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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Bedenklich makaber

Im Namen der Wissenschaft, im Namen der Aufklärung?

Ich habe für mich persönlich schon lange entschieden, dass mir Körperwelten zu weit geht und ein für mich nicht akzeptabler Umgang mit dem toten menschlichen Körper ist und mich manchesmal leise bei all den Presseberichten gefragt, wohin das führen wird.

Zum Beispiel dahin :
Leiche soll in Glasvitrine verwesen

...

Man nehme den Tod in Form einer Leiche, verfremde ihn, indem man ihn chemisch behandelt oder hinter einem Glaskasten verrotten lässt und mache die Menschen dann damit glauben, dass sie das Wesen des Todes erfasst haben. Die gleichen Menschen übrigens, die wohl niemals freiwillig einen echten Toten berühren würden, die allem, was mit dem Ende des Lebenskreises zu tun hat, geflissentlich aus dem Weg gehen, die Trauernde wie Aussätzige behandeln, weil sie nicht mit ihrer eigenen Endlichkeit konfrontiert werden wollen....

Bedenklich...

 

 

Jac 16.03.2004, 12.54| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Vernetztes

Richtig fein, so warm...

Die Heizung funktioniert wieder, es wird zunehmend wärmer hier drin, die Sonne scheint, die Vögle zwitschern - und darüber, dass die Heizung jederzeit die Schraube machen könnte, mag ich jetzt nicht nachdenken ;-)
Ich werde ihr jetzt einfach regelmässig gut zureden, wenigstens solange durchzuhalten, bis wir den Gasanschluss haben und dann darf sie kaputtgehen...


Ich habe in den letzten zwei Stunden wieder viele Dinge gelernt, über Schwitzwasserbereich, Einspritzdüsen, Brenner-Lebensdauer, Gusskessel, offene Systeme, CO2-Emissionen - lauter Dinge, die mich eigentlich gar nicht wissen möchte, weil sie zweifelsfrei mit Problemen verbunden sind *g*

Jac 16.03.2004, 10.23| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

War ja klar...

Das Gute: 3070 Liter Heizöl hat der nette Mann mir dagelassen und heute nachmittag hat die Sonne unser Haus aufgewärmt bis auf 21°

Das Schlechte : Die Heizung läuft natürlich nicht, weil wohl Luft in der Ölpumpe ist und heute auch keiner mehr kommen kann, erst morgen.

Das Witzige : Nach Aktenstudium stellten wir fest, wann uns das letzte Jahr das Öl ausgegangen ist - am 14. März *kicher*

Das nennt sich dann "Alle Jahre wieder" - wie doof kann man eigentlich sein?
;-)

 

Jac 15.03.2004, 19.28| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

fröstel....

Thermometer

Das obere ist die Temperatur im Wohnzimmer, dem wärmsten (!) Raum im Haus -
es ist grad nicht mehr sehr lustig hier.



Jac 15.03.2004, 11.06| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

Kalt, kalt, kalt...

Die ausgefallene Heizung macht sich deutlich bemerkbar - es ist ziemlich frisch hier. In Kombination mit meiner Müdigkeit erzeugt sie nur einen einzigen Wunsch :
zurück ins Bett zu kriechen, mir die Decke über den Kopf zu ziehen und den Tag verschlafen. Es wäre mir egal, wenn der Haushalt liegen bleibt und die Wäsche könnte auch morgen erledigt werden, aber ich befürchte, mein dreieinhalbjähriger Kreativling würde die Gunst der Stunde bestimmt nutzen ;-)

Also werde ich mich jetzt einfach in Bewegung setzen, mir noch eine Jacke mehr anziehen und es mit Arbeit versuchen - dabei soll einem auch warm werden.

Ich wünsche Euch einen angenehmen Start in eine warme Woche :-)

Jac 15.03.2004, 09.54| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Warnleuchte

Ahnungslos tappte ich durch den Keller, bewaffnet mit Bohnen, Blumenkohl und Kartoffeln fürs Abendessen, als ich aus dem Augenwinkel ein orangenes Lämpchen leuchten sehe, wo sonst nie eines leuchtet. Vorsichtig nähere ich mich dem grossen orangen Kasten, um dann bestätigt zu sehen, was ich befürchtete : die Heizung meldet Brennerproblem....
*wuah*
Der Griff zum Mess-Stab bestätigt meine Vermutung : wie jedes Jahr ist uns auch dieses Jahr mal wieder das Heizöl ausgegangen. Ich bin mir sicher, das werden wir nicht mehr lernen - aber das macht nichts, da die Ölheizung sowieso bald rausfliegt und die sperrigen Tanks gleich hinterher.

Nun ja, es könnte kälter sein und morgen liefert uns bestimmt einer ein paar Liter von dieser Brühe - nun kann ich einfach hoffen, dass die Heizung dann wieder anläuft - die letzten Male nahm sie den Heizölmangel immer zum Anlass, gleich sonst noch eine Störung zu entwickeln.
Ich würde es ausgesprochen freundlich finden, wenn sie noch solangen durchhält, bis wir den Gasanschluss haben. Ich gehe ihr dann mal gut zureden... ;-)

Jac 14.03.2004, 16.34| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Sonntägliches

Ich würde jetzt ja hier gern einen besonders witzigen oder tiefsinnigen oder anspruchsvollen oder wissenswerten Beitrag schreiben, aber mir fällt nichts ein - ich bin schon wieder oder immer noch müde....

So extrem kenne ich das wirklich nicht, ich könnte nur noch schlafen. Dabei lastet momentan weder etwas besonders Schwieriges auf meinen Schultern, Vitaminmangel habe ich auch nicht, zuwenig Schlaf bekomme ich auch nicht, es gibt keinen ersichtlichen Grund. Ausser dass ich müde bin. Ehrlich gesagt nervt es mich gewaltig - ich könnte heute soviel machen, aber ausser Herumhängen reicht es zu nicht viel.
*gähn*

Jac 14.03.2004, 15.36| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Flüssig oder fest?

..und dann stellt sich die Frage - flüssig oder fest - der Rahm dazu....

Die ersten Erdbeeren des Jahres 2004

Ich habe mich heute mal wieder für fest entschieden, flüssig nehme ich morgen.....

Ausserdem war heute sowieso grosser Beeren-Tag. Erst träume ich von Erdbeeren, dann kaufe ich Erdbeeren - und ausserdem haben wir den Gärtner beauftragt, hier (endlich) Himbeeren und Johannisbeeren zu pflanzen - ich freu mich so, das habe ich mir schon so lange gewünscht.

Zwei Apfelbäume, ein Quittenbaum und ein Zwetschgenbäumchen haben wir letztes Jahr pflanzen lassen, die tragen vielleicht dieses Jahr schon, der Erdbeer-Rhabarber hat unterdessen auch eine Grösse erreicht, wo es mehr als für einen Kuchen reicht - es ist einfach was Besonderes, Obst aus dem eigenen Garten zu haben. Da schmeckt die Konfi draus grad dreimal so gut ;-)

 

Jac 13.03.2004, 21.04| (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Wochenend und Sonnenschein

Nachdem ich mir mehr als 9 Stunden Schlaf zugeführt habe, bin ich heute wesentlich besser drauf - oder liegt das womöglich daran, dass Wochenende ist, meine Pflichten sich auf wenige beschränken, draussen Frühlingsansätze spürbar sind?

Gestern war wohl einfach nicht mein Tag und manchmal spüre ich schon, dass meine Batterien momentan ziemlich entladen sind, es ist einfach wenig Reserve da. Wenn dann die Kinder noch einen ihre beliebten *ichbinstinkig*-Tage haben, dann wächst es mir einfach über den Kopf und ich möchte am liebsten kündigen ;-)

Später werde ich noch einkaufen gehen und ich kann mir nicht helfen - seit dem Aufstehen muss ich an rote, saftige Erdbeeren denken - was mir das wohl sagen soll?

Ich wünsche Euch allen ein entspanntes Wochenende - mit oder ohne Erdbeeren *g*

Jac 13.03.2004, 11.53| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Sozusagen nicht ausgeschlafen

 

Ausgeschlafen bin ich zwar, aber meine Laune ist ungefähr so genervt und gereizt, wie wenn mir 3 Stunden Schlaf fehlen. Alles stresst mich, alles ist mir zuviel.Dementsprechend unmotiviert tue ich mein Tagwerk - aber wenigstens tue ich es und mache mir nicht vor, ich könne mich wegen unklaren Ursachen nicht aufraffen...

Aber anfühlen tut es sich deswegen auch nicht besser. Das letzte halbe Jahr hat gezehrt. An den Nerven, an der Motivation, am Körper. Ich diagnostiziere eine akute Hausfrauenkrise - die sich in ein paar Wochen mit einer Woche Urlaub garantiert beheben lässt - bis dahin wäre ich mit ein bisschen Sonne und ein bisschen Freizeit wohl schon zufrieden, alternativ meine Ruhe und einen selbstreinigenden Haushalt sowie sich selbsterziehende Kinder...
*träum*

 

Jac 12.03.2004, 13.47| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Antrag

Werte Zeitverwaltung!

Auf diesem Weg möchte ich beantragen, dass das Zeitkontinuum etwas gedehnt wird. Ich bin äusserst unzufrieden mit dem mir zugeteilten Zeitverlauf.

Bei interessanten Dingen, die ich gern mache, verfliegt die Zeit und läuft mit dreifacher Geschwindigkeit ab, wohingegen bei albernen Pflichtaufgaben die Zeiger an der Uhr nur quälend langsam vorankommen. Das von Ihnen gelieferte Kontrollsystem liefert offenbar fehlerhafte Daten.

Ich vermute, dass dies aufgrund eines Systemfehlers Ihrerseits so ist und beantrage hiermit :

- die Umkehrung der obgenannten Umstände
- die Lieferung der vertraglich vereinbarten Reservestunde, welche bisher noch nicht angekommen ist
- die Einhaltung der vertraglich zugesicherte Bandbreite von 60 Minuten pro Stunde.

Sollten Sie diesen Systemfehler nicht innerhalb der nächsten zwei Wochen beheben können, erwarte ich Ihre Stellungnahme und werde mich dann nach einem neuen Zeitlieferanten umsehen.

Mit freundlichen Grüssen,
Frau MitZuWenigZeit

;-)

Jac 11.03.2004, 16.04| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Selbstbetrug

Das da draussen ist kein Schnee, das ist nur eine Unmenge seltsamer weisser Blütenstaub. Das ist wirklich kein Schnee, kann gar nicht, ich habe beschlossen, dass Frühling ist und im Frühling schneit es nicht.

Und ich habe immer recht ;-)

Jac 11.03.2004, 09.54| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Augenwischerei

"Zurück zur Normalität" - ein Titel, den ich öfters benutze. Allein in diesem Blog habe ich zwei Einträge damit gefunden.

Doch eigentlich ist das reine Augenwischerei, ich möchte das vielleicht irgendwo ganz gerne, weil tief in meinem Kopf der Gedanke sitzt, dass in der Normalität das Glück liegt. Das kommt bestimmt aus den Zeiten, wo mein ganzes Leben Kopf stand und nur noch von Ausnahmezustand und Extremen geprägt war. Damals erschien mir die langweilige Normalität als das Seligmachendste, was es geben kann, als Paradies der Harmonie und der Ruhe.

Davon ist einiges hängen geblieben, auch wenn mir das gar nicht so bewusst war. Wenn ich so drüber nachsinniere, dann wird mir plötzlich klar, dass es diese Normalität eigentlich schon lange nicht mehr gibt.
Mein Leben ist voller unerwarteter Wenden, jeder Tag bringt mir neue Überraschungen, neue Anforderungen, neues Timing - irgendwas ist immer. Und der Wunsch nach Normalität ist wohl in Wahrheit der Wunsch nach einem einfacheren Leben, nach Ablegen des hohen Anspruchs, der mich in allem umgibt. Nun müsste ich wohl ein ganz anderer Mensch werden, um das ändern zu können - und genau das kann und will ich nicht.

Was nun?
Ich weiss es nicht, ich muss wohl meine Vorstellungen von meiner "Normalität" revidieren, meine rosarote Brille ablegen und mich damit auseinandersetzen, dass noch viele Jahre allein schon wegen der Kinder Ausnahmezustand herrscht. Das macht mir gehörigen Respekt, ob ich dem wirklich weiterhin gewachsen bin. Es ist leicht, sich am Rechner in der Theorie mit Themen wie ADS, Hochbegabung, Sauberkeitserziehung auseinanderzusetzen, über Trotzphasen und Familiendynamik zu referieren - und es ist so anstrengend, dem jeden Tag ausgesetzt zu sein und irgendwie nie zur Ruhe zu kommen.

Nun ja, wie eine mir nah verwandte Frau sagen würde : "Du hast es ja so gewollt, nun beklag Dich nicht" - nein, ich beklage mich nicht, ich denke nur drüber nach....

Jac 10.03.2004, 09.56| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes