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Mein Leben in 6 Worten:

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Geburtstagstorte, Freestyle


Für einmal galt es nicht Wünsche nach Geburtstagskuchen in Ritterburgform, mit Piratenschiffen drauf, nach Spinnenkuchen, Sachertorte oder ähnlichem zu befriedigen, sondern diesmal durfte ich entscheiden, was ich mir backe.
Herausgekommen ist das hier:

Orangen-Mascarpone-Torte
***********************




Zutaten:
Biskuit:
125 g Butter
100 g Zucker
6 Eigelb
125 g Zartbitterschoggi
6 Eiweiss
1 Prise Salz
2 EL Zucker
1 Messerspitze Backpulver
125 g Mehl

Butter und Zucker schaumig rühren, die Eigelbe und die Schoggi (geschmolzen) zufgeben. Die Eiweiss mit dem Salz sehr steif schlagen, den Zucker darunterschlagen. Eiweissmasse, Mehl und Schoggimasse vorsichtig mischen, in einer gefetteten und gemehlten Springform verteilen, bei 180° ca. 30 Minuten backen, auskühlen lassen, einmal durchschneiden.

Füllung:
250 g Mascarpone
Saft einer Orange
Zucker nach Bedarf
Schale einer Orange
2 dl Wasser
1 Paket Agar-Agar (für 5 dl) *
5 Orangen
5 dl Vollrahm


Den Mascarpone mit dem Orangensaft mischen und mit Zucker abschmecken. Die Orangenschale fein hacken, mit dem Wasser und dem Agar-Agar 2 Minuten köcheln lassen, unter die Mascarpone-Masse ziehen. Den Rahm steif schlagen, etwa 1/3 zur Deko beiseite stellen, den Rest ebenfalls unter die Masse ziehen. Die Orangen filetieren, einige Filets für die Deko beiseite stellen, den Rest grob hacken.

Den Tortenboden mit der Mascarpone-Creme bestreichen, die Orangen drauf verteilen, den zweiten Boden wieder auflegen, die restliche Creme darauf und rundherum verstreichen, mit Rahm, den restlichen Orangenfilets und Schoggistreuseln hübsch dekorieren und einige Stunden kühl stellen.


*Agar-Agar ist ein pflanzliches Geliermittel, das mitgekocht werden muss. Es kann auch Gelatine in der gewohnten Zubereitung und Dosierung verwendet werden.


Jac 30.01.2009, 20.43| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Rezeptliches

*holterdipolter*


Die Tochter hat die Probezeit an der Oberstufe geschafft, nachdem sie zwischenzeitlich mal nur noch ziemlich wenig Reserve hatte, weil die Kombination aus lauter Klasse, Prüfungsängsten und pubertären Synapsenausfällen zu teilweise unerwartet tiefen Zensuren geführt haben.

Die Erleichterung bei allen ist schon fast greifbar gross.
Die Tochter ist wieder mehr sie selber - und ich kann endlich auch wieder weiter als bis zu dieser Woche denken und planen.

Zwei von drei - fehlt nur noch einer ;-)


Jac 23.01.2009, 20.45| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Vollgestellt


2 Einzelbetten
2 Schreibtische
2 grosse und eine kleine Kommode
2 Bücherregale
4 Regaltüren
1 Wandschränkchen
2 Rollkommoden für unters Bett
2 Matratzen
2 Lättlicouch
diverser Kleinkram

All das steht in unserer Garage.
Nur gut, dass der Schwede alles flach verpackt, sonst hätte das niemals Platz.
Und vor allem hätten wir das nie in unser Auto bekommen - ich liebe diesen Bus, soweit man ein Auto lieben kann ;-)

Der Nachteil der flachen Pakete:
sie stehen noch zwei Geschosse zu tief - und man kann sie so nicht benutzen, sondern muss sich erst durch ein Sortiment von Schimpfwörtern durcharbeiten, bis sie alle aufgebaut sind.



Jac 22.01.2009, 20.27| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Ungeschickt...


...ist es, eine Studienfragebogen zur  damaligen und  heutigen Belastung durch ein einst an Krebs erkranktes Kind auch an Eltern zu schicken, deren Kind schon daran verstorben ist.

Es taugt dazu, mir meinen Tag zu verderben.
Es hat mir momentan den Tag verdorben.


Jac 20.01.2009, 14.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Zum Wochenbeginn...


...einmal Migräne.

Das hatte ich so schon lange nicht mehr, da sich bei mir ein Migräneanfall immer mit einer Aura ankündigt. Sobald es im Augenwinkel anfängt zu flimmern, ist es Zeit für Paracetamol oder Novalgin - und wenn es aufhört zu flimmern nach einer halben Stunde, wirkt das Mittel schon und es bleibt bei einem dumpfen, aushaltbaren Schmerz.

Diesmal habe ich wohl die Aura verschlafen, denn als ich heute morgen aufgewacht bin, hat es schon gehämmert, sobald ich mich bewegt habe, x-fach verstärkt und  Schmerzmittel haben nichts mehr daran geändert. Ätzend.

Könnte ich bitte also ein nächstes Mal meine Aura wieder in wachem Zustand haben?
*galgenhumoron*


Jac 19.01.2009, 20.11| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Aufgelesenes


- Geplante Umbauaktionen in diesem Haus sind immer auch Aufräumaktionen. Da werden Schränke ausgeräumt und Schubladen geöffnet, die sonst wohlweislich möglichst schnell wieder geschlossen werden, weil sich darin potentielle Arbeit verbirgt. Entrümpeln ist ja auch immer eine Befreiung, und wenn man mal angefangen hat, geht es recht leicht von der Hand. Dies gilt aber nicht für Kinderschränke und Kinderschubladen, weil da unter Umständen über jeden einzelnen Papierfetzen und jedes Einzelteil eines längst verschwundenen Spielzeugs diskutiert werden muss, ob die jetzt zwingend die nächsten zwanzig Jahre hier wohnen müssen. Bei Kleinkindern war das noch einfach, da habe ich einfach in ihrer Abwesenheit bzw. ohne ihre Mithilfe entsorgt, bei Teenies kommt das aber nicht gut an. Die Aussicht auf ein neues, schönes Zimmer vermag auch nur die ersten 10 Minuten zu motivieren, danach wird es harzig. Doch immerhin, die schlimmsten Regale sind ausgeräumt, bei Bettwäsche und Kleidung gibt es weniger Diskussionsbedarf, und es wird realistisch und machbar, dass heute in zwei Wochen die beiden Zimmer komplett leer sind.

- Ich fürchte, dass ich mir irgendwann nicht mehr einreden kann, dass ich nur das Essen nicht vertragen habe, sondern mich ernsthaft mit dem Thema Galle und deren Fehlfunktionen beschäftigen muss - hoffentlich habe ich unrecht :-/

- Jeder weiss Bescheid, aber keiner kommt draus. Hauptsache, man hat drüber geredet.

- Am nächsten Freitag soll der Ski-Tag der Bezirksschule stattfinden - wie bezeichnend, dass es nun angefangen hat zu regnen, nachdem es hier wochenlang kalt und verschneit war. Ob er stattfindet oder nicht - wann werde ich das wohl erfahren? Vielleicht am Donnerstagabend?

- Lichtblicke können auch in Form von Sätzen eintrudeln und in etwa den Effekt haben, den sonst nur eine Stunde Volldröhnung Lichtdusche erreicht.

- Theoretisch möchten wir uns am Wochenende von der anstrengenden Arbeitswoche erholen, die Seele baumeln lassen und nicht viel tun. Praktisch muss wohl eher wieder mal die Arbeitswoche dazu herhalten, uns vom Wochenende zu erholen. Vielleicht ändert das ja, wenn die Kinder ausgezogen sind. Oder wenn der Winter vorbei ist. Oder der Umbau. Oder nie.


Jac 18.01.2009, 20.17| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Durchgerauscht...


...ist die erste Woche nach den Ferien....

Ich bin zu einigem nicht gekommen, das ich machen wollte - vor allem virtuelle Dinge. Ich kämpfe immer wieder mit einem schlechten Gewissen deswegen, obwohl das auch nicht wirklich hilft, im Gegenteil, ein schlechtes Gewissen ist bei mir ein sicheres Mittel, manches noch länger aufzuschieben. Eigentlich stehe ich ja dahinter, dass das "echte" Leben zuerst kommen muss, aber manchmal fuchst es mich schon, dass ich damit auch immer wieder in Kauf nehmen muss, dass mir Dinge, die zwar "nur" virtuell sind, die mir aber doch am Herzen liegen, zurückstehen müssen. Ich weiss nicht, ob ich da je in meinem Leben noch die richtige Balanca finde...

Dafür habe ich vieles angepackt, was mich schon länger angeblinzelt hat. Schränke aufgeräumt, damit mir nicht alle Sorten Servietten entgegenkommen, wenn ich eine brauche, Flaschen ausgeleert, damit unsere "Hausbar" nicht länger angefüllt ist mit fast schon antikem Hochprozentigem, das wir im Lauf der Jahre geschenkt bekamen, und das hier keiner trinkt (es war auch wirklich sinnig, zur Geburt von mindestens drei Kindern Whisky zu schenken), ich habe mich (jetzt leichten Herzens) von dem Geschirr getrennt, das ich in meiner Junggesellinnen-Zeit gekauft habe, und das aus Nostalgie seit Jahr und Tag den Platz in der Anrichte versperrt hat...

...und nächste Woche kommen noch die Bastelschubladen im Keller dran - mag sein, dass ich irgendwann wieder mal was mit Windows-Color mache, aber kaum mehr mit diesen Farben, denn die sind längst ausgetrocknet - vermutlich ebenso wie die Seidenmalfarben und die Knete der Kinder, denn übers Knetalter sind sie doch irgendwie hinaus.


Diese Entrümpelei gehört bei mir irgendwie zum Januar, denn nie trenne ich mich so leicht von Dingen wie nach der Üppigkeit des Dezembers, nie ist es mir so wichtig, mich zu befreien wie am Anfang des neuen Jahres.

Ganz abgesehen davon, dass ich in Kürze jeden Zentimeter freien Platz brauchen kann, wenn es dann heisst "wir bauen wieder mal das Kinderzimmer um"... Ich hoffe zumindest, dass das das letzte Mal ist, bevor wir aus dem einen grossen Zimmer, das in zwei Zimmer geteilt wurde, wieder ein grosses machen können, weil wir keine Kinder mehr daheim haben.
Aber den Mist von Schiebetüren, den uns die letzte Umbauaktion eingetragen hat, der muss jetzt raus. Für Kinder mag es ok. gewesen sein, aber für Pubertierende bieten diese Türen schlicht zuwenig Schallschutz und so richtig "die Türe hinter sich zu machen" kann man damit nicht. Eine Woche Chaos ist vorprogrammiert - und ich flehe darum, dass keiner hier wirklich krank wird - das muss ich nicht noch mal haben.
Wird schon schief gehen, und sonst geht's eben schief *ggg*




Jac 11.01.2009, 21.06| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Im Alltag gelandet


Die letzten beiden Wochen habe ich mich virtuell zurückgehalten, denn unsere Tage waren angefüllt mit Leben, Weihnachten, Gästen, Arbeit, Freude und vielen Dingen, die mir wichtig genug waren, um sie nicht zu bloggen ;-)


Nun ist wieder Alltag eingekehrt.
Die Kinder sind in der Schule, der WBE ist im Büro (wo er sich zwar auch in den letzten zwei Wochen intensiv aufgehalten hat), die Katz schläft irgendwo und ich habe bereits einen Grossteil meines Tagewerks hinter mir.
Das alles fühlt sich gut an, vertraut, ruhig - und das kann ich ganz gut brauchen, die letzten Wochen waren für mich nicht immer ein Spaziergang, denn meine eigene Motivation hochzuhalten war eine besondere Herausforderung. Dieses Mal wollte ich nicht in dieses tiefe Loch wie sonst jedes Jahr fallen, weil der WBE so viel arbeiten muss über die Festtage und ich mit den Kindern und mit mir allein bin. Ich wollte nicht meinen eigenen Frust an den Kindern auslassen und mir die ganze Entspannung der Ferien nehmen.
Es ist mir gelungen, aber jetzt bin ich ein bisschen erledigt, und drum begrüsse ich den normalen Alltag, wo Kinder und Mann aus dem Haus gehen, ich meine Zeit selber einteilen kann, und wo auch meine Gedanken frei genug sind, um sie für mich zu verwenden.

Ich mag den Januar, das ist für mich der "reine" Monat, wo alles neu anfängt, wo alles noch offen vor mir liegt. Und auch wenn mir nur zu klar ist, dass "ruhig und geordnet" hier nur vorübergehende Phasen sein werden - die geniesse ich, das Chaos halte ich dann auch wieder aus.

Willkommen im neuen Jahr :)


Jac 05.01.2009, 09.56| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches