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Mein Leben in 6 Worten:

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Was Freundschaft ist...

...hat meine Freundin in Bildform getwittert:



(und mir die Erlaubnis gegeben, das Bild hier reinzusetzen, Quelle siehe oben).

Twittern kann ja unterdessen jeder, aber sie zeichnet es - und das ist eindeutig sehenswert!

Kim, ich bin stolz drauf, dass ich mich Deine Freundin nennen darf *bussi*



Jac 08.02.2010, 17.26| (2/0) Kommentare (RSS) | (1) TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Wochenende in Zahlen

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2.5 kg Fleisch plus 4 Kilo Kartoffeln = Voressen mit Kartoffelstock mit Gästen
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2 Laufmeter Fellstoff plus zwei Stunden Zeit = 3 neue, schmusige Kissenbezüge
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4 überflüssige Bohrlöcher plus einige deftige Worte plus ein bisschen Kleinkram = ein an der Wand hängender Fernseher mit dazugehörigen Borden für die Geräte
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Ein Staubsaugersack plus eine Stunde Zeit = ein leiserer (immer noch funktionierender) PC
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3 gute Zeugnisse plus drei erleichterte Kinder = gute Laune für alle
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Viel Beschäftigung = wenig Zeit für Nervosität und Grübeleien wegen OP morgen und EEG übermorgen
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Kooperative Kinder plus gutgelaunte Mutter = aufgeräumtes, sauberes Haus zum Wochen- und Ferienstart
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Jac 08.02.2010, 12.59| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Kleinkram

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Ein bewilligtes Gesuch der Schulleitung hat unseren Ältesten glücklich gemacht - er durfte ausnahmsweise das Fach Latein fürs zweite Semester abwählen, weil sowohl Leistung als auch Motivation im Keller waren und wir Eltern damit einverstanden waren. Im Gegenzug muss er die nun ausfallenden Lektionen dafür benutzen, für die Schule zu arbeiten - das wird ihm nicht schaden. Da ich selber damals wegen meinen Eltern nicht abwählen durfte, auch nicht offiziell und mich eineinhalb Jahre durchgeschleppt habe, war mir wichtig, hier nicht Durchhalten um des Durchhalten willens zu exerzieren - es gibt viel sinnvollere Orte, wo ein junger Mensch das lernen kann und muss.

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Mangelnde Konzentration beim Bestellen kann zu einem Warenbestand von 108 Eiern in einem Privathaushalt führen.

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Ich habe heute unter dem wegschmelzenden Schnee die ersten Knospen der Schneeglöcklein entdeckt - auch wenn es vielleicht noch dauert, ich weiss, der Frühling wird kommen!

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Die Unfähigkeit, manche Kontakte zu pflegen, kann Monate später in einer Befreiung enden, nämlich dann, wenn man feststellt, dass das eine Einbahnstrasse war, in die man regelmässig eingefahren ist.

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Zottelstoff nähen ist lustig - und fusselig. Aber ein erster Kissenbezug ist geschafft, die nächsten werden besser und genauer.
Was ich mit dem hübschen Beerenstoff mache, weiss ich noch nicht, aber irgendwas Hübsches wird mir bestimmt einfallen. Wer regelmässig oder sporadisch näht, kennt das vermutlich, dass man einen Stoff einfach haben muss, ohne den geringsten Plan, was daraus werden soll...

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Einsame Abende sind weniger einsam, wenn ich sie dazu nutze, mich im Internet auszutauschen statt nur blind in den Monitor zu starren - und bloggen ist eine Variante davon.

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(Ein Pflaster an einem Finger führt zu erstaunlich vielen Tippfehlern, allfällig übersehene sind nicht meine Schuld, sondern die von einem Küchenmesser)




Jac 04.02.2010, 20.48| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Kaffeevollautomat...


...heisst es, weil das Gerät selber entscheidet, wann es Wasser zu den Bohnen gibt.
Sollte ein Mensch sich dem Willen des Gerätes widersetzen und das Wasser vor dem Mahlen direkt den Bohnen in der Kaffeemühle beigeben, wird er mit einer Reparatur nicht unter einer neuen Mühle bestraft.

(nein, ich war's nicht, ich schüttete nur schon Bohnen ins Wasser, nicht umgekehrt.)



Jac 01.02.2010, 20.42| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Häusliches

Angekommen


Meine letzten Monate waren geprägt von Aufbegehren, von Frustrationen, von unerfüllbarer Sehnsucht. Blind bin ich einem Leben hinterhergerannt, das wir mal hatten, an dem ich unbewusst  das heute gemessen habe, einer Zeit, als mein Mann weniger im Geschäft und mehr zuhause war....

Doch die Zeiten haben sich geändert, auch wenn ich das nicht sehen wollte oder konnte. Heute arbeitet mein Mann viel und verdient dabei gutes Geld, es wird eher mehr Arbeit als weniger und es ist momentan ein unumkehrbarer Prozess.
Ich wollte nie ein Luxusweibchen sein, welches sich zwar alles mögliche leisten kann, die aber ein Leben neben ihrem Mann statt mit ihm führt, ich wollte nie allein für die Kinder zuständig sein und dem Konstrukt Familie dabei zusehen, wie es den Bach runtergeht.
Weil ich so gefangen in meinen alten Vorstellungen war, schien mir das die einzige Alternative, dachte ich, wenn ich mich mit den Gegebenheiten abfinde, dann ist das der vorgezeichnete Weg.
Ich war in der Zwickmühle - hausgemacht.

Erst als ich mich von diesem Trugbild befreien konnte, dass man je im Leben zurück kann in alte Zeiten, entstand der Raum, um mich selber davon zu überzeugen, dass es auch in diesem Leben auf der Überholspur möglich ist, Familie, Ehe, Lebensqualität zu finden - ich muss nur freier und kreativer werden.
Erst als ich meinen Blickwinkel darauf verändert habe, war die Bahn frei, um anzukommen.

Das bin ich nun und stelle fest:
so übel ist das alles gar nicht ;-)

Wenn wir schon ein Leben auf der Überholspur führen, haben wir uns gedacht, dann nehmen wir eben mit, was da so herumliegt. Wir wollen es uns gutgehen lassen, denn dafür arbeiten wir auch beide genügend. Die wirklich wichtigen Dinge im Leben kann ich mir nicht kaufen - aber ich kann mir Momente kaufen, Lichtblicke, Erleichterungen, Vorfreude....

Noch immer ist da manchmal ein schlechtes Gewissen, doch mit dem Verstand weiss ich ja, dass wir uns das verdienen, mit dem Verzicht auf anderes, das früher selbstverständlich war.

Es wird mir doch wohl gelingen, das Mittelding zwischen beiden Visionen zu finden, zwischen "Familie über alles" und "Managergattin ohne Familienzeit". Ich will das jetzt einfach, irgendwo da drin steckt eine Menge Lebensfreude, und die hole ich jetzt einfach für uns zurück!

Versprochen.



Jac 01.02.2010, 08.47| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes