mittwoch extra schwarze Kleider für die Kinder gekauft habe, weil das für die Bühnenbildkinder am Dienstag gefordert wurde, ist besonders nett, da am Donnerstag auskam, dass sie das gar nicht brauchen, weil sie nicht auf die Bühne müssen...

Informationsfluss ist Glückssache.

Jac 26.03.2004, 09.27| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Bandwurmsatz

Auch eine von fernem beeindruckend lange Aneinanderreihung von Worten, Sätzen und Absätzen, garniert mit Kommata, Punkten und sonstigen Interpunktionszeichen, dargestellt in der Schriftart Verdana und blauer Farbe kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Stapelfrau eigentlich gar nichts zu sagen hat, aber da sie die Frau der vielen Worte ist, kann sie dies selbstverständlich weder in einem Wort zusammenfassen, welches lauten könnte "nichts" oder einfach keinen täglichen Eintrag schreiben, sondern muss sich in der Ausfertigung von solchen Bandwurmsätzen wie diesem hier üben, was sie laut des WBE generell oft macht, sodass er sich fragt, ob sie eigentlich niemals Luft holen muss, was nichts daran ändert, dass der geistige Inhalt dieses Bandwurmsatzes eher dünn ist und auch wenn es der Stapelfrau wie so oft sehr schwer fällt, zum Ende zu kommen, wird sie wohl oder übel genau dies jetzt tun müssen, ob es ihr gefällt oder nicht....

 

Jac 25.03.2004, 13.25| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Quartalskoller

Nachdem sich mein NEIN von heute morgen in einen opulenten Quartalskoller verwandelt hat, mit einem "kleineren" hysterischen Anfall verbunden war, ich mich ausgeheult und ausgetobt habe, bin ich jetzt zwar total kaputt, aber ich kann wenigstens wieder eines sagen :

JA!

Auf ein neues, bis zum nächsten Koller ;-)

Jac 24.03.2004, 20.50| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Nein

Nein!

Nein zum Wetter.
Nein zur Laune der Kinder.
Nein zu meinen Pflichten.
Nein zu zwischenmenschlichen Zwisten.

Nützt zwar nichts, aber es tut gut, es wenigstens mal zu sagen.

Jac 24.03.2004, 09.32| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches