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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Schlagzeilen-Rückblick

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Aus dem Ressort Gesellschaft:
Konsumentenschutz?
Neue Küche muss direkt nach Einbau repariert werden, Reparatur muss erneut nachgebessert werden, Kunde erwägt Trotzanfall
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Aus dem Ressort Gesundheit:
Schnellere Rekonvaleszenz!
Studien zufolge soll die Rehabilitation von Gelenken und verheilten Brüchen massiv verbessert werden durch Ganzkörper-Fitnessprogramme, die durch Transportdienste durch Mütter mit dem Auto nicht ersetzt werden können.
Mütter können aufatmen- sofern sie die Nerven haben, das Lauf-Fitnessprogramm zu aktivieren.
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Aus dem Ressort Wetter:
Gewitteralarm!
Mit knallenden Türen und dicker schwüler Luft muss bis zum Ausbruch des Gewitters gerechnet werden. Ist es draussen nicht gewittrig, könnte es familienintern gewittern. Die Wetterlage soll sich aber in den kommenden zwei Tagen deutlich verbessern.
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Aus dem Ressort Blaulicht:
Verletzung beim Unfugtreiben
Knabe schlägt sich grosse Zehe auf, jeden Tag einmal. Bisherige Versuche mit geschlossenen Schuhen statt barfuss oder mit Sandalen wurden verweigert, Knabe brüllt lieber das Quartier zusammen.
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Aus dem Ressort IT:
Solidarität versus Anonymität
Ein Feldversuch zur Stützung der These "Internet ist anonym" lief vollkommen aus dem Ruder und führte zu grosser Solidarität und unerwarteten Ergebnissen.
http://www.18000-mal-hoffnung.de/
Der Feldversuch soll weitergeführt, der Link verbreitet werden, um die Antithese zu verifizieren, dass das Internet Menschen verbindet.
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Jac 30.05.2008, 21.14| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht

Unausgeschlafen...

...bin ich anscheinend noch immer, denn mit einem einzigen falschen Klick habe ich meinen fast fertigen Eintrag zum Fest am Wochenende ins Datennirvana befördert....
*ärger*



Jetzt mag ich nicht alles nochmal schreiben, es war schön, es wurde spät, es hat berührt - und wir haben ausgerechnet, dass im Jahre 2016 wir auch die Kombination von Silberhochzeit und 50. Geburtstag feiern können.



Jac 19.05.2008, 21.19| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Das Beste...

...an manchen Wochen ist einfach, dass sie zu Ende sind.

Ich weiss, es ist erst Freitagabend, doch morgen und übermorgen gibt es keine Termine und keine Pflichten und keine Fahrdienste und keine Einkäufe und keine verschlampten Hausaufgaben und schon gar keine Elterngespräche und überhaupt gar nichts, was nach unangenehm-notwendig riecht.

Immerhin - der Verband bei Oliver ist weg - und damit hat dieses Kind genau gar keine Ausrede mehr, sich vor seinen Pflichten zu drücken ;-)
Mit einer Hand kann man schlecht Tischdecken, Aufräumen, Socken selber anziehen, sich abtrocknen nach dem Duschen - aber mit zwei Händen schon, auch wenn der eine Arm noch eingeschränkt ist im Bewegungsradius und in der Kraft.

Nur Sport treiben darf er noch eine Weile nicht, denn auch wenn das Röntgenbild erstaunlich viel neue Knochenmasse über dem Bruch zeigt - die Knochenmitte sieht aus wie Schweizer Käse, das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben.
Es ist aber nicht so, dass er deswegen kreuzunglücklich ist, denn Sport lässt sich für ihn problemlos durch ein gutes Buch ersetzen - von wem er das wohl hat?




Jac 16.05.2008, 22.18| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Lernen für die Schule

...tun nicht nur Kinder, sondern auch Mütter, die sich mit den Aufgaben ihrer Sprösslinge auseinandersetzen.

Solange der Erstklässler Worte mit "x" braucht, ist es einfach, und der Fünftklässlerin zu helfen, andere Worte für "reden" zu finden, ist es auch nicht schwierig, und Mathe und Geometrie mochte ich schon immer gern.


Jedoch dem knapp dreizehnjährigen Sprössling darin zu unterstützen, einen Vortrag über ein gelesenes Buch vorzubereiten, wird dann anspruchsvoll, wenn sich dieser ein Buch ausgesucht hat, das sich mit der Geschichte der Poincaré-Vermutung auseinandersetzt - und er auch noch versteht, worum es denn da geht. Aber zumindest weiss ich seit heute, was Topologie in der Mathematik zu suchen hat, wer Poincaré war und dass seine 1904 aufgestellte Vermutung noch im Jahr 2000 zu den bedeutendsten ungelösten mathematischen Problemen zählte.




Wen die Thematik interessiert:
Poincaré-Vermutung

Das Buch dazu:
Das Poincaré-Abenteuer/ G. Szpiro


Mutter sein bildet, unbestritten.

Jac 13.05.2008, 21.15| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Erdbeer-Mousse

Genau das Richtige, wenn's fruchtig-edel sein soll:
Erdbeer-Mousse:

500 gr Erdbeeren
1 Päckchen Agar-Agar (für 5 dl Flüssigkeit)
4-5 dl Vollrahm
Zucker, Vanillezucker

Die Erdbeeren waschen, vom Blattansatz befreien und im Mixer pürieren. Durch ein Sieb in eine kleine Pfanne streichen und mit Agar-Agar (pflanzliches Geliermittel) nach Anweisung kochen, mit Zucker evtl. Vanillezucker abschmecken, in eine grosse Schüssel giessen und unter gelegentlichem Umrühren leicht auskühlen lassen, bis es anfängt zu gelieren. Den Rahm steif schlagen und unter die Erdbeeren ziehen und einige Stunden kühl stellen.

(Das ganze funktioniert auch mit anderen Beeren bzw. Früchten)




Jac 12.05.2008, 20.29| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Rezeptliches

Alltag in Sicht

Die Wirrungen der letzten Wochen haben ihre Spuren hinterlassen, einerseits äusserlich, denn vieles ist liegengeblieben, weil nur noch Platz für oberste Prioritäten war, andererseits innerlich, weil wir alle bis an die Grenze der Belastbarkeit gekommen sind.

Doch nun schleicht sich langsam, aber sicher wieder das ein, was sich hier normaler Alltag nennt. Liegengebliebenes wird systematisch abgearbeitet, neues wird angepackt und die zusätzlichen freien Tage der letzten Woche haben uns dank viel Qualitäts-Familienzeit auftanken lassen.

Noch immer hat die Woche zuwenig Tage, der Tag zuwenig Stunden, doch das ist hier Normalität, doch das ist "nur" wegen dem gewöhnlichen Leben einer Familie mit 3 Kindern, Haus und Garten und selbständigem Ehemann.


Wie so oft nach solchen Ausnahmezeiten, wo der Betrieb manuell auf Notbetrieb geschaltet werden musste, geniesse ich es, mich mit den ganz gewöhnlichen Alltags-Nettigkeiten herumzuschlagen.
Klar ärgert es mich, wenn die Kinder mit sandigen Füssen übers frisch geputzte Parkett marschieren, den Sinn der Klobürste nicht kennen wollen, grundsätzlich nichts essen, was sie nicht kennen, und allfällige Schlafdefizite durch gezielte schlechte Laune abbauen - aber es ärgert nur an der Oberfläche, nur kurzfristig.

Tief innen begrüsse ich diesen Ärger, denn er verheisst Normalität. Wieviel leichter ist es doch, einen oberflächlichen Ärger über streitenden Kinder abzustreifen und wieder mit ihnen zu lachen, als tief drinnen Angst um eines von ihnen zu haben....


Alltag, ich liebe Dich, denn Du bist des Lebens ganze Fülle und Pracht.
Meistens jedenfalls *g*



Jac 12.05.2008, 14.31| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches