Stapelweise
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3


Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

freihalterin bei twitter




Statistik
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,3
Kommentare: 3871
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 5615

Kleine Kinder, kleine Sorgen...

...grosse Kinder, grosse Sorgen...

Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch...
Ich dachte immer, dass mit zunehmendem Kinderalter eine Verlagerung stattfindet, weg von den "pflegerischen" Aufgaben hin zu den "freundschaftlichen", beratenden Aufgaben und dass das dann viel leichter ist.

Doch nun merke ich, dass das eher ein Wunschdenken war.

Klar, alle meine Kinder sind in der Regel einige Stunden täglich ausser Haus, Körperpflege könn(t)en sie selber, wegen Hunger oder Durst muss ich auch nichts mehr fallen lassen und zu Hilfe eilen.
Und doch, in den Stunden, wo sie dann hier sind, da brauchen sie mich mehr, intensiver als früher. Es reicht nicht, dreiundzwanzig Mal die gleichen Lego-Teile zusammenzustecken, weil sie es selber noch nicht können, sondern da sind intensive Sachen gefragt wie Hausaufgabenkontrolle, ein Thema, das beim Grossen früher keines war, weil's nicht so drauf an kam, doch jetzt kann er sich eben nicht mehr durchmogeln und so bin ich in der Pflicht - nicht sein Aufgaben zu machen oder für ihn zu entscheiden, wann er sie macht, sondern ein Auge drauf zu haben, weil er ganz gern mal den Überblick verliert und sie dann vergisst. Plötzlich muss dieses Kind lernen, weil's ohne Lernen nicht mehr reicht - und das muss zuerst mal in seinem Kopf ankommen, denn 5 Jahre lang hat er alles im Vorbeigehen mitgenommen und musste sich kein bisschen anstrengen...
Können tut er es, nur das mit der Selbstorganisation, daran arbeiten wir noch - manchmal effizient und manchmal nur einfach laut, weil sich seine Vorstellungen nicht wirklich mit den unseren decken..
Töchterlein befindet sich in der entscheidenden Phase, welchen Typ Oberstufe sie ab nächsten Sommer besuchen wird. Und so gern sie in die Bezirksschule möchte, im Alltag ist die Motivation sich dafür einzusetzen eine oft sehr brüchige Sache - und so erinnere, motiviere ich, spiele den Antreiber - und das möglichst zeitgleich mit dem Antreiben des Grossen - und parallel zum Kleinsten, der nun auch Aufgaben machen muss und erst lernen muss, dass Schule nicht aufhört, wenn die Schule aus ist.

Daneben mache ich mir (zu?) viele Gedanken über ihre Persönlichkeitsentwicklung, über pubertäre Machtkämpfe, über hormongeschwängerte Streitigkeiten und ich finde das alles momentan doch ziemlich anstrengend.

Bei der Vorstellung, neben diesen Aufgaben noch einen Job oder eine erneute Ausbildung schmeissen zu müssen, wird mir ganz anders.
Ich weiss, es gibt viele da draussen, die genau das tun - aber ich kann es mir für uns nicht vorstellen, denn die Abstriche wären zu gross und langfristig würden die Kinder darunter leiden.

So beisse ich eben die Zähne zusammen, halte mir vor Augen, wie wichtig das ist, was ich hier tue und lasse mich gelegentlich belächeln "weil meine Kinder sind ja schon so gross, da ist es ja schon so viel einfacher...".
Jaja.

Aber so ganz unter uns:
auch wenn ich gelegentlich da Bedürfnis habe, hier auszureissen - ich weiss, dass ich die Herausforderung brauche. Für die einen ist das ein Job, für andere eine Ausbildung - für mich eben die Bedürfnisse der Kinder. Und das wissen sie anscheinend ;-)



Jac 30.10.2007, 20.23| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

...


Manchmal ist die Sehnsucht einfach nur unerträglich.
Und egal, wohin ich davonlaufe, sie kommt mit und treibt mir die Tränen in die Augen. Doch weinen, das kann ich nicht, doch lachen, das kann ich auch nicht und nichts spüren, das kann ich auch nicht.

Manchmal muss ich es einfach aushalten, und auch wenn ich jedesmal denke, es wird immer leichter - ganz so ist es nicht, Sehnsucht wird nicht schwächer mit der Zeit, auch der Schmerz nicht. Man wird wohl nur geübter, weiterzumachen.

Tröstlich, dass auch diese manchmal vorübergehen und morgen ein neuer Tag ist.


Jac 25.10.2007, 21.48| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Tagesthema



Spezielle Anlässe erfordern spezielle Kuchen ;-)



Ja, so wollte ich ihn haben - und überhaupt, ich bin jetzt endlich sieben!



Neeeein, das kann nicht wahr sein!



*buuh* - kleine Brüder sind eine Sache für sich....



Ein schöner, voller Tag geht zu Ende - und ich stelle fest:
- vor sieben Jahren war es deutlich wärmer
- vor sieben Jahren war ich deutlich jünger *ggg*
- vor sieben Jahren hat eine neue Zeitrechnung angefangen
- vor sieben Jahren hätte ich mir so einen Blogbeitrag im Leben nicht vorstellen können, denn da glaubte ich noch, Internet könne man nur zur Lebensmittelbestellung benutzen ;-)
Wie gut, bin auch ich sieben Jahre klüger geworden *g*


Jac 22.10.2007, 21.58| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

*bettel*

Hoffentlich fährt hier heute der DHL-Mensch vor und liefert ein Paket ab, sonst habe ich am Montag ein kleineres Problem. Geburtstag ohne Geburtstagsgeschenk ist für ein Kind nämlich ziemlich doof ;-)

Edit: es war die Schweizer Post und es ist da.
Morgen, Kinder, wird's was geben.... ;-)

Jac 19.10.2007, 08.51| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

6.95 SFr.


Genausoviel hat es gekostet, mein CD-Laufwerk wieder funktionsfähig zu machen.
Ich habe darauf verzichtet, Lösungsansätze aus dem Netz wie "Laufwerke umbenennen" und ähnliches umzusetzen, sondern habe einfach eine Reinigungs-CD durchlaufen lassen. Staub als Problem hörte sich am plausibelsten an - und siehe da, es tut wieder.
Ich kann also durchaus noch ein bisschen damit warten, mir einen neuen PC zu kaufen - obwohl - nette Sachen gibt es ja da schon ;-)


Jac 19.10.2007, 08.49| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Lieber Freund...

...auch wenn Du schon über 4 Jahre alt bist, das ist doch noch kein Alter und ich finde es wirklich nicht witzig, wenn Du mir jetzt ständig erzählst "kein datenträger im laufwerk", wenn ich doch die CD zum weissnichtwievielten Mal frisch eingelegt habe.
Ich weiss schon, dass ich das untere Laufwerk vielleicht nicht so oft benutzt habe, wie Du es gern gehabt hättest, aber das finde ich höchst zickig, wie Du jetzt reagierst.
Könntest Du nicht vielleicht irgendein Problem aussuchen, das ich lösen kann, ohne an meinem Verstand zu zweifeln?
Ganz ehrlich, ich habe wirklich besseres zu tun, als meine Zeit damit zu verbraten, eine poplige Bilder-CD zu kopieren. In diesen 90 Minuten hätte ich nämlich endlich meine Lebensmittelbestellung machen können und dann wäre ich jetzt dem Feierabend nah. Aber so... Dein Bruder im anderen Zimmer, der stellt sich nicht so blöd an, nimm Dir mal ein Vorbild an ihm!

Weisst Du, Du läufst nämlich sonst wirklich Gefahr, dass mir der Kragen platzt, und was ich letzte Woche bei den ganz alten PCs gemacht habe, könnte ich auch bei Dir - ja genau, Format C und weg damit, das meine ich.
Also bitte, reiss Dich ein bisschen zusammen, dann können wir noch ein bisschen zusammenbleiben!



Jac 15.10.2007, 21.11| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Fazit der Ferien

Ich kann nicht anders.
Ich kann nicht einfach gar nichts tun.
Ich kann mich am besten entspannen, wenn ich vorher was geleistet habe.
Einzig über die Dimensionen der Leistung könnte man sich Gedanken machen ;-)

Es war zum Beispiel eindeutig an der Schmerzgrenze, nach einer sehr kurzen Nacht nach dem Konzert den Kampf mit den 20 Kilo Quitten aufzunehmen, der zwei Tage gedauert hat, einige unschöne Worte beim *bütschgi*- Entfernen, viel Schwitzen und darin geendet hat, dass rund 80 Konfigläser herumstanden und damit das Thema Weihnachts-Kunden-Geschenke für dieses Jahr für mich vom Tisch ist.

Oder dann wollte ich einen Samstag machen, an dem ich wirklich nichts mache. Mir etwas Ruhe gönne nach dieser Woche. Jaja, und dann war der WBE im Keller und dann ging ich auch runter und dann hatte ich mal wieder einen Anfall von Aufräumwut....

Wenigstens kommt bei dieser Macke immer was Sinnvolles dabei raus. ;-)


Jac 15.10.2007, 09.11| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Weltstar hautnah

Liederabend mit Montserrat Caballé, begleitet von Manuel Burgueras, Tonhalle Zürich


Als sie die Bühne betrat, wirkte sie wie eine alte Frau, mit schwerem Gang und ernstem Gesicht.

Doch dann erklangen die ersten Töne auf dem Klavier, ihr Gesicht verwandelte sich und als sie zu singen begann, fielen all die Jahre von ihr ab wie ein Mantel, den man abzieht und es zählte nur noch diese umwerfende Stimme, die raumfüllende Ausstrahlung und das Lächeln im Gesicht, das so ansteckend ist.
Nicht alle der Lieder waren meine Favoriten, doch WIE sie diese Lieder gesungen hat, machte jedes einzelne zu einem Erlebnis, umsomehr als wir in der ersten Reihe sassen und nichts und niemand uns die Sicht versperrte.


Als sie versuchte zu erzählen, warum sie die kleinen Pausen aus dem Programm ausfallen lassen, musste sie so lachen, dass man die Geschichte nicht wirklich verstand (der Pianist und der Tisch und eine Beinverletzung), aber das war nicht weiter schlimm, denn bei so einem ansteckenden Lachen ist es nicht mehr wichtig, weil man eben lachen muss.
Und als sie als Zugabe dann ein schweizerdeutsches Volkslied intonierte, war die Begeisterung, die Freude an der Musik und die tiefe Ehrfurcht vor dieser Künstlerin förmlich im Raum greifbar.

Es hat sich gelohnt, oh ja!






Jac 10.10.2007, 00.50| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Ferienprogramm

Der Europapark war noch da. Unsere Verabredung zwei Stunden später dann auch. Man sollte nicht glauben, dass sich unterschiedliche Lebensrhythmen nicht auch bei so einem Anlass zeigen, und wer sonst ständig *action* haben muss, macht an so einem Ort bestimmt keine Ausnahme.
Der dusslige Stau auf dem Heimweg war dann noch das Sahnehäubchen. Nicht, weil Stau so fürchterlich ist. Es ist nur ziemlich doof, hinter einer stehenden Lastwagenkolonne zu sein, weil man links nicht fahren kann, weil man rechts auf eine andere Autobahn fahren muss. Und dann irgendwann zu entdecken, dass die nicht nur stehen, sondern parkiert sind, weil das Haltezonen vor dem Schweizer Zoll sind. Eine Hinweistafel wäre eine Hinweistafel wäre eine Hinweistafel.

****

Das mit dem Stricken und Nähen und entspannen klappt noch nicht so richtig, aber dafür habe ich unseren Spiele-Schrank aufgeräumt, Kinder-Bücher-Regale umgeschichtet (macht ja keinen Sinn, wenn die Bücher für den Jüngsten alle beim Grossen stehen) und heute habe ich mich ans pièce de résistance gemacht - meine PC-Ecke.
Was sich da an Papier und Technik über die Jahre angesammelt hat, fein säuberlich dekoriert mit Unmengen von Staub und Spinnweben, weit ausser Augenhöhe auf den oberen Borden... Dinge, von denen ich nicht mal mehr wusste, dass ich sie hatte. Ein ZIP-Laufwerk aus der Zeit, als ich einen PC mit 6 GB Festplatte hatte, das neben der jetzigen externen Festplatte nur noch blass aussieht (obwohl es leuchtendblau ist *g*) Installationsdisketten (Disketten, nicht CD-Roms!), allerlei Kabel in verschiedensten Varianten - und Papier. Handbücher für jedes technische Gerät, das schon mal hier in dieser Ecke stand, Bücher "Internet 2000" (*g*), "meine erste Hompage"(*gg*) und dann eben auch noch selbstgemachte Papierberge. Als Anfänger am PC druckt man sich nämlich noch alles aus. Und damit meine ich wirklich alles. Mails, Gästebucheinträge, die ganze erste eigene Homepage (*lol*)....
Jetzt ist es hier schon fast leer und kahl. Ich bin zwar noch nicht ganz fertig, aber den Rest schaffe ich auch noch, es sind nur noch die Schubladen, wo sich leere und beschriebene Karten, Stifte, Sticker, Verpackungen, bestimmt viele Disketten und CDs und eine Unmengen an Krempel tummelt. Zumindest noch bis morgen. :-)

****

Morgen ist er wieder da, mein Grosser.
Seit Montag war er jetzt mit seinem Freund und dessen Mutter in den Ferien in den Bergen. Auch wenn sich die beiden Hiergebliebenen wirklich nach allen Kräften bemüht haben, keine Lücke entstehen zu lassen und sich überdimensional viel gestritten haben, auch wenn ich kein Glucken-Gen habe und weiss, es war eine wunderbare Sache für ihn - ich bin dann doch ganz froh, wenn er wieder da ist.
Endlich wieder jemand, der noch um halb elf abends herumpoltert statt zu schlafen, endlich wieder offene Micky-Mouse-Taschenbücher am Boden vor der Toilette und  Socken hinter dem Sofa, aber auch endlich wieder musikalische Berieselung, Wortspiele und Haarspaltereien, endlich wieder komplett.


Jac 05.10.2007, 22.12| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches