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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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*pffft*


X - 36 Stunden bedeutet:


- der Mann lebt ist logischerweise im Büro
- die Kinderzimmer sehen aus, wie nach einem Bombeneinschlag
- im ganzen Haus stehen Haufen, Kisten, Stapel von Sachen, die schon gerichtet sind, aber noch nicht eingepackt werden können
- die ToDo-Liste liest sich wie ein Alptraum
- meine Belastbarkeit und meine Motivation sind längst bei X + 2 Tage
- noch 36 Stunden ergeben eine Menge potentieller Zwischenfälle


Aber wenigstens:
- X + 4-5 Stunden Fahrzeit ist nicht mehr weit
- ich bin zuversichtlich, dass unser diesjähriges Ferienhaus nicht so abgewrackt daherkommt wie das letztjährige
- ich bin auch auf zwei Wochen schlechteres Wetter eingestellt
- die Stundenausfälle der letzten zwei Wochen hielten sich im normal üblichen VorFerienrahmen
- der Bauchwehalarm bei einem der Minderjährigen anfangs Woche war doch nur ein klassisch überfressener Magen und nicht der Auftakt zu einer ekligen Erkrankung
- die Monsterdosis von 3000 mg Antibiotika auf einen Schlag für den Grössten wurde problemlos vertragen
- die Johannisbeeren haben reich getragen und waren richtig schön rot, sodass fast fünfeinhalb Kilo entstielte Beeren im Tiefkühler auf meine Rückkehr warten
- 30 Kilo Zucker, eine Unmenge Geliermittel und 160 Konfigläser stehen bereit für die Firmenkonfi.
- die Wohnzimmertüre, deren Anschlag wegen des Ofens geändert werden muss, wurde abgeholt, die Stahlkonsole in der Garage, die verhindern soll, dass die 1500 Kilo zusätzliches Gewicht unschöne Effekte erzielen, ist eingebaut, der Ofenbauer hat den Termin gefixt und die neue Wohnzimmereinrichtung ist geplant (und ich verspreche öffentlich, den kompletten Einbau des Specksteinofens fotografisch zu dokumentieren!)


*pffft*
Und all das neben dem üblichen Alltag, angefüllt mit Kinder, Haus, Garten - kein Wunder, bin ich grad so ein bisschen geplättet und habe das Gefühl, man habe mir Blei an den Rücken und an die Beine gebunden und Matsch ins Hirn gekippt, denn geradeaus denken ist irgendwie so schwierig (und das mir, die ich es hasse, wenn ich nicht alle Denk-Fäden in der Hand habe...)

Ich bin froh, wenn wir hier raus kommen, so froh wie jedes Jahr.







Jac 02.07.2009, 20.35| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches