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Mein Leben in 6 Worten:

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Unfassbar gut


...wenn Lehrer über Besonderheiten ihrer neuen Schüler Bescheid wissen, weil der Informationsfluss funktioniert

...wenn Lehrer nach zwei Wochen die Stärken und Schwächen eines Schülers realistisch beurteilen können, und ihn nicht wegen zweiterem verurteilen, sondern bei ersterem packen

...wenn Lehrer die Freude am Lernen vermitteln wollen und können statt "Vogel friss oder stirb" zu spielen

...wenn Lehrer besondere Talente nicht als Komplikation oder Bedrohung im Schulalltag sehen, sondern kreative uns sinnvolle Wege vorschlagen, damit dem Sohn nicht langweilig wird.

...wenn man sich als Mutter wünscht, man könnte selber an SO einer Schule nochmal Schülerin sein.

Ich bin überzeugt - es werden gute 4 Jahre für Oliver. Es wird nicht immer alles rund laufen, er wird vielleicht nicht immer so hochmotiviert sein, aber es wird immer einen Weg geben für ihn.
Und nach all den vielen Kämpfen der letzten Jahre ist es nun ein Gefühl wie "wir sind schulisch daheim angekommen".
Gut, einfach unfassbar gut.


Jac 27.08.2007, 23.15| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Nur für starke Mägen...

...war das hier heute:




Das Bild ist nicht verdreht drin, das geht so hoch hinaus - und wer nicht schwindelfrei ist oder einen schwachen Magen hat, sollte da besser nicht einsteigen.
Zum Glück traf beides auf mich nicht zu - und das Töchterlein war ganz froh, sass ich neben ihr - und mir hat es saugut gefallen. Der Moment, als man ganz oben war und  durch die Rotation und die Geschwindigkeit die Schwerkraft einen Moment weg war, der ist einfach genial gut.
Ich glaube, ich muss sowas öfters machen - auch in meinem Alter darf man das, auch wenn ich es wohl vergessen habe, wieviel Spass mir so wilde Sachen machen.


Jac 25.08.2007, 21.41| (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Aller Anfang ist schwer

Es war wohl ungefähr im Frühjahr '01, als ich meine erste Digicam gekauft habe, denn so gern ich mit der analogen Spiegelreflex fotografiert habe, mein "neues Leben" mit dem Internet rief nach einer flexibleren Lösung.
Gegen 800 Franken hatte sie gekostet und für damalige Zeiten geniale 2.1 Megapixel und als Extra leistete ich mir einen 128MB-Stick.
Eine Superkamera.

Die Zeit verging, irgendwann zog eine digitale Spiegelreflex hier ein, noch viel später musste noch eine ganz kleine handliche Kamera für unterwegs her, und viele, viele Bilderordner wurden angelegt.

Früher gab ich den Film in die Entwicklung, bekam einen Umschlag mit Fotos und Negativen zurück und den stapelte ich dann zu all den anderen Umschlägen, bis ich so alle Jahre mal wieder den Koller bekam und Fotos sortierte und in Alben einklebte oder einordnete.
Doch mit den digitalen Bildern war das nicht mehr so - auf den Rechner ziehen, Ordnername anlegen und - vergessen. Auf einer Festplatte sieht man die Stapel nicht, denn da ist alles fein säuberlich sortiert und der Platz wird nicht so schnell knapp und Sicherheitskopien kann man machen und alles ist in bester Ordnung.
Wäre in bester Ordnung, wenn da nicht das Problem mit dem Anschauen wäre. Solange sie nur auf meinem Rechner sind, und ich sozusagen grundsätzlich niemanden hier dran lasse, ist es eher schwierig, sie anzuschauen, zumal auch Online-Bildergalerien ihre (Kapazitäts)Grenzen haben.

Und so habe ich mich nun endlich daran gemacht, aus diesen Datenmengen Bilder zum Angreifen zu machen.
Ein erstes Fotobuch ist fertig gespeichert, am zweiten bin ich dran - und ich gelobe feierlich, dass ich das nicht mehr so lange Anstehen lasse, bis ich mich durch die Bilder von 6(!!!) Jahren ackern muss.

Und ein kleines bisschen stolz bin ich auch, ich habe für diesen Anfang nur etwa einige Jahre gebraucht....




Jac 24.08.2007, 21.10| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Abendliches Rätsel

Man nehme eine DVD mit (m)einer Lieblinsserie, stecke sie in den DVD-Player und suche die Episode 4, denn die ersten drei hat man schon geguckt. Übers Menü kann man nur 1 - 3 anwählen, obwohl 4-6 auf der Hülle auch beschrieben sind.
Es ist kein Menüfehler, und es gibt diese anderen Episoden.
Der DVD-Player entspricht dem aktuellen technischen Stand.
Die DVD ist eine offiziell gekaufte Version, also kein Bastel-Fehler.


Was tust DU? Wo ist die Folge 4? (und damit auch 5 und 6)?

Was ich getan habe, schreibe ich später *g*


Jac 24.08.2007, 20.51| (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Kulinarisches


Gebackener Camenbert ist *bäh*
Sieht aus wie Fondue in der Kruste, schmeckt wir Gummi mit Knusperfolie.

***

Der häufigste Suchbegriff für diesen Blog ist die Piratenschifftorte - wenn ich noch wüsste, wie ich sie ganz genau gemacht hätte, könnte ich eine schöne Anleitung schreiben, so wie für die Ritterburgtorte.
Aber hätte, könnte, täte haben's noch nie zu was gebracht ;-)

***

Kühlschränke kühlen nur, wenn man sie beim Befüllen nicht versehentlich ausschaltet.

***

Induktion - oder doch lieber Induktion? Es ist nur eine Frage der Grösse, mein 20-Liter-Topf muss drauf passen, sonst muss ich wohl bei Gusseisen bleiben.

***

Der ideale Küchenboden ist weich, robust, unverwüstlich, fusswarm, leicht zu reinigen - und vermutlich sowas wie die Quadratur des Kreises.

***

Ich habe schon wieder Hunger, ich muss wohl aufhören, übers Essen zu schreiben. Auf der anderen Seite hat der WBE gerade Niederegger Spezialitäten gebracht.....
Ob wohl die Gier oder die Waage gewinnt? Ich setze 10 Franken auf die Gier *ggg*


Jac 21.08.2007, 21.29| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Umgewöhnung

Nach 5 Wochen Sommerferien sind die ersten Tage immer hart, wenn wieder ein geregelter Lebensrhythmus her muss und wir morgens gleich in die Gänge kommen müssen statt gemütlich vor uns hinzuplempern (Der WBE ausgenommen, der hatte nicht so lange Ferien).

Doch dieses Jahr wird das noch verschärft dadurch, dass Oliver bereits um viertel nach sieben aus dem Haus muss statt wie bisher um acht. Nicht zuletzt, weil er derjenige ist, der am schwersten aus dem Bett zu bekommen ist. Jeden Morgen denke ich "ich muss früher ins Bett" - und jeden Abend stelle ich fest, wie wenig Tag übrig bleibt, wenn ich früh ins Bett würde.

Gleichzeitig ist es ungewohnt, weil lauter neue Stundenpläne gelten, weil ich hier jetzt nicht nur den Türsteher, sondern auch den Garagentor-Steher gebe, weil Badenfahrt ist, und überhaupt und sowieso *ggg*


Es wird sich legen, ich weiss es, aber mittendrin ist die Umgewöhnung schon nicht leicht. Und mit einem Schaudern ist mir bewusst geworden, dass noch viele, viele Jahre früh aufstehen auf uns warten, bis die Kinder das selber können - und dann wirkt dann vermutlich schon bald die senile Bettflucht ;-)


Jac 21.08.2007, 21.21| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Das *-er*-Problem

Ringheft oder Ringhefter?

Hört sich fast gleich an, ist aber offenbar nicht das gleiche.
Materiallisten, auf denen dann Ringheft steht und aber Ringhefter gemeint ist, können dann Zwölfjährige durchaus zu einem hysterischen Anfall verleiten, weil wir das besorgt haben, was geschrieben steht statt das, was gemeint ist.

Vermutlich war das der erste von vielen Test. Die Liste wurde nämlich von der Deutsch-Lehrerin erstellt....


Nachtrag:
Und wirklich gebraucht wurde - ein Schnellhefter.
Man gestatte mir mein Augenverdrehen.


Jac 19.08.2007, 21.24| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Kneifen zwecklos

Unsere Stadt spielt verrückt.

Derzeit findet die Badenfahrt statt, ein Fest, das nur alle zehn Jahre über die Bühne geht, und für manche Anlass genug ist, während dieser Zeit Ferien zu nehmen, um nur ja total dabei zu sein.

Die Innenstadt wird jeden Abend abgesperrt für den Verkehr (was ein mittleres Chaos in der Region auslöst), das normale Stadt-Leben steht kopf, heute am Sonntag war abgesperrt wegen einem der beiden Umzüge, Lunapark und Beizli von allen möglichen Vereinen prägen das Bild, die öffentlichen Busse sind so voll wie sonst nie - und ich dachte im Vorfeld, das das alles gern ohne mich stattfinden darf. Lärm, Gedränge, Hektik - nein, danke.

Aber ich vergass: wir haben Kinder, die das anders sehen. Der Grosse hat sich mit seinem Freund verabredet und ist ohne uns losgezogen, und wir sind mit den anderen beiden auf den Lunapark (Chilbi im Volksmund). Die eine oder andere Bahn habe ich mitgemacht, und es hat mir auch Spass gemacht, wenn wir auch um so Dinge wie mit Schwung auf den Kopf gestellt werden und dann hintenrunter zu fallen umgangen sind. Doch nach zwei Stunden hatte ich dann ziemlich genug, denn wir waren nicht die einzigen und Fahrgeschäfte müssen sich lautstärkemässig unbedingt gegenseitig übertönen, sodass mein Kopf dann doch ein bisschen überreizt war.
Aber so in kleinen Einzeldosen macht es dennoch Spass - und ich bin sicher, wir werden uns da nächste Woche doch gelegentlich verpflegen - gerochen hat es teilweise sehr einladend , und schliesslich muss doch die Plakette amortisiert werden.
(Die ich wohl noch aus der Wäsche fischen muss, steckt sie doch noch an meinem Shirt, das ich mit meiner Bratwurst so elegant versaut habe *ggg*)


Jac 19.08.2007, 21.20| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Spontanheilung


Manchen technischen Geräten reicht es offenbar, den Service-Monteur bestellt zu haben, um sie zu einer Spontan-Heilung zu veranlassen.

Das muss ich mir merken ;-)


Jac 17.08.2007, 08.57| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Ein Hoch aufs Gerümpel


Auch wenn ich in den letzten Jahren brav daran gearbeitet habe, meine Stapel und Haufen im Griff zu haben, und nicht dem kompletten Sammler- und Hamsterwahn zu verfallen, so konnte ich doch mein Naturell nicht leugnen, dass da immerzu schrie "man könnte es ja noch mal brauchen..."

Doch für einmal war es gut, habe ich meine innere Natur nicht verleugnet, denn als heute die neue Polstergruppe geliefert wurde, taubenblau und aus Microfaser, ergriff mich ein fürchterliches Schaudern, denn unsere Vorhänge (weisser Voile mit blauer Stickerei und breitem blauem Abschluss) dazu hätten Augenkrebs erzeugen können und nach dem ersten Schreck erinnerte ich mich, die "alten" Vorhänge damals gewaschen und sorgfältig verpackt auf den Estrich gestellt zu haben - zum Glück, denn jetzt sieht es perfekt aus, wenn man die eine oder andere Falte übersieht.

Doch mit Waschen war heute nichts mehr, denn ohne Wasser wäscht keine Maschine, und das musste ich abdrehen, weil der Trockner durchdrehte und das Wasser im Dauerbetrieb durchrauschen liess, obwohl der Kondensator voll war. Dummerweise hängen beide Geräte an der gleichen Leitung, es wird mir also nichts anderes übrig bleiben, als morgen den Kondensator zu entkalken (eine Schweine-Arbeit mit Finger-Verschneid-Potential) - und mit etwas Glück stoppt das Wasser dann wieder - und sonst ist ja Freitag, und da ist es immer besonders günstig, einen Reparateur zu brauchen ;-)

Aber es sitzt sich gut auf der neuen Wohnlandschaft (wer das Wort wohl erfunden hat?), der gesamte Raum hat gewonnen, und die Sache mit den waschbaren Bezügen gehört endlich der Vergangenheit an *aufseufz*


Jac 16.08.2007, 20.57| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

15 und 12 gleich 64


Und bedeutet das hier:



Mein heutiges Tagewerk - aus 15 Kilo Zwetschgen, 12 Kilo Zucker und einer rechten Protion Geliermittel habe ich Konfi gekocht = 64 Gläser, und nicht im Bild noch ein paar ungleiche für den Hausgebrauch.
3 Chargen habe ich gekocht und meine 20-Liter-Pfanne konnte ich wieder mal gut gebrauchen, nur an genügend grossen Kellen fehlt es mir eindeutig. Heisse Konfi an den Fingern ist wirklich heiss.

Wer sich nun fragt, was ich um Himmelswillen mit soviel Konfi mache - das sind Weihnachtsgeschenke für des WBEs Firmenkunden. Die Quittenkonfi kommt erst noch, da sind dann noch mal soviel fällig.
Wenigstens hatte ich Unterstützung, denn Benjamin wird grad so richtig ins Schweizer Schulsystem eingeführt, denn nach gestern fällt die Schule erst mal drei Tage aus. So haben wir halt Koch-Schule gemacht und seine gewürfelten Zwetschgen sahen mindestens so regelmässig aus wie meine.




Jac 14.08.2007, 20.53| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Zweimal Einschulung

Heute war ein besonderer Tag - auch mein jüngstes Kind ist nun ein Schüler:



So ernst wie auf diesem Bild war er sonst die ganze Zeit nicht - aufgeregt und aufgekratzt, fast vor Energie platzend, weil er nun endlichendlich zur Schule darf. Am liebsten wäre ihm wohl gewesen, wenn sich der Lehrer allein mit ihm verkrümelt hätte und ihm in zwei Stunden mal eben Lesen, Schreiben und Rechnen beigebracht hätte...

Die grosse Schwester geht weiterhin ins gleiche Schulhaus, nun aber in der letzten, fünften und entscheidenden Klasse und auch sie war heute ein bisschen aufgeregt:

einschul04.jpg      
Schliesslich ist sie nun die grosse Schwester, und nicht mehr die kleine Schwester, denn dieser junge Mann hier:



geht nun zur Bezirksschule, ein anderes Schulhaus, vielmehr Klassen, vielmehr Herausforderung und auch mehr Verantwortung. Dass er über Mittag die ganze Zeit gesungen hat in seinem Zimmer, spricht eine klare Sprache, ebenso wie seine derzeitige Beschäftigung : er liest seine neuen Schulbücher *g*
Ihn hat der WBE begleitet, denn an beiden Orten konnte ich nicht sein, und von seiner Einschulung gibt's zwar auch einige Bilder, aber dank einer falschen Einstellung sind sie unscharf.

Und ich habe gar nicht geheult - ich habe mich gefreut, dass die Kinder so aufgeregt und glücklich sind.
Vielleicht heule ich dann wieder, wenn sie mit der Schule fertig sind ;-)


Jac 13.08.2007, 20.06| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Neues Spielzeug

Mein neues Spielzeug hat mir dabei geholfen :



Nach vielen Jahren ohne habe ich nun endlich wieder ein Makro-Objektiv für die Spiegelreflex - und darüber freue ich mich, auch wenn ich merke, dass ich aus der Übung bin.


Jac 12.08.2007, 20.38| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Edelstahl mit Putzfrau

Weiter unten habe ich von der Stahlküche geschrieben - und es kamen genau das Argument, das auch mich bis vor wenigen Wochen eine Küche aus dem besten Material in der Küche nicht wirklich in Erwägung haben ziehen lassen. Mit Gross-Küchen-Erfahrung weiss ich nur zu gut, was es bedeutet, jeden Tag den Stahl auf Hochglanz zu polieren, weil man alles, aber auch wirklich alles drauf sieht....

Doch inmitten der Berge von Prospekte, die ich mir im Hinblick auf unseren nächstjährigen Küchenumbau habe kommen lassen, war auch eine dicke Mappe " Forster - Küchen " - Küchen aus Stahl - und ohne Stahl-Outfit, sondern in jeder gewünschten Farbe lackiert...
Skeptisch, wie ich von Natur aus bin, dachte ich : das klingt zu gut, um wahr zu sein, die Vorteile von Stahl ohne den Putznachteil - das muss sich entweder grässlich anfühlen, dauernd scheppern oder alternativ preislich jenseits von Gut und Böse sein.

Nun waren wir gestern in einem Küchenzentrum der Firma - und ich weiss nicht mehr genau, wie oft ich eine Schublade geöffnet habe, um fasziniert festzustellen, wie leise und sanft sie schliesst - ohne Geschepper, Geknalle und auch ohne grossen Kraftaufwand. Es fühlte sich alles beileibe nicht so kalt an, wie man es von Stahl erwartet, im Gegenteil, eine glatte, unempfindliche Oberfläche - aber x-mal robuster als Kunstharz, Furnier oder gar Massivholz.

Und das schönste : die Preise waren dort auch angeschrieben, und wir stellten mehr als erleichtert fest, dass sie durchaus im Bereich des Bezahlbaren liegen, auch wenn wir die Küchengeräte ersetzen. Dass der Umbau mit Demontage und Finish weniger als eine Woche dauern wird, das ist dann nur noch das Sahnehäuchen obendrauf.

Der Berater wird in den nächsten Wochen vorbeikommen, um auszumessen und um unsere (meine *g*) Bedürfnisse abzuklären - ja, für mich wird ein Traum in Erfüllung gehen - eine neue Küche, ganz nach meinen Vorstellungen eingerichtet, so, wie ich arbeite in der Küche und nicht so, wie es stylish aussieht...

Und putzen werde ich darin bestimmt weniger als jetzt mit den weissen Kunstmaterial-Fronten :-)


Jac 12.08.2007, 20.24| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Relatives und Vermischtes

So sehr es mich manchmal fuchst an unserem Garten, dass die ebenen Flächen klein und die abschüssigen Stellen gross sind, so sehr ist das derzeit ein Segen - all das Wasser, dass da vom Himmel kam, rauscht einfach durch hinunter auf die Strasse und vereinigt sich dort mit dem Wasser aus all den anderen Grundstücken der Strasse, bis hinab zur Hauptstrasse. Nur unser Sandkasten ist derzeit ein Fliessgewässer, weil offenbar das Wasser aus dem Hang über dem Haus in unseren Garten abläuft, durch den Sandkasten und dann in unseren Bodenabfluss - aber nicht in die Kellerfenster.
Alles ist relativ, Hanglage ist doch für was gut.
Wenige Kilometer von hier sieht es dann aber nicht mehr so gut aus, denn der Aargau ist nicht umsonst das Wasserschloss der Schweiz, weil sich da Aare, Limmat und Reuss vereinigen, um dann in den Rhein zu fliessen. Ich wünsch mir für all diejenigen in den überfluteten Regionen, dass das Wasser bald zurückgeht....


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Beim Aussortieren der Schulsachen gefunden im älteren Spurenheft von Oliver: Lehrerfrage: "Wie fühlst Du Dich am letzten Schultag der vierten Klasse?" Seine Antwort : Ich fühle mich etwas leidend, weil Jannis mir auf den Zeh getreten ist.
Etwas leidend *prust* - manchmal ist er ein echter Komiker.


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Schlechtes Wetter, Schulferien, nicht Monatsende - nein, ich war nicht ganz allein bei IKEA. Aber ohne Zeitdruck und ohne störende minderjährige Nebengeräusche macht es dennoch Spass, und ich habe mir einen ganzen Berg Arbeit mitgebracht, auf dass sich die Sonnen-Blend- und Vorhangsituation entspannt. Die Vorhangschienen zu besorgen und zu montieren, habe ich elegant delegiert, das muss man schliesslich auch können.

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Stahlküche? *schwelg*
Wer weiss, vielleicht wird der Traum wahr, vielleicht falle ich auch um, wenn wir dann am Samstag das erste Mal realistische Preise hören...
Aber _noch_ träume und schwelge ich von einer Küche mit unverwüstlichen Materialien und höchster Funktionalität.

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Jac 09.08.2007, 20.55| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Ballenberg

Gestern waren wir im Ballenberg, dem Schweizer Freilichtmuseum.

In einem wunderbaren grossen Gelände stehen alte Häuser aus der ganzen Schweiz, am Ursprungsort Stein für Stein und Balken für Balken abgetragen und dort wieder aufgebaut und zugänglich gemacht. Häuser, die einen Eindruck vermitteln, wie man früher gelebt hat, wie eingeschränkt dass auch Wohnraum war, wie bescheiden manch einer leben musste....

Viele alte Handwerke werden dort betrieben, zum Anschauen, nicht nur als Museumsobjekt. Ich habe gesehen, wie man mit Wasserkraft, ohne Strom, eine Säge betreibt, ich habe gelernt, wie man vor der Erfindung des Zements Kalk gebrannt hat, ich habe dem Käser zugeschaut und frischen Käse versucht, ich habe gesehen, wie das Mehl wassergetrieben gemahlen wurde, von dem ich mir 2 Kilo gekauft habe, ich habe beim Weben zugeschaut - und ganz viel habe ich nicht gesehen, denn man kann gar nicht alles erleben an einem Tag.

Es war ein wunderbarer Tag, auch wenn uns die Hitze dann irgendwann zu schaffen machte. Müde und verschwitzt, aber glücklich waren wir alle, auch die Kinder, und da fahren wir trotz der weiten Anfahrt bestimmt mal wieder hin.




Jac 07.08.2007, 21.17| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Wissenswertes

Befreit

Wie ein Stein lag es die letzten Wochen auf mir.

Ein unüberwindbarer Berg aus Fahrplänen, Distanz, Flugrouten, Reisezeit, Mietautos und Zugstreiks. Und so sehr ich mich abstrampelte, da hoch zu kommen, der Berg wurde immer höher und schwieriger, sodass ich mir vorkam, als müsste ich den Mount Everest erklimmen, doch dabei wollte ich doch nur ans MT. Plötzlich erwischte ich mich dabei, wie ich im Kopf das Verhältnis Reisezeit zu "dort-Zeit" berechnete, wie ich mir über Kosten Gedanken machte, was die letzten sechs Mal nicht eine Sekunde getan habe. Und das war mir dann doch Warnzeichen genug.

Doch nun habe ich es geschafft:
ich habe mich entschieden, auf gar keine Berge zu klettern, eine allfällige Auszeit sonstwie einzuziehen und das MT ohne mich stattfinden zu lassen. Und ich fühle mich sehr befreit. Natürlich wird mich eine gewisse Wehmut packen, wenn es dann soweit ist, aber das tut es bei jedem Treffen, wo ich gern dabei gewesen wäre und nicht konnte.

Vielleicht liegt das "Befreit-Gefühl" aber auch einfach an den 2 dl MoëtChandon, die ich intus habe ;-)

*hicks*

Jac 05.08.2007, 20.17| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Wie war das mit Ferien?

Eigentlich dachte ich mir ja, wenn die Kinder Sommerferien haben, dann wird es hier entspannt, ruhig und zeitdruckfrei zugehen.

Und immer, wenn ich mir *eigentlich* denke, kommt es uneigentlich.

Der montägliche Übernachtungsgast war eine besondere Freude, hat mir aber ein ziemliches Schlafmanko eingetragen - und in meinem Alter steckt man das nicht mehr so leicht weg ;-)

Der Dienstag bestand aus schnell X da hin bringen und Z dorthin und mit Y dahinfahren - immer noch leicht müde natürlich, da half es dann auch nicht, dass irgendwann nur noch ein Kind hier war, weil die anderen ausgeflogen sind, denn Geschwisterkinder, die temporär zum Einzelkind mutieren, sind dreimal so anstrengend wie alle Geschwister zusammen.

Am Mittwoch hatten wir Familienbesuch anlässlich des 1. August, unseres Nationalfeiertags - 7 Erwachsene und 5 Kinder verzehren grössere Mengen an vorzubereitenden Esswaren, produzieren mehr Lärm, vor allem rückgekehrte, übernächtigte Geschwister - und bringen mich unweigerlich dazu, wieder zu spät ins Bett zu kommen - und dann siehe oben, man steckt das nicht mehr so leicht weg.

Am Donnerstag waren hier alle müde. Ich verfolge die Taktik - solange ich was arbeite, schlafe ich nicht im Stehen ein. Die Kinder verfolgen die Taktik - solange wir streiten, wirken wir nicht müde.

Heute war Freitag, die Kinder nicht mehr müde, sondern übergangslos völlig aufgedreht und energiegeladen, und im Gegensatz zu mir wussten sie damit nicht viel anzufangen. Die Hemden der letzten 10 Tage, die Wäsche der letzten paar Tage und die Hausreinigung boten mir ausreichend Gelegenheit, meine Energie loszuwerden. Nachdem der Lautstärkepegel ständig zunahm, ging ich zum Angriff über, und die Kinder inklusive Besucherkind haben endlich die Steine verlegt, die schon lange hinten am Sitzplatz gestapelt waren. Graben buddeln, Rasensoden entsorgen, ausebnen, Steine setzen, auffüllen - alles geeignet, um zwei Zwölfjährige mit zuviel Testosteron zu beschäftigen und die beiden anderen aus Solidarität mitmachen zu lassen. Nur ich, ich wäre ja eigentlich schon lange müde gewesen, denn siehe oben - zwei kurze Nächte in einer Woche....

Und dann war irgendwann das Abendessen gegessen, das überzählige Kind nach Hause geschickt und ich wollte eigentlich nur noch eine entspannte Dusche nehmen, als der Grosse mit seiner langen Mähne ins Bad kam, um sich die Zähne zu putzen.
Ich habe dann zwei Stunden später geduscht und zwischenzeitlich diesem Kind die Haare geschnitten, denn das Läusemittel wirkt besser bei kurzen Haaren - bei der Schwester habe ich aufs Schneiden verzichtet.

Nun liegt das Wochenende vor mir, und vielleicht wird das ruhiger, denn nächste Woche haben wir nur Ferien, da ist nichts mit Ruhe und Entspannung. Ich glaube, das gebe ich mir dann wieder, wenn die Schule wieder losgeht, man mir nicht von morgens bis abends ein Ohr abkaut und hier Bruder Alltag regiert, der ist deutlich gnädiger als Schwester Ferien ;-)


Jac 03.08.2007, 22.26| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches