Stapelweise
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3


Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

freihalterin bei twitter




Statistik
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,3
Kommentare: 3871
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 5612

Lernen für die Schule

...tun nicht nur Kinder, sondern auch Mütter, die sich mit den Aufgaben ihrer Sprösslinge auseinandersetzen.

Solange der Erstklässler Worte mit "x" braucht, ist es einfach, und der Fünftklässlerin zu helfen, andere Worte für "reden" zu finden, ist es auch nicht schwierig, und Mathe und Geometrie mochte ich schon immer gern.


Jedoch dem knapp dreizehnjährigen Sprössling darin zu unterstützen, einen Vortrag über ein gelesenes Buch vorzubereiten, wird dann anspruchsvoll, wenn sich dieser ein Buch ausgesucht hat, das sich mit der Geschichte der Poincaré-Vermutung auseinandersetzt - und er auch noch versteht, worum es denn da geht. Aber zumindest weiss ich seit heute, was Topologie in der Mathematik zu suchen hat, wer Poincaré war und dass seine 1904 aufgestellte Vermutung noch im Jahr 2000 zu den bedeutendsten ungelösten mathematischen Problemen zählte.




Wen die Thematik interessiert:
Poincaré-Vermutung

Das Buch dazu:
Das Poincaré-Abenteuer/ G. Szpiro


Mutter sein bildet, unbestritten.

Jac 13.05.2008, 21.15| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Erdbeer-Mousse

Genau das Richtige, wenn's fruchtig-edel sein soll:
Erdbeer-Mousse:

500 gr Erdbeeren
1 Päckchen Agar-Agar (für 5 dl Flüssigkeit)
4-5 dl Vollrahm
Zucker, Vanillezucker

Die Erdbeeren waschen, vom Blattansatz befreien und im Mixer pürieren. Durch ein Sieb in eine kleine Pfanne streichen und mit Agar-Agar (pflanzliches Geliermittel) nach Anweisung kochen, mit Zucker evtl. Vanillezucker abschmecken, in eine grosse Schüssel giessen und unter gelegentlichem Umrühren leicht auskühlen lassen, bis es anfängt zu gelieren. Den Rahm steif schlagen und unter die Erdbeeren ziehen und einige Stunden kühl stellen.

(Das ganze funktioniert auch mit anderen Beeren bzw. Früchten)




Jac 12.05.2008, 20.29| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Rezeptliches

Alltag in Sicht

Die Wirrungen der letzten Wochen haben ihre Spuren hinterlassen, einerseits äusserlich, denn vieles ist liegengeblieben, weil nur noch Platz für oberste Prioritäten war, andererseits innerlich, weil wir alle bis an die Grenze der Belastbarkeit gekommen sind.

Doch nun schleicht sich langsam, aber sicher wieder das ein, was sich hier normaler Alltag nennt. Liegengebliebenes wird systematisch abgearbeitet, neues wird angepackt und die zusätzlichen freien Tage der letzten Woche haben uns dank viel Qualitäts-Familienzeit auftanken lassen.

Noch immer hat die Woche zuwenig Tage, der Tag zuwenig Stunden, doch das ist hier Normalität, doch das ist "nur" wegen dem gewöhnlichen Leben einer Familie mit 3 Kindern, Haus und Garten und selbständigem Ehemann.


Wie so oft nach solchen Ausnahmezeiten, wo der Betrieb manuell auf Notbetrieb geschaltet werden musste, geniesse ich es, mich mit den ganz gewöhnlichen Alltags-Nettigkeiten herumzuschlagen.
Klar ärgert es mich, wenn die Kinder mit sandigen Füssen übers frisch geputzte Parkett marschieren, den Sinn der Klobürste nicht kennen wollen, grundsätzlich nichts essen, was sie nicht kennen, und allfällige Schlafdefizite durch gezielte schlechte Laune abbauen - aber es ärgert nur an der Oberfläche, nur kurzfristig.

Tief innen begrüsse ich diesen Ärger, denn er verheisst Normalität. Wieviel leichter ist es doch, einen oberflächlichen Ärger über streitenden Kinder abzustreifen und wieder mit ihnen zu lachen, als tief drinnen Angst um eines von ihnen zu haben....


Alltag, ich liebe Dich, denn Du bist des Lebens ganze Fülle und Pracht.
Meistens jedenfalls *g*



Jac 12.05.2008, 14.31| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches