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Kleiderkaufen für Fortgeschrittene

Die Aufgabestellung war eigentlich einfach : das Mädchen des Hauses braucht neue Kleidung, denn die langärmligen Shirts und Pullis zeigen dort Haut, wo sie sie eigentlich bedecken sollten und Hosen im 9/10-Look sind nicht modisch, sondern einfach nur zu kurz.
Das ganze sollte möglichst speditiv und preislich erträglich abgewickelt werden, da auch die Kleiderschränke der Buben ein ähnliches Bild zeigen.

Die Stapelfrau zieht also unterstützt vom WBE in den Kampf und instruiert diesen auch über die Komplikationen der Sache:
- kein Rosa, kein Pink, nichts Rüschiges (man vergegenwärtige sich einfach mal optisch eine Mädchenkleiderabteilung, um da die Schwierigkeit zu erkennen)
- nichts Hautenges und Extraschmales
- der Bauchnabel soll weder wegen oben noch wegen unten zu sehen sein.
- Röcke und Kleider werden nicht getragen
- *süss* ist verboten
- Totenköpfe sind nicht gestattet, genausowenig wie Military-Look.
- Kunstfasern sind wegen *bäh* nicht erwünscht

Es ist auch keine Lösung, dass das Mädchen ganz in Schwarz herumläuft, die Phase kommt noch früh genug.

All diese Faktoren bewirken, dass man sich durch einen ganzen Laden ackern kann, um 95 % als unbrauchbar zu verwerfen - und ich mir im stillen manchmal wünsche, unsere Tochter würde, wie viele andere Mädchen auch, eine Schwäche für Rosa und Glitzer haben...
(aber keine Bange, sie muss nicht im Winter nackt herumlaufen ;-)



Jac 01.09.2007, 22.25| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien