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Mein Leben in 6 Worten:

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Wehmut


Das MT ist nun vorbei, die ersten Bilder und Berichte tauchen auf, ich war nicht dabei - aber ich gebe zu, ein bisschen Wehmut packt mich schon.
Da sind so viele Menschen zu sehen, die ich so gerne wieder einmal gesehen hätte, die ich so wenigstens einmal im Jahr am MT getroffen habe...


Nun ja, ich habe mich so entschieden, und es war richtig - aber ein bisschen Selbstmitleid darf jetzt schon mal sein ;-)



Jac 23.09.2007, 21.52| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Irreführende Annahme


Sich darauf zu verlassen, dass ein linker und ein rechter Schuh in der gleichen Grösse und im gleichen Modell auch gleich gross und breit sind, kann einem einen schmerzenden Fuss eintragen. Nur einen, denn der andere Fuss steckt ja in einem nicht zu kleinen und zu engen Schuh.
*argh*

Wenn man den Denkfehler mal erkannt hat, ist es aber leicht - Schuhe sind einfacher auszutauschen als Füsse.


Jac 23.09.2007, 21.47| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Wenn....

...ich mein Jüngster wäre, dann würde ich brüllen und schreien und Türen knallen und *dädädädädääää* herumkrähen und alle anderen beschuldigen, so laut zu sein, um meinen Unmut loszuwerden.

...ich meine Tochter wäre, dann würde ich herumknatschen und nörgeln und quengeln und heulen und so der ganzen Welt mitteilen, was für ein armes, bedauernswertes Wesen ich doch bin, um meinen Unmut loszuwerden.

...ich mein Grosser wäre, dann würde ich unkontrolliert explodieren, herumwüten, Sachen herumschmeissen, die anderen anpampen, sodass auch dem hintersten und letzten klar wird, dass ich voller Unmut bin.

...ich mein Mann wäre, würde ich mich ins Büro flüchten, wo mich kaum einer anspricht und ich zur Ruhe käme und mein Unmut sich verflüchtig.

Aber weil ich eben nur ich selber bin, kann ich das alles nicht.
Ich packe meinen Unmut in Arbeit ein, schön säuberlich garniert mit der blöden Erkältung, die ich seit 10 Tagen mit mir herumschleppe, sage mir selber Durchhalteparolen vor, hinterfrage mich, welches kleinste psychische Zucken nun wohl zu dieser Mutterkrise geführt hat, quäle mich durch den Tag und die Selbstvorwürfe und wundere mich, warum es nicht besser wird.
Ne, is klar.

Ich weiss es, dass es nicht funktioniert. Ich weiss, dass ich nicht alles dulden und schlucken sollte und ich weiss, dass die meisten Grenzüberschreitungen mir gegenüber allein auf meinem Mist wachsen.
Aber es zu wissen, und dann auch noch danach zu handeln, das sind dann doch zwei Paar Schuhe.
*bääh*

Dabei hat doch eigentlich jede Mutter das Recht, sich so mindestens einmal jährlich eine gepflegte Sinnkrise zu nehmen, während der sie schon am liebsten am Morgen kündigen würde und sie sich fragen darf, wieso sie eigentlich das alles mitmacht, es soll anscheinend ziemlich befreien.

Ich versuch's mal:

Ich habe die Nase voll von den ewiggleichen Diskussionen um den ewiggleichen Kleinkram. Ich habe genug davon, dauernd angemotzt zu werden.

Klingt nicht wirklich überzeugend, ich weiss.
Ich übe weiter.
Noch lieber wäre mir allerdings, es gäbe keinen Grund dazu ;-)


Jac 20.09.2007, 21.30| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Volles Programm

Es war mal wieder so eine Woche, wie ich sie gern verschenken würde, aber irgendwie findet sich nie einer, der sie haben will. Meist führt das dann dazu, dass ich hier so gar nicht schreibe, denn wenn ich dann abends endlich mit allem fertig bin, dann bin ich fertig.

Drum fasse ich dann halt manchmal zusammen - nicht weil ich glaube, dass alles, was hier so läuft, von elementarer Bedeutung für die weite Welt da draussen ist, sondern damit ich selber einen Überblick bekomme, was hier eigentlich alles los ist *ggg*

****
Töchterlein ist ein Wackelkandidat für die beste Oberstufeneinteilung.
Das hat sich beim Vorgespräch herauskristallisiert - und es überrascht mich nicht im geringsten, denn es hat sich bestätigt, wie ich sie in schulischer Hinsicht sehe: sie könnte schon, wenn sie wollte - aber sie begnügt sich meist mit dem Minimum. Nachdem ihr nun aber klar wurde, dass all ihre Freundinnen das vermutlich schaffen werden, scheint mir, der Knoten ist geplatzt und sie entwickelt langsam so etwas wie Ehrgeiz. Fein :-)

****

Die Küchenofferte ist da.
Und ich glaube, ich bekomme einen Traum erfüllt. Definitiv ist noch nichts, aber es sieht gut aus.

****

Wenn mein Immunsystem mit Viren nur halb so rabiat verfahren würde wie mit meiner eigenen Haut, dann wäre ich jetzt nicht so matschig und kaputt. Blöde Erkältung, blöde Psoriasis.

****

Schilder der Woche:
"Ich bin Hausfrau, bringen Sie all ihre Kinder zu mir, ich habe sonst nichts zu tun"

"Ich bin Mutter, schrei mich ruhig an, ich bin dann immer noch Deine Mutter"

"Ich bin eine Frau, wenn ich ausflippe, dann ist das nicht ernstzunehmen, denn so sind Hormone" (Oder etwa doch nicht?"

"Sei nett zu mir, ich bin Deine Waschmaschine"

"Putzen ist mein Hobby"

****

Jac 11.09.2007, 21.57| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Perfekte Hausfrau


Woran erkennt man die perfekte Hausfrau?
Daran, dass sie selbst die saubere Wäsche  der Tochter in die Waschmaschine steckt, während diese duscht.

Woran erkennt man die Tochter der perfekten Hausfrau?
Sie ist diejenige, die darauf kommt, dass die spurlos verschwundenen Kleider in der Waschmaschine gelandet sind, nachdem Mutter und Tochter erfolglos alles danach abgesucht haben, Mutter an ihrem Verstand und Tochter an ihrem Bruder gezweifelt hat....






Jac 04.09.2007, 22.45| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht

Auftakt

Fleecedecken
Wollpullover
Kerzenlicht
Nebel
dicke Socken
Adventskalender



Ich habe mich geschlagen gegeben, den Herbst eingeläutet, indem ich an dem grossen weissen Kasten im Keller den Schalter auf "ein" gestellt habe.
Wenigstens ist es jetzt im Haus schön warm.


Jac 04.09.2007, 22.41| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Kleiderkaufen für Fortgeschrittene

Die Aufgabestellung war eigentlich einfach : das Mädchen des Hauses braucht neue Kleidung, denn die langärmligen Shirts und Pullis zeigen dort Haut, wo sie sie eigentlich bedecken sollten und Hosen im 9/10-Look sind nicht modisch, sondern einfach nur zu kurz.
Das ganze sollte möglichst speditiv und preislich erträglich abgewickelt werden, da auch die Kleiderschränke der Buben ein ähnliches Bild zeigen.

Die Stapelfrau zieht also unterstützt vom WBE in den Kampf und instruiert diesen auch über die Komplikationen der Sache:
- kein Rosa, kein Pink, nichts Rüschiges (man vergegenwärtige sich einfach mal optisch eine Mädchenkleiderabteilung, um da die Schwierigkeit zu erkennen)
- nichts Hautenges und Extraschmales
- der Bauchnabel soll weder wegen oben noch wegen unten zu sehen sein.
- Röcke und Kleider werden nicht getragen
- *süss* ist verboten
- Totenköpfe sind nicht gestattet, genausowenig wie Military-Look.
- Kunstfasern sind wegen *bäh* nicht erwünscht

Es ist auch keine Lösung, dass das Mädchen ganz in Schwarz herumläuft, die Phase kommt noch früh genug.

All diese Faktoren bewirken, dass man sich durch einen ganzen Laden ackern kann, um 95 % als unbrauchbar zu verwerfen - und ich mir im stillen manchmal wünsche, unsere Tochter würde, wie viele andere Mädchen auch, eine Schwäche für Rosa und Glitzer haben...
(aber keine Bange, sie muss nicht im Winter nackt herumlaufen ;-)



Jac 01.09.2007, 22.25| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien