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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Kein Krikelkrakel...

...war heute zu sehen.
Nein, nicht bei irgendwelchen Schulaufgaben, auch nicht beim Malen, sondern auf dem EEG, das heute bei meinem Mädchen geschrieben wurde. (*)
Auch nicht bei der Provokation mit hyperventilieren.

Und das bedeutet:

*HURRA!!!*

Keine Einschränkung mehr, sie darf wieder schwimmen, klettern, geräteturnen, alles, was sie will und mag. Die Dosierungen des Antiepileptikum (Valproat) ist nun auf dem idealen Level, die Nebenwirkungen sind tragbar, nun läuft die Zeit für uns.

Nach 8 langen Monaten der Einschränkungen, seit die Diagnose Absenceepilepsie gestellt wurde, ist sie wieder richtig frei.

Ich freu mich sehr für sie - und für uns auch, denn wir haben uns den Einschränkungen in unserer Freizeitplanung auch unterworfen, um es ihr nicht noch schwerer zu machen.
Da freuen wir uns gleich nochmal mehr aufs Ferienhaus mit Schwimmbad. :-)


Anmerkung zu (*):
Auf dem EEG sieht eine Absence aus, wie wenn einer all die hübschen, regelmässigen Linien zu einer einzigen schwarzen Fläche verschmiert hat, selbst für Laien ist das erkennbar.

Jac 07.06.2010, 20.59| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Über den Kopf gewachsen...

...ist er mir längst, mein Grosser, und die Vermutung liegt nahe, dass er das auch bei seinem Vater tun will, wenn ich einen Blick auf seine Lebensmittelvernichtungsanfälle werfe...


Es macht mich froh, zu sehen, dass dieses einstmalige Sorgenkind heute auf dem besten Wege ist, ein selbständiger, denkender Erwachsener zu werden, mit dem nötigen Blick für die Prioritäten im Leben und genügend Schalk im Nacken, um nicht alles gar so ernst zu nehmen. Vieles an Rüstzeug dazu haben wir ihm mitgegeben, aber vieles musste er sich hart selber erarbeiten, der Umgang mit seiner Wahrnehmung der Welt, die oft so unterschiedlich von unserer ist, war eine harte Nuss, und immer deutlicher wird sichtbar, dass er seinen Weg gefunden hat. (Meistens jedenfalls *g*)

Heute vor 15 Jahren wurde ich das erste Mal in meinem Leben Mutter, und wie bei allen ersten Malen schwingt im Rückblick eine gehörige Portion Nostalgie und Verklärtheit mit, aber auch wenn man das berücksichtigt, bleibt immer noch:
15  schöne, aufregende, anstrengende, bewegende Jahre mit einem wunderbaren Menschenkind.



Happy birthday, mein Sohn!



Jac 06.06.2010, 12.32| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Heute...

...findet der Sommer statt - Sonne, blauer Himmel, Wärme...
Endlich.

Und morgen der Spätsommer, und nächste Woche soll es dafür etwas wärmer regnen ;-)

Mein Tagesziel:
mindestens eine halbe Stunde draussen sitzen und NICHTS tun.
Schwierig.

*g*


Jac 05.06.2010, 10.52| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

*pufff*

Kleiner Grenzabstand, grosser Grenzabstand, Gebäudelänge, Maximalhöhe, Hauptwohnseite, Wohnzone, Anbauten, Kleinbauten - ein Wust von Fachbegriffen aus dem Baurecht.
Aus dem Baurecht, das für uns hier in diesem Haus den Traum vom Wintergarten verpuffen liess, weil der grosse Grenzabstand das verhindert, weil ein Wintergarten ebendiesen einhalten muss.
Es sei denn, wir würden des Nachbars Haus kaufen, dieses abreissen, die beiden Grundstücke zusammenlegen, - vermutlich wäre es dann der teuerste Wintergarten der Welt ...
(und vermutlich gibt es sogar auch irgendwo ein Gesetz, dass auch das verhindert *g*)


Nun denn, dann brauche ich nicht mehr davon träumen, dann suche ich mir eben eine neue Seifenblase...

Jac 03.06.2010, 21.21| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Häusliches

Korrektur

Der WeltBesteEhemann hat heute im Büro meine Texte hier gelesen und redigiert, sodass mich eine Mail mit dem korrigierten "Über mich - Mensch" erreichte, die ich hier mit seinem Einverständnis veröffentlichen darf:

Alles eine Frage der Optik!!

Du.

Weiblich,
zum Glück über vierzig, mit  übersprudelnder Kreativität und einem überdurchschnittlichen Durchhaltevermögen und einem Mangel an Durchhaltevermögen, interessiert an fast allem und jedem, mit viel Durchhaltewillen zur Frühaufsteherin mutiert zum Frühaufstehen gezwungener Morgenmuffel, lärmempfindlich, impulsiv, mit Drang zum Perfektionismus gepaart mit einem Hauch von Hang zur Schlamperei.

Du.

Mir
auch selber manchmal fremd, von Dir mir selber immer wieder überrascht, immer im Wandel und selten lange an einem Punkt, manchmal ein wenig stur aber fast immer versöhnlich und unversöhnlich und oft milde und verzeihend.

Du.
Die Liebe Das Rätsel meines Lebens.

Alles eine Frage der Optik!!


Was für ein Glück, so einen Mann zu haben, der es nicht nur versteht, mir Nettigkeiten zu sagen, sondern auch gleich noch eine ausführliche Diskussion mitmacht, dass man sich selber immer viel kritischer sieht als einen andere beurteilen, und dass man lernen müsste, zu sich selber nicht so streng zu sein - wobei solche Worte durchaus hilfreich sind. Für heute zumindest.


 


Jac 02.06.2010, 21.57| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Freudiges

Krötig

Mein gestriger Eintrag hat mich inspiriert, zwei neue Rubriken anzulegen: eine für Krötiges, all das Zeug halt, das mir gegen den Strich geht, mich ärgert, mich unangenehm beschäftigt - und als Ausgleich eine für Freudiges, denn auch in krötigen Zeiten gibt's eine Menge Lichtblicke.

Derzeit krötig: das Wetter.
Ich, so von Licht, Sonne und Wärme abhängig, dass ich im Winter mit der saisonalen Depression kämpfe, mit einer Haut, die im Winter tut, was sie will und sich deshalb freudig schuppt, könnte schon lange etwas Sommer brauchen. Nachdem ja nun schon der Winter besonders lang und streng war, der Frühling wegen "findet nicht statt" ausgefallen ist, möchte ich jetzt, nachdem meteorologisch der Sommer begonnen hat, endlich soviel Licht und Helligkeit, dass mein Antrieb sich von selber einfindet und nicht von mir erzwungen werden muss, und soviel Wärme, dass ich auch mal ohne Pulli oder Strickjacke sein kann.
Ich mag nämlich wirklich nicht mehr frieren und den ganzen Tag Licht anhaben.



Jac 02.06.2010, 11.26| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Krötiges

Neustart

Mit Hängen und Würgen habe ich es die letzten Monate gelegentlich geschafft, hier zu bloggen, habe einem unbestimmten Pflichtgefühl nachgegeben, dass ich mal wieder was schreiben sollte, und habe doch das meiste, was mich wirklich bewegt, nicht geschrieben, weil ich mir nicht mehr darüber klar war, wieviel Öffentlichkeit ich will und brauche, wieviel Persönlichkeitsschutz richtig ist, und nicht zuletzt, weil ich mit mir selber über vieles so im Unreinen war, dass ich lieber nichts dazu geschrieben habe, als mich selber womöglich festzulegen.

Viel zu vieles habe ich so mit mir selber ausgetragen, habe auch schöne Dinge, spannende Erlebnisse und berührende Sachen nicht geschrieben, weil mir irgendwie der Draht zum Blog abhanden gekommen ist. Doch nun merke ich, es ist an der Zeit, hier wieder einzusteigen, mir ein neues Blogleben aufzubauen.

Ich habe alle alten Links rausgeschmissen, da ich manche kaum mehr lese oder es nichts mehr zu lesen gibt und in meinem Feedreader ganz andere Blogs stecken, ich werde noch einiges an den Über mich-Texten ändern, denn diese Beschreibungen sind längst etwas angestaubt, doch das ist nur ein Nebenschauplatz, der auch nicht abgearbeitet sein muss, damit ich hier wieder schreiben kann.


Jetzt und heute habe ich ein Leben, wie ich es haben wollte. Meistens läuft es intensiv rund, manchmal eiert es auch ein bisschen, manchmal bin ich nicht gut drauf, noch immer interessiert mich mehr, als ich Zeit dafür habe, ich liebe das Internet je länger je mehr als Wissenspool.
Und doch - immer wieder hinterfrage ich alles, angefangen von Umweltschutz über Erziehung über Luxus bis hin zu meiner Rolle als Gattin und Vollzeitmutter, und immer wieder stürzt mich diese ewige Hinterfragerei ins eine oder andere Loch, weil ich mich dann nur zu oft allein, unverstanden, isoliert fühle, selbst wenn es vielleicht gar nicht so ist.

Für den Anfang halte ich einfach mal fest:
meine Laune war auch schon besser. Warum das so ist, weiss ich nicht so genau, ich ackere brav meine Tagesprogramme ab, bin durchaus zu einem freundlichen Umgang mit meiner Umwelt fähig, aber tief in mir drin sitzt momentan eine übelgelaunte Kröte, mit allem und jedem unzufrieden. Ich könnte es nun natürlich einfach mit "ferienreif" abtun, aber die Kröte quakt dazwischen, ich soll sie nun einfach mal übelgelaunt sein lassen.
Mal schauen, wo sie mich hinführt. (Am liebsten bald in die Ferien ;-)




Jac 01.06.2010, 10.56| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Häusliches