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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Er-wachsen

Mir kommt es momentan manchmal so vor, als wäre ich daran, ein zweites Mal erwachsen zu werden.

Die letzten Monate waren geprägt von massiven Selbstzweifeln und Depressionen, von Mutlosigkeit und Orientierungslosigkeit. Ich habe mir das Leben so schwer wie irgend nur möglich gemacht. Es gab wohl einige äussere Faktoren, die auch dazu beigetragen haben, aber wenn ich ehrlich mit mir bin, dann habe ich mir das meiste selber zuzuschreiben.

Das "schlimmste" waren die steten Selbstzweifel, und das zweifeln an dieses Selbstzweifeln. ich kann doch nicht normal sein, so wie ich alles und jedes in Frage stelle - ich mache etwas falsch, dass ich mich so zerfleischen muss - ich weiss überhaupt nichts mehr und mache nur noch Mist...
Diese Gedanken haben mich tagtäglich begleitet, bis ins Hundertste und Tausendste. Sie haben mich blind gemacht für mein Glück und sie haben mich gelähmt, mir meine Energie geraubt, die ich doch so dringend gebraucht hätte. Ich habe sie aufgestapelt in meinem Kopf, bis ich nicht mehr drüber hinaussehen konnte - aber zum Wegräumen hat mir der Durchblick gefehlt.

Jetzt, hier und heute, weiss ich es : die Selbstzweifel werden immer zu mir gehören, sie sind ein Teil meiner Denkfähigkeit, meiner Persönlichkeit und sie helfen mir, mich immer wieder neu zu orientieren, nicht dem Starrsinn zu verfallen, mich selber zu hinterfragen - und das ist gut so.
Aber ich muss endlich nicht mehr an meinem Verstand zweifeln, weil ich diese Selbstzweifel habe. Mein Weg führt nach vorne und da sind Zweifel durchaus brauchbar, damit ich mich nicht völlig verrenne.

Ich habe Frieden geschlossen mit diesem Teil von mir. Ich kann sie stapeln, ohne dass sie mich überragen - Stapel bedeutet eben auch, die Dinge fein säuberlich aufzuhäufen.
Dass ich so viel mehr eins mit mir selber bin, ist nicht weiter überraschend. Es ist auch wieder mehr Energie freigeworden, die ich gezielter nutze, als ich das auch schon getan habe und ich kann wieder klarer denken, sehe wieder, wohin mein Weg mich führt (da ist grad eine Kurve drin, erklären kann ich es nicht ;-)

Und so habe ich mich das letzte Mal gefühlt, als ich meine Fesseln von daheim abgeworfen habe und mich gelöst habe vom Elternhaus.
Es fühlt sich gut an :-)

Jac 02.03.2004, 21.15| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

ätsch....

Wie konnte ich bloss auf die Idee kommen, mir bei Temperaturen unter Null Grad und leichtem Schneegestöber den einen oder anderen warmen Pullover kaufen zu wollen?

Aber doch bitte nicht jetzt - im März werden Bikinis, Tops mit Spaghettiträgern und kurze Hosen verkauft. Nach dem Abenteuer letztes Jahr mit Olivers Turnsachen hätte ich es doch eigentlich wissen müssen - aber nun bin ich schon bald vierzig und habe es noch immer nicht kapiert:

Jahreszeiten sind im Textilienhandel immer genau umgekehrt.

Jac 02.03.2004, 16.44| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Dienstag gleich Freitag

Heute ist nicht Dienstag, heute ist Freitag.
Zumindest für mich ;-)


Der heutige Dienstag ist nämlich ein Frei-Tag, das heisst mein Mann übernimmt die anfallenden Aufgaben wie Kinder bespassen und Kinder bespassen ;-)
-
 und ich habe frei und werde ohne Verpflichtungen hemmungslos shoppen gehen und kann mir den Luxus gönnen, das nach meinem eigenen Zeitplan zu machen, keine Pflicht-Präsenz-Zeiten.

Ein grosses Stück Luxus, welches ich seit Wochen nicht mehr hatte und ich freu mich sehr drüber.

:-)

Jac 02.03.2004, 10.31| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Seifenblasen

...und manchmal geschieht etwas, welches das Blei in Seifenblasen verwandelt, die glänzend und schillernd vom Wind in der Sonne davonfliegen...

Ich entsage für heute der Alltagspflicht, lasse meine Bleiklumpen einfach liegen und freu mich des Lebens, so gut ich es vermag.

Ich wünsche Euch auch Seifenblasen :-)

Jac 01.03.2004, 15.27| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Blei-Tage

An manchen Tagen lastet das Leben wie Blei auf meinen Schultern und ich bin vollends damit beschäftigt, das Leben zu tragen.
Ich mache noch eine Runde - bis es abend wird, mit meinen Gedanken bei denen, die gegangen sind und bei denen, die da sind.


Jac 01.03.2004, 13.39| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Es fehlt einer...

Die Tage verstreichen, mal einfacher, mal schwieriger, aber immer voll des prallen Lebens. Drei Kinder halten mich auf Trab, in Bewegung, in Beschäftigung. Der Alltagstrott ist gut und wertvoll - doch immer schlummert unter der Obefläche ein Etwas, was mich manchmal wie ein Gedankenblitz durchfährt - da fehlt doch einer!!!

Ich spiele mit den Kindern Holz-Fussball - und es fehlt einer.
Wir sitzen am Tisch, fünf Stühle sind besetzt, einer ist leer - und genau der sagt manchmal - es fehlt einer.
Wir sehen uns Fotos an - es fehlt einer, der da drauf zu sehen ist.


Die Kinder füllen meinen Tag mit Unsinn, klugen Aussagen, vollen Wäschekörben, Gemecker beim Abendessen, schulischen Problemen, Trotzanfällen, Liebesbriefen - als wäre nichts gewesen. Die Zeit vergeht und der Abstand wächst. Ich leide nicht mehr. Ich bin auch nicht mehr in der Grundstimmung traurig. Ich habe meine Trauerarbeit geleistet. Doch an manchen Tagen, da möchte ich es in die Welt hinausschreien :

Es fehlt einer!!

Er fehlt - doch der Alltag geht weiter.
Der Herzschmerz gehört dazu und macht sich nicht immer breit, er ruft mir nur manchmal zu : Es fehlt einer!


Mein Sohn, bis in alle Ewigkeit wirst Du mir fehlen!

 

Jac 29.02.2004, 22.18| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Holz-Fussball

Man nehme einen grossen Parkplatz vor einem Bürogebäude, sonntags unbenutzt, dazu eisige Kälte und giftiger Wind, dazu 3 Kinder und ein verrücktes Huhn sowie ein recht grosses Stück totes Holz in der Grösse eines halben Pfundes Brot - und dann geht es los :

Ziel des Spiels ist ganz einfach nicht zu erfrieren ;-)
Es hat Spass gemacht *g*

Jac 29.02.2004, 16.09| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

target blank inside

Das ist mein Bekenntnis :

Target blank inside ;-)

Externe Links öffnen sich in meinem Blog in einem neuen Fenster,
weil ich das so mag,
weil ich das bequemer finde,
weil ich das logischer empfinde
und weil es offenbar keine klare Regel dazu gibt ;-)

Wer das auch so sieht,
darf sich den Button gern mitnehmen für seinen Blog.


Jac 28.02.2004, 20.58| (13/10) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Vernetztes

Alle Jahre wieder...

Es ist mal wieder soweit :

Ahnungslos ging ich heute mal wieder einkaufen (frau hat ja am Samstag sonst nichts zu tun) und kaum hatte ich die ersten Schritte ins Lebensmittelgeschäfts meines Vertrauens getan, war es schon unübersehbar : Ostern wurden ausgerufen!

Hunderte von Schoggihasen und Tausende von Schoggi-Eili wetteiferten um meine Aufmerksamkeit, Strohhäschen, Eierkerzen, Graswolle, Eierfärbzubehör - alles war da.

Doch ich finde es einfach nur schrecklich, dass das jedes Jahr früher anfängt. Kaum sind die Weihnachtssachen abgeräumt, bahnt es sich schon an. Das ist genauso eine Bevormundung des Käufers wie die Tatsache, dass ich jetzt Badeanzüge kaufen soll, während draussen der Schnee liegt und ich mich dann im Hochsommer für Faserpelzjacken begeistern soll.
Mir ist schon klar, dass das alles nur Marketing-Strategien sind - wer zuerst kommt, mahlt zuerst bzw. lässt die Kasse klingeln. Würde es keiner kaufen, würde es nicht jedes Jahr noch früher dastehen. Schliesslich werden ja alle Osterhasen schon zu Weihnachten produziert und lauern dann ungeduldig auf ihren Einsatz, da könnten sie ruhig auch noch länger warten.

Tapfer habe ich meinen Einkaufswagen an all diesen Herrlichkeiten vorbeigeschoben, mit Brot und Fleisch und sonstigen lebenswichtigen Dingen gefüllt, Getränke aufgeladen, und dann - tja, dann ist es wieder passiert :

Auch ich wurde ein Opfer der Marketing-Strategie :

Schoggi-Eili bis zum Abwinken.....

Ich habe keine Ahnung, wie die in meinen Wagen gekommen sind, wirklich nicht!
*hüstel*
Aber wie sie dann schon drin waren, wollte ich sie nicht allein lassen und habe noch ein bisschen was dazugepackt : Gelee-Eier, Geleehasen, Marzipaneier, Osterhasen klein und gross, Zuckereili - halt einfach alles, was so dazu gehört. Ich meine, man kann ja nicht nur einfach Schoggi-Eili essen, da braucht es doch ein bisschen Abwechslung, damit sie so richtig zur Geltung kommen - wobei die blauen mit der bitteren Giandor, die kann man zur Not auch einfach so essen..
Nur bei den Dekorations-Sachen bin ich tapfer geblieben -
schliesslich ist noch lange nicht Ostern!

 

Jac 28.02.2004, 17.19| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Ausrufezeichen auf der Stirn

Das Rätsel ist gelöst, wer mir die Blumenboteninvasion von drei verschiedenen Blumenhändlern beschert hat :

Das waren nicht drei verschiedene Personen, das war ein und derselbe Auftraggeber, der drei verschiedene Händler genutzt hat, um mich zu verwirren. Und dann gibt es nur genau noch eine Möglichkeit, wer auf so eine verrückte Idee kommen kann :

Der WBE ;-)
Der WBE, seines Zeichens weltbester Ehemann

Die Symbolik der verschiedenen Blumen deute ich wie folgt :

  • Der weisse Strauss mit Lilien : Friedensangebot für den letzten mit Lilienstaub unrettbar verfleckten Switcher-Pulli von ihm - mein einziger Switcher-Pulli hat jetzt auch welche (und die sind nicht mehr rauszukriegen und machen sich auf helllgrau und anthrazit besonders gut=
  • Das Arrangement mit den beiden Vögeln drin : Ich habe eben nicht nur einen Vogel, sondern zwei - einen echten und einen anderen. Die Kalanchoe, das flammende Kätchen soll wohl symbolisch mich im zorngeladenen Zustand darstellen
  • Und der bunte Strauss heisst wohl:
    Mit mir ist das Leben immer bunt und abwechslungsreich und auch wenn es aussen herum rund erscheint, innendrin ist es bunt gemischt und chaotisch wirr - aber auch das kann bezaubern.

Danke, mein lieber WBE - Du hast mir neben drei Blumensträussen auch einen äusserst verwirrenden Nachmittag beschert - ich werde mich bestimmt revanchieren! *androh*

Ich liebe Dich, mein Mann mit den verrückten Ideen :-)

Jac 27.02.2004, 20.02| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

Fragezeichen auf der Stirn

Auf meiner Stirn sind gerade ganz grosse Fragezeichen zu sehen....

Dreimal hat es heute geklingelt und ein Blumenbote stand draussen.
Einmal ein wunderschöner Strauss ganz in Weiss, mit Madonnenlilien.
Einmal ein Pflanzenarrangement mit Veilchen, roter Kalanchoe, zwei Porzellanvögeln und mehr.
Einmal ein bunter Strauss in frischen Farben, rund gebunden.
Dreimal habe ich mich sehr, sehr gefreut.
Dreimal war weder eine Karte noch sonst ein klarer Hinweis dabei.

Ich habe weder Geburtstag noch Namenstag noch sonst ein Jubiläum - es ist mir ein Rätsel.... *grübel*

Wie soll ich rausfinden, wer das war? Ich meine, ich kann ja nicht gut alle Menschen, die ich so kenne anhauen, ob sie das vielleicht waren... Andererseits möchte ich auch meine Freude mitteilen - und meine Neugier stillen *g*

Könnten sich die Urheber dieser Blumenflut bitte mal irgendwie bei mir melden ;-)

Jac 27.02.2004, 17.26| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Schneckenhaus

Seit meiner Kindheit begleitet mich das Schneckenhaus. Wenn ich durch irgendwelche Dinge verletzt werde, ziehe ich mich in mein Schneckenhaus zurück und werde schweigsam und ruhig. Ich schotte mich damit wohl davor ab, noch mehr verletzt zu werden. Meistens.

Manchmal aber, wenn ich verletzt werde, dann haue ich erst mal um mich. Wenn ich mich wehre und Giftpfeile losschiesse, dann kommt mir auch keiner zu nahe. Wer kommt denn schon auf die Idee, dass dieses zornige Bündel Wut tief verletzt ist?

Dass ich mich damit logischerweise gnadenlos in die Ecke manövriere, liegt auf der Hand.

Aber zwischen sich selber erkennen und etwas ändern ist ein weiter Weg, ich finde ihn natürlich dann in der Situation nicht.

Wie geht man damit um? Konstruktiv?
Jede Verletzung und Grenzüberschreitung gleich mokieren? Wird man da nicht zum Jammerlappen und zur Mimose? Abwarten, bis es von selber vorbei geht und in der Zwischenzeit nicht mit der Wimper zucken?

Keine Ahnung - und das macht mich rasend. Manchmal möchte ich wieder ein Kind sein, dann könnte ich mir jetzt einen Trotzanfall nehmen, danach in Tränen ausbrechen, getröstet werden und alles wäre wieder gut.

Glücklicherweise habe ich mal wieder ein so volles Programm, dass ich mich damit auch nicht auseinandersetzen kann - ob das auf Dauer gut ist, sei dahingestellt, ich lebe jetzt und jetzt bleibt mir nicht viel anderes übrig.
Und nun werde ich meine Aufmerksamkeit wieder auf Positives richten
*mirindietaschelüg* ;-)

Jac 27.02.2004, 09.36| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

1:0 für die Pflicht

Das Pflichtbewusstsein hat gewohnen, die Verrücktheit habe ich unter den Tisch gewischt - und jetzt geh ich dann wohl schlafen, dann bin ich wenigstens ausgeschlafen müde morgen.

Ja, das ist ein Jammer-Beitrag und bedarf keines Kommentars.

Jac 26.02.2004, 21.44| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Pflichten und Verrücktheiten

Zur Zeit besteht mein Leben aus Pflichten - bis zum Abwinken. Jeden Abend bin ich total geschafft und es bleibt wenig Luft für Entspannung, Wissbegier und Freiheit. Manchmal gibt es einfach so Zeiten, da muss ich durch...

Doch mit jedem Tag mehr steigt mein Bedürfnis nach Verrücktheiten, nach purem Wahnsinn, nach Unvernunft - jetzt grad brüte ich auch wieder an so einer Verrücktheit herum und weiss nicht, ob ich da nicht hoffnungslos mit meinen Pflichten kollidiere. Wahrscheinlich ist kein Platz dafür, aber davon träumen kann man ja.

Das wäre so eine verrückte Verrücktheit *hach*

Kompanie halt - zurück in die Realität - auf zu neuen Pflichten, aber zum Glück erst morgen - und dann werde ich mir wieder ein bisschen Verrücktheits-Träume erlauben, damit ich durchhalte. Das nennt sich Selbstmotivation *g*

Jac 26.02.2004, 20.31| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Keine Aufmerksamkeit

...für meine Frustgefühle - und darum habe ich den vorhergehenden, unwichtigen, aber genervten Eintrag wieder gelöscht.

Mein Leben ist gut so, wie es ist, auch wenn ich über manches vorübergehend nicht sehr erfreut bin.

Jac 25.02.2004, 14.50| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches