Stapelweise
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3


Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

freihalterin bei twitter




Statistik
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,3
Kommentare: 3871
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 5556

Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf...

...und mir nicht selten in diesen Minuten vor dem Einschlafen...

Dann, wenn ich meinen Kopf schon ausgeschaltet habe, auf Schlafen eingestellt bin, aber noch wach bin, genau dann kommen mir die besten Ideen.

Geschäftsideen, Blogbeiträge, Lösungen für komplexe Fälle, revolutionäre Rezepte, wunderbare Sachen aus der Tiefe meines Unterbewusstsein.

Immer wieder versuche ich dann, es so zu speichern, dass ich es am Morgen noch weiss, mir Stichworte oder Bilder zu merken - und immer, immer ist es am Morgen weg. Ich weiss dann vielleicht noch, dass ich mal wieder eine gute Idee hatte, aber was es war, darauf komme ich dann beim besten Willen nicht.
Aufschreiben geht auch nicht, denn dazu bin ich in diesen wenigen Minuten im Halbwachzustand nicht mehr in der Lage.


Ich hätte gern so eine Art Arbeitsspeicher in meinem Kopf, wo ich solche Sachen ablegen kann, um sie bei Bedarf wieder abzurufen. Gibt's nicht?
Muss ein Produktionsfehler sein ;-)


Jac 25.10.2010, 20.42| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erträumtes

Immer das Gleiche...

Als die Kinder noch klein waren, lief der Haushalt hier so nebenbei, wenn ich grad Zeit hatte oder wenn es nicht mehr zu ignorieren war, dass dringend etwas gemacht werden muss.

Die Zeiten änderten sich, ich mich auch weg von der Aufschieberin hin zur Perfektionistin, und es war nur logisch, dass ich ein System entwickelte, wie ich den Haushalt im Griff hatte und nicht er mich.

Seit vielen Jahren läuft das nun nach einem festen System, wann ich was mache, es gibt einen Putztag, einen Waschtag usw. Das hat den positiven Effekt, dass sich wenig anstaut und mich selten Berge von Wäsche unter sich begraben, dass jederzeit jemand hereinplatzen kann usw.

Doch immer öfter ertappe ich mich bei der Frage, ob mich dieses gut funktionierende System nicht unter sich begräbt, ob ich heute nicht in der Lage wäre, flexibler und doch zielgerichtet damit umzugehen, dass sich hier immer irgendwelche Arbeiten finden.

Ich weiss es nicht.
Ich bin nicht immer glücklich damit, aber ich trau mich doch nicht, etwas daran zu ändern aus der Angst heraus, dass ich wieder dahinkomme, dass ich nicht mehr weiss, wo ich anfangen soll, weil überall so viel zu tun ist.

Ich vermute mal, bis ich die Frage geklärt habe, wird noch viel Zeit vergehen - und vielleicht hat es sich dann eh erledigt, weil hier nicht mehr fünf Personen leben....


Jac 25.10.2010, 08.38| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Norwegen mit der Hurtigruten - in Wort und Bild

Nach vielen Stunden am PC habe ich es heute geschafft - etwa 160 von über 800 Bilder und eine Kurzform als Text aus knapp 300 erlebten Stunden. Weil es soviel ist, erlaube ich mir, hier einen Auszug und ein paar Bilder einzustellen, der Rest findet sich dann unter dem Link.
      

Samstag, erster Reisetag:
Flughafen Kloten, Self-Check-In: Wir sollen über Kopenhagen nach Oslo fliegen und uns dafür an den Automaten einchecken. Die Kinder werden dazu verdonnert, aufs Gepäck aufzupassen, während die Eltern in einem komplizierten Vorgang die Codes und Daten für alle fünf eintippen, Sitzplätze auswählen - um dann statt dem Ausdruck der Boarding-Karten den lapidaren Hinweis "Out of Order" zu bekommen. Jacquelines Nerven sind etwas strapaziert, am Schalter werden wir dann persönlich eingecheckt und alles klappt, wie es muss.

Wir fliegen pünktlich ab, die Sitzplatzfrage (wer darf ans Fenster?) konnte geklärt werden und nach einem kurzen Aufenthalt in Kopenhagen geht es wieder in die Luft, diesmal bis nach Oslo, wo wir nachmittags landen und uns die vermutlich teuerste Taxifahrt unseres Lebens gönnen. (Man sollte halt wirklich genau in den Reiseunterlagen lesen, wie das mit den Taxis läuft, dann kostet es nur die Hälfte.) Wir haben da schon gelernt, dass Würstchen Pølser (Pölser) heissen - mit Kindern ein wichtiges Wort in Norwegen.




[....]

       

Fazit:
Es war eine besondere Reise.
Vieles von dem, was wir aufgrund der Prospekte, der vielen Bildern in den Reiseführern erwartet haben, das haben wir nicht gesehen. Das Nordlicht zum Beispiel, denn dafür hätte es klaren Himmel gebraucht.
Doch wir haben etwas anderes erfahren: die Schroffheit der Polarregion, die Herzlichkeit der Norweger, das typische Wetter...
Die Überquerung des Vestfjords hat uns zu schaffen gemacht, doch sie war gerade darum ein Höhepunkt der Reise, hat sie uns doch unerbittlich klar gemacht, welche Urgewalt in Meer und Wind stecken, wie ausgeliefert wir dem sind, und wie dankbar wir sein können, wenn uns die Natur wohlgesonnen ist, obwohl wir sie nicht immer sonderlich nett behandeln.

 [...]
Und was gibt es Schöneres am Ende einer Reise als zu sagen:
Es war es wert.


 
Alle Bilder und Text finden sich hier:
http://www.ohneha.ch/galerie/norge10/




(Und wir fangen dann schon mal an zu sparen, damit wir uns zum silbernen Hochzeitstag den Südpolarkreis gönnen können *g*)


Jac 16.10.2010, 21.08| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erträumtes

Auf zur Traumreise


Monatelang haben wir geträumt, geschwelgt, gelesen, geschaut - und nun steht sie vor der Türe, unsere wunderbare Reise in den Norden von Europa,

2600 km mit dem Schiff die norwegische Küste entlang, vorbei an Fjorden und Inseln, am Nordkap, bis fast zur russischen Grenze...



Natürlich habe ich im Gepäck die Kamera und eine sehr grosse Speicherkarte und viel Papier für ein Reisetagebuch, um danach unsere Erlebnisse (mit)teilen zu können.


Wer uns unterwegs verfolgen möchte, kann das auch tun:

http://www.hurtigruten.de/norwegen/Schiffspositionen/
(MS Nordkapp - fast jedes Schiff hat eine Webcam mit relativ aktuellen Bildern )

oder dann wie auch schon mal erwähnt bei Twitter, wo ich dank neuem technischem Equipment und gutem Tarif auch von unterwegs in Kurzform berichten kann.
http://www.twitter.com/freihalterin


Ich glaube, ich werde gar keine Zeit haben, mein übliches Internetleben zu vermissen, ich freu mich einfach sehr auf diese 11 Tage mit meiner Familie, auf in unser ganz grosses Abenteuer...

(Und wie immer schalte ich in dieser Zeit die Kommentare auf moderiert...)

Jac 01.10.2010, 21.59| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Erträumtes