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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Akte Psoriasis, neues Kapitel

Seit Beginn der Schwangerschaft des Jüngsten heisst mein treuer Begleiter Psoriasis. Nach einem ersten, grossen Schub, der sich mit Cortisontabletten ausbremsen liess (nach der Schwangerschaft natürlich) habe ich schnell begriffen, was es heisst, dass nur die Symptome therapierbar sind, nicht die Grunderkrankung, und dass jeder Infekt, jede Art grosser Stress, gewisse Medikamente, einen neuen Schub auslösen, und ich nur damit leben lernen kann.


Seit etwa zwei Jahren hat sie mich wieder fest im Griff und blüht auf meinen Beinen und nun auch wieder auf den Armen und Händen, sodass schon 7/8Hosen ausser im privaten Rahmen mein persönlicher Spiessrutenlauf geworden sind.

Alles mögliche habe ich getan, habe zweimal täglich gecremt, habe mir vom Arzt eine sündhafte teure medizinische Salber verschreiben lassen,  habe meinen Essensplan auf gewisse Auslöser getestet, habe gepeelt und gepflegt, mir innere Ruhe verordnet und viel Hoffnung auf Sommer und Sonne gelegt (die nun ja bekanntlich nach Mitte Juni noch immer nicht eingetroffen sind), habe mich in Langmut geübt, dass das eben zu mir gehört, mich selbst diszipliniert, dass kein Jucken mich zum Kratzen bringen kann - Ergebnis war: ob ich was getan habe oder nicht, es war egal. Dass ich darüber sehr frustriert war, kann man sich vorstellen, dass ich mich nicht traue, mich in kurzen Hosen sehen zu lassen, ist zwar mein persönliches Problem, aber es ist eines...

...kurz, mein persönlicher Leidensdruck ist auf einem neuen Level angekommen. Noch immer nicht auf dem Level, dass ich Immunsuppression, Erhöhung der Photosensibilität  und ähnliches in Betracht ziehe, aber doch soweit, dass ich mir heute in der Apotheke eine rezeptfreie Salbe mit Hydrocortison besorgt habe und bereit bin, der Psoriasis mal zur Abwechslung die Stirn zu bieten, statt mich dem stillen Leiden hinzugeben.

Ob's hilft?
Ich weiss es noch nicht, aber ich will es herausfinden. Ich will mich nicht mehr genieren müssen, wenn die Temperaturen steigen, ich will nicht mehr die Wahl haben zwischen unerträglichem Juckreiz, wenn ich nicht eincreme oder knallroten, fast durchgehenden Flecken auf den Beinen, wenn ich mich eincreme.

Ich wünsche mir noch nicht mal eine gesunde, reine Haut, es wäre schon schön, wenn sich die Symptome wenigstens für ein paar Wochen etwas beruhigen. Bitte.



Jac 19.06.2010, 20.53| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Krötiges

So schön

*hachja*

Mehrere Stunden am stück Fernsehschauen macht mich müde im Kopf, ich bin mich das nicht gewohnt, ich habe heute wohl soviel ferngesehen wie sonst in einer ganzen Woche nicht...

...doch es war so schön, so rührend, die schwedische Hochzeit...

Seit ich ein kleines Mädchen war und die Hochzeit von Carl Gustaf und Silvia verfolgt habe, von meinem Grosi, die an einem Kiosk arbeitet, stets mit den neusten Heftchen versorgt, hat mich das schwedische Königshaus ganz besonders fasziniert und berührt.
Irgendwas hatten diese Menschen an sich, das über die kindliche Faszination von schönen Kleidern und Schmuck hinausging, sodass sich mein Interesse und meine Begeisterung bis ins heutige, reife Erwachsenenalter gehalten hat. Wie sehr, wurde mir heute so richtig bewusst. Schlimmer als die Kinder bei ihren Lieblingsserien bin ich vor dem Fernseher geklebt, durch nichts und niemanden zu stören (was ich vorher aber meiner Familie auch mehr als ausdrücklich klar gemacht habe *g*)...

...habe die Worte der Trauung auf mich wirken lassen, als wäre es meine eigene, habe auch immer mal wieder an dieselbe denken müssen, die in deutlich bescheideneren Rahmen, aber nicht weniger bedeutungsvoll stattfand (Was Gott zusammenfügt, soll der Mensch nicht trennen). Ich habe mich beruhigt gefühlt, wenn sich auch juwelenbehängte Adlige die Tränen der Rührung unter der Brille wegwischen mussten...


...und immer wieder war da dieses Gefühl: das ist eine Liebesheirat. Und das, genau das ist das Wichtigste beim Heiraten. Sich so zu lieben, dass man alles, was da kommen wird, gemeinsam tragen will, dass man auch daran arbeitet, dass man es gemeinsam tragen kann, dass man das Wohl des anderen über sein eigenes stellen kann aus Liebe (können heisst nicht immer müssen, ja?).



Auch wenn ich sonst ein sehr bodenbehafteter, realistischer Mensch bin, eher nüchtern als verspielt, eher wissenschaftlich als gutgläubig, auch wenn so eine Bewunderung für ein Königshaus vermeintlich nicht zu mir passt - da ich überhaupt nicht adelig oder sonstwie prominent bin, darf ich mir die Freiheit nehmen, kleinmädchenhaft für etwas zu schwärmen, ohne mir über Öffentlichkeitswirkung Gedanken machen zu müssen.

Ich mag sie, diese schwedischen Royals, und vielleicht schaffe ich es irgendwann in meinem Leben mal, vor dem Palast in Stockholm zu stehen.



Jac 19.06.2010, 20.38| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Dann eben anders...

Wenn halt ein Wintergarten unter gar keinen Bedingungen an dieses Haus angebaut werden kann, weil irgendwelche Gesetze das verhindern, dann lassen wir uns eben den schönsten verglasten Sitzplatz bauen, den man sich vorstellen kann, denn solange eine Seite offenbleibt, ist die Gesetzeslage deutlich entspannter.

Wenn man den verglasten Teil gross genug baut, dann bleibt immer noch genügend davon auch bei Schlechtwetter trocken.

Ich bin jetzt einfach reif dafür, hoffentlich im nächsten Frühling auch schon draussen sitzen zu können, wenn es unter zwanzig Grad ist und der Nordwind ums Haus pfeift oder dann auch im Sommer, wenn es regnet, statt wie üblich fluchtartig das Hausinnere aufzusuchen, egal, ob man nur schnell draussen war oder gar mit Gästen den Grill angeworfen hat und nun alles vor der von oben kommenden Feuchtigkeit retten muss.

Wir dürfen keinen Wintergarten bauen?
Dann bauen wir unseren Traum eben gedanklich um, und machen einen neuen draus.
(mit eingebautem Anti*puff* ;-)





Jac 15.06.2010, 22.11| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Häusliches

Relation

...den Rotmilan bestaunen, der seit Tagen, Wochen regelmässige seine Kreise über unserem Quartier dreht und sich mit der Thermik in den Himmel schraubt...

...sich über Käferlarven auf der Pfefferminze amüsieren, die ihre eigenen Exkremente zur Verteidigung auf dem Rücken tragen...

...rätseln, welche Schmetterlingsraupe sich da wohl einen Tampon aus einem Blatt gebaut hat...

...sich durch die unterschiedlichen Rosensorten riechen und sich nicht entscheiden können, welche am besten duftet, weil eine jede auf ihre Weise einzigartig ist...

... sich die junge Blindschleiche um die Hände ringeln lassen...



...feststellen, dass die eigene Befindlichkeit im emsigen, wunderbaren Getriebe der Natur völlig unwichtig ist und sich dadurch freier fühlen...



Jac 15.06.2010, 22.04| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Nicht lustig.

Abrupt war er beendet, mein IKEA-Besuch und mein freier Tag. Der Tag, an dem der Jüngste und das Mädchen beim Nachbarmädchen direkt nach der Schule zum Geburtstagfest eingeladen war, der Grosse mit seinem Schulfreund sich über Mittag in der Stadt verpflegen wollte....

Die Stimme meiner Nachbarin am Telefon und ein Stück selektive Wahrnehmung liessen bei mir ankommen "Unfall in der Schule - Krankenhaus -beim Jüngsten" - *nicht so schlimm, muss vermutlich nur geklebt werden, die haben mich angerufen, weil der Kleine gesagt hat, dass er heute hier ist, kannst Deine Besorgungen in Ruhe fertigmachen" ist untergegangen.

Zuhause angekommen waren sie alle versammelt in der offenen Garage, es war grad Schulheimkommzeit - der Kleine, mit einem Grinsen im Gesicht, Begleitpapieren vom Spital, das Mädchen mit dem Nachbarmädchen - und der Grosse auch grad noch, weil sein Schulfreund krank war und er allein nicht wollte....

Fakt: der Kleine ist nach Ende der Pause gestolpert und umgefallen und exakt auf der Metallkante der Eingangstüre gelandet, eine 4 cm lange Rissquetschwunde direkt auf der Kniescheibe war die Folge, die dann mit zwei Stichen genäht werden musste.
Eine ganz banale Geschichte.

Die mir aber auch gezeigt hat, wie gut das Krisenmanagement an unserer Quartierschule funktioniert - der Lehrer, der immer mit dem Velo zur Schule kommt, hat sich ein Auto von einer anderen Lehrerin geliehen, ist mit dem Kleinen ins Spital gefahren, eine weitere Lehrerin hat sich der verwaisten Klasse angenommen, und weil ich zuhause nicht erreichbar war, wurden des Jüngsten Auskünfte hergenommen und die Nummer der Nachbarin rausgesucht (die auch ein Kind an dieser Schule hat).
Beruhigend, sehr beruhigend, man könnte ja auch nicht erreichbar sein oder zu weit weg, um schnell zurückzukommen...






Jac 11.06.2010, 21.01| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Immer auf die Kleinen



Montag - halber Tag weg für den Kontrolltermin
Dienstag - halber Tag weg für den Zusammenbau des Tischtennistischs *(was für ein Wort *g*)
Mittwoch halber Tag weg für einen Auswärtstermin mit dem WBE
Donnerstag halber Tag weg für den längst fälligen Coiffeurbesuch, abends ein kurzfristig anberaumter Elternabend,
das alles garniert mit zwei Oberstufenschülern, welche diese Woche nur etwa einen Drittel ihrer Schulstunden hatten wegen der Abschlussprüfungen,
dazwischendrapiert all die Dinge, für die ich sonst die ganze Woche Zeit habe, einen Gatten, der wie immer eher weniger als mehr zuhause ist....


...da brauche ich mich nicht wundern, dass ich mich momentan etwas ermattet fühle, und das liegt nicht an der Hitze *g*

Dafür kaufe ich morgen das schwedische Möbelhaus leer - ich brauche nichts, das sind gute Voraussetzungen, um einen Haufen Schnickschnack zu finden.
So wie die Woche bisher gelaufen ist, komme ich dann wahrscheinlich doch mit leeren Händen raus.

Nur noch 3 Wochen.



Jac 10.06.2010, 16.41| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Kein Krikelkrakel...

...war heute zu sehen.
Nein, nicht bei irgendwelchen Schulaufgaben, auch nicht beim Malen, sondern auf dem EEG, das heute bei meinem Mädchen geschrieben wurde. (*)
Auch nicht bei der Provokation mit hyperventilieren.

Und das bedeutet:

*HURRA!!!*

Keine Einschränkung mehr, sie darf wieder schwimmen, klettern, geräteturnen, alles, was sie will und mag. Die Dosierungen des Antiepileptikum (Valproat) ist nun auf dem idealen Level, die Nebenwirkungen sind tragbar, nun läuft die Zeit für uns.

Nach 8 langen Monaten der Einschränkungen, seit die Diagnose Absenceepilepsie gestellt wurde, ist sie wieder richtig frei.

Ich freu mich sehr für sie - und für uns auch, denn wir haben uns den Einschränkungen in unserer Freizeitplanung auch unterworfen, um es ihr nicht noch schwerer zu machen.
Da freuen wir uns gleich nochmal mehr aufs Ferienhaus mit Schwimmbad. :-)


Anmerkung zu (*):
Auf dem EEG sieht eine Absence aus, wie wenn einer all die hübschen, regelmässigen Linien zu einer einzigen schwarzen Fläche verschmiert hat, selbst für Laien ist das erkennbar.

Jac 07.06.2010, 20.59| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Über den Kopf gewachsen...

...ist er mir längst, mein Grosser, und die Vermutung liegt nahe, dass er das auch bei seinem Vater tun will, wenn ich einen Blick auf seine Lebensmittelvernichtungsanfälle werfe...


Es macht mich froh, zu sehen, dass dieses einstmalige Sorgenkind heute auf dem besten Wege ist, ein selbständiger, denkender Erwachsener zu werden, mit dem nötigen Blick für die Prioritäten im Leben und genügend Schalk im Nacken, um nicht alles gar so ernst zu nehmen. Vieles an Rüstzeug dazu haben wir ihm mitgegeben, aber vieles musste er sich hart selber erarbeiten, der Umgang mit seiner Wahrnehmung der Welt, die oft so unterschiedlich von unserer ist, war eine harte Nuss, und immer deutlicher wird sichtbar, dass er seinen Weg gefunden hat. (Meistens jedenfalls *g*)

Heute vor 15 Jahren wurde ich das erste Mal in meinem Leben Mutter, und wie bei allen ersten Malen schwingt im Rückblick eine gehörige Portion Nostalgie und Verklärtheit mit, aber auch wenn man das berücksichtigt, bleibt immer noch:
15  schöne, aufregende, anstrengende, bewegende Jahre mit einem wunderbaren Menschenkind.



Happy birthday, mein Sohn!



Jac 06.06.2010, 12.32| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Heute...

...findet der Sommer statt - Sonne, blauer Himmel, Wärme...
Endlich.

Und morgen der Spätsommer, und nächste Woche soll es dafür etwas wärmer regnen ;-)

Mein Tagesziel:
mindestens eine halbe Stunde draussen sitzen und NICHTS tun.
Schwierig.

*g*


Jac 05.06.2010, 10.52| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

*pufff*

Kleiner Grenzabstand, grosser Grenzabstand, Gebäudelänge, Maximalhöhe, Hauptwohnseite, Wohnzone, Anbauten, Kleinbauten - ein Wust von Fachbegriffen aus dem Baurecht.
Aus dem Baurecht, das für uns hier in diesem Haus den Traum vom Wintergarten verpuffen liess, weil der grosse Grenzabstand das verhindert, weil ein Wintergarten ebendiesen einhalten muss.
Es sei denn, wir würden des Nachbars Haus kaufen, dieses abreissen, die beiden Grundstücke zusammenlegen, - vermutlich wäre es dann der teuerste Wintergarten der Welt ...
(und vermutlich gibt es sogar auch irgendwo ein Gesetz, dass auch das verhindert *g*)


Nun denn, dann brauche ich nicht mehr davon träumen, dann suche ich mir eben eine neue Seifenblase...

Jac 03.06.2010, 21.21| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Häusliches

Korrektur

Der WeltBesteEhemann hat heute im Büro meine Texte hier gelesen und redigiert, sodass mich eine Mail mit dem korrigierten "Über mich - Mensch" erreichte, die ich hier mit seinem Einverständnis veröffentlichen darf:

Alles eine Frage der Optik!!

Du.

Weiblich,
zum Glück über vierzig, mit  übersprudelnder Kreativität und einem überdurchschnittlichen Durchhaltevermögen und einem Mangel an Durchhaltevermögen, interessiert an fast allem und jedem, mit viel Durchhaltewillen zur Frühaufsteherin mutiert zum Frühaufstehen gezwungener Morgenmuffel, lärmempfindlich, impulsiv, mit Drang zum Perfektionismus gepaart mit einem Hauch von Hang zur Schlamperei.

Du.

Mir
auch selber manchmal fremd, von Dir mir selber immer wieder überrascht, immer im Wandel und selten lange an einem Punkt, manchmal ein wenig stur aber fast immer versöhnlich und unversöhnlich und oft milde und verzeihend.

Du.
Die Liebe Das Rätsel meines Lebens.

Alles eine Frage der Optik!!


Was für ein Glück, so einen Mann zu haben, der es nicht nur versteht, mir Nettigkeiten zu sagen, sondern auch gleich noch eine ausführliche Diskussion mitmacht, dass man sich selber immer viel kritischer sieht als einen andere beurteilen, und dass man lernen müsste, zu sich selber nicht so streng zu sein - wobei solche Worte durchaus hilfreich sind. Für heute zumindest.


 


Jac 02.06.2010, 21.57| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Freudiges

Krötig

Mein gestriger Eintrag hat mich inspiriert, zwei neue Rubriken anzulegen: eine für Krötiges, all das Zeug halt, das mir gegen den Strich geht, mich ärgert, mich unangenehm beschäftigt - und als Ausgleich eine für Freudiges, denn auch in krötigen Zeiten gibt's eine Menge Lichtblicke.

Derzeit krötig: das Wetter.
Ich, so von Licht, Sonne und Wärme abhängig, dass ich im Winter mit der saisonalen Depression kämpfe, mit einer Haut, die im Winter tut, was sie will und sich deshalb freudig schuppt, könnte schon lange etwas Sommer brauchen. Nachdem ja nun schon der Winter besonders lang und streng war, der Frühling wegen "findet nicht statt" ausgefallen ist, möchte ich jetzt, nachdem meteorologisch der Sommer begonnen hat, endlich soviel Licht und Helligkeit, dass mein Antrieb sich von selber einfindet und nicht von mir erzwungen werden muss, und soviel Wärme, dass ich auch mal ohne Pulli oder Strickjacke sein kann.
Ich mag nämlich wirklich nicht mehr frieren und den ganzen Tag Licht anhaben.



Jac 02.06.2010, 11.26| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Krötiges

Neustart

Mit Hängen und Würgen habe ich es die letzten Monate gelegentlich geschafft, hier zu bloggen, habe einem unbestimmten Pflichtgefühl nachgegeben, dass ich mal wieder was schreiben sollte, und habe doch das meiste, was mich wirklich bewegt, nicht geschrieben, weil ich mir nicht mehr darüber klar war, wieviel Öffentlichkeit ich will und brauche, wieviel Persönlichkeitsschutz richtig ist, und nicht zuletzt, weil ich mit mir selber über vieles so im Unreinen war, dass ich lieber nichts dazu geschrieben habe, als mich selber womöglich festzulegen.

Viel zu vieles habe ich so mit mir selber ausgetragen, habe auch schöne Dinge, spannende Erlebnisse und berührende Sachen nicht geschrieben, weil mir irgendwie der Draht zum Blog abhanden gekommen ist. Doch nun merke ich, es ist an der Zeit, hier wieder einzusteigen, mir ein neues Blogleben aufzubauen.

Ich habe alle alten Links rausgeschmissen, da ich manche kaum mehr lese oder es nichts mehr zu lesen gibt und in meinem Feedreader ganz andere Blogs stecken, ich werde noch einiges an den Über mich-Texten ändern, denn diese Beschreibungen sind längst etwas angestaubt, doch das ist nur ein Nebenschauplatz, der auch nicht abgearbeitet sein muss, damit ich hier wieder schreiben kann.


Jetzt und heute habe ich ein Leben, wie ich es haben wollte. Meistens läuft es intensiv rund, manchmal eiert es auch ein bisschen, manchmal bin ich nicht gut drauf, noch immer interessiert mich mehr, als ich Zeit dafür habe, ich liebe das Internet je länger je mehr als Wissenspool.
Und doch - immer wieder hinterfrage ich alles, angefangen von Umweltschutz über Erziehung über Luxus bis hin zu meiner Rolle als Gattin und Vollzeitmutter, und immer wieder stürzt mich diese ewige Hinterfragerei ins eine oder andere Loch, weil ich mich dann nur zu oft allein, unverstanden, isoliert fühle, selbst wenn es vielleicht gar nicht so ist.

Für den Anfang halte ich einfach mal fest:
meine Laune war auch schon besser. Warum das so ist, weiss ich nicht so genau, ich ackere brav meine Tagesprogramme ab, bin durchaus zu einem freundlichen Umgang mit meiner Umwelt fähig, aber tief in mir drin sitzt momentan eine übelgelaunte Kröte, mit allem und jedem unzufrieden. Ich könnte es nun natürlich einfach mit "ferienreif" abtun, aber die Kröte quakt dazwischen, ich soll sie nun einfach mal übelgelaunt sein lassen.
Mal schauen, wo sie mich hinführt. (Am liebsten bald in die Ferien ;-)




Jac 01.06.2010, 10.56| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Häusliches