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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Neustart

Mit Hängen und Würgen habe ich es die letzten Monate gelegentlich geschafft, hier zu bloggen, habe einem unbestimmten Pflichtgefühl nachgegeben, dass ich mal wieder was schreiben sollte, und habe doch das meiste, was mich wirklich bewegt, nicht geschrieben, weil ich mir nicht mehr darüber klar war, wieviel Öffentlichkeit ich will und brauche, wieviel Persönlichkeitsschutz richtig ist, und nicht zuletzt, weil ich mit mir selber über vieles so im Unreinen war, dass ich lieber nichts dazu geschrieben habe, als mich selber womöglich festzulegen.

Viel zu vieles habe ich so mit mir selber ausgetragen, habe auch schöne Dinge, spannende Erlebnisse und berührende Sachen nicht geschrieben, weil mir irgendwie der Draht zum Blog abhanden gekommen ist. Doch nun merke ich, es ist an der Zeit, hier wieder einzusteigen, mir ein neues Blogleben aufzubauen.

Ich habe alle alten Links rausgeschmissen, da ich manche kaum mehr lese oder es nichts mehr zu lesen gibt und in meinem Feedreader ganz andere Blogs stecken, ich werde noch einiges an den Über mich-Texten ändern, denn diese Beschreibungen sind längst etwas angestaubt, doch das ist nur ein Nebenschauplatz, der auch nicht abgearbeitet sein muss, damit ich hier wieder schreiben kann.


Jetzt und heute habe ich ein Leben, wie ich es haben wollte. Meistens läuft es intensiv rund, manchmal eiert es auch ein bisschen, manchmal bin ich nicht gut drauf, noch immer interessiert mich mehr, als ich Zeit dafür habe, ich liebe das Internet je länger je mehr als Wissenspool.
Und doch - immer wieder hinterfrage ich alles, angefangen von Umweltschutz über Erziehung über Luxus bis hin zu meiner Rolle als Gattin und Vollzeitmutter, und immer wieder stürzt mich diese ewige Hinterfragerei ins eine oder andere Loch, weil ich mich dann nur zu oft allein, unverstanden, isoliert fühle, selbst wenn es vielleicht gar nicht so ist.

Für den Anfang halte ich einfach mal fest:
meine Laune war auch schon besser. Warum das so ist, weiss ich nicht so genau, ich ackere brav meine Tagesprogramme ab, bin durchaus zu einem freundlichen Umgang mit meiner Umwelt fähig, aber tief in mir drin sitzt momentan eine übelgelaunte Kröte, mit allem und jedem unzufrieden. Ich könnte es nun natürlich einfach mit "ferienreif" abtun, aber die Kröte quakt dazwischen, ich soll sie nun einfach mal übelgelaunt sein lassen.
Mal schauen, wo sie mich hinführt. (Am liebsten bald in die Ferien ;-)




Jac 01.06.2010, 10.56| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Häusliches