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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Gastfreundschaft



Merke :

Gastgewerbe und Gastfreundschaft müssen nicht zwingend verbunden sein.

Gehoben und Abgehoben gibt sich manchmal die Hand.

Fachliche Kompetenz schliesst menschliche Inkompetenz nicht aus.

Ein gutes Lokal ist mehr als die Qualität des Essens.

Kleinlichkeit wirkt kleinlich.

Der Gast ist König gilt nur für Gäste ohne Wünsche.

Fazit :
Ich weiss, wo ich nie mehr hin muss.

 

Jac 13.12.2003, 14.58| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Abendvergnuegen



Da geht es heute abend hin :

Belvoir Rüschlikon

Schön, nicht?

Weniger schön daran :
wir werden da nicht zum romantischen Candlelight-Dinner hingehen, sondern zum Firmen-Weihnachtsessen.
Mit viel Begleitung, auch schon auf der Anfahrt.

Verbleibende ungestörte Zeit für den WBE und mich : null.
Ich könnte nun nicht behaupten, dass mir das besonders Freude macht.

Zähne zusammenbeissen und durch, was ist schon ein Hochzeitstag ;-)



Jac 12.12.2003, 18.02| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Schneeflocken

Wir haben ja nun sozusagen Winter, auch wenn es draussen nicht gerade sehr winterlich wirkt, es geht auf Weihnachten zu und noch immer, wie jedes Jahr, gilt auch für mich "I'm dreaming of a white christmas..." *trälleroff*

Und wenn es draussen schon nicht schneit und auch der Schneespray an den Fenster eher dazu angetan ist, von Kindern als Maltafel missbraucht zu werden, dann muss halt sonst irgendwo her winterliche Stimmung kommen.
Meint meine Waschmaschine.

Beim Öffnen derselben entdeckte ich gar viele, hübsche, kleine, weisse Flocken - hurrra, es schneit...

Nein, das hat keinesfalls mit einem mitgewaschenen Papiertaschentuch zu tun, ich will doch nicht desillusioniert werden - das ist Schnee!!!!
Da ärgert die Entfernung desselben auf schwarzen Socken, dunkelblauen Hosen und dunkelgrauen Pullis wirklich fast nicht mehr....

Jac 12.12.2003, 15.39| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Vor 12 Jahren



Heute vor 12 Jahren war ein ganz besonderer Tag in meinem Leben:

Ich bin aufgestanden und habe mir weisse Kleider angezogen, weisse Strümpfe, weisse Schuhe, sowie meinen schwarzen Wintermantel (*g*) und bin zu Fuss  ein paar hundert Meter gelaufen, Hand in Hand mit meinem damaligen Freund, der sich auch in Schale geworfen hat.
Es war bitterkalt an diesem Tag.

Wir sind in ein Haus gegangen, haben uns etwas erzählen lassen und danach ein Papier unterschrieben - und haben dieses Haus als Mann und Frau verlassen.....

Die letzten 12 Jahre waren die besten meines Lebens.
Nicht immer einfach, nicht immer leicht, aber immer reich und erfüllt.
Gemeinsam haben wir alles gepackt, was sich uns gestellt hat und das war nicht wenig.
Wir haben vier Kinder bekommen, eines wieder verloren, aber wir haben das alles gemeinsam getragen.

An jenem Tag vor 12 Jahren bin ich zu Hause angekommen.

Daniel, ich danke Dir für jede Minute dieser 12 Jahre, für Deine Liebe und Dein Vertrauen, für Deine Geduld und Deinen Humor.
Ich würde für Dich durchs Feuer gehen!






Jac 12.12.2003, 09.43| (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Haben und Schein



Meine vorweihnachtliche Shopping-Tour heute war von wenig Erfolg gekrönt.
Die Gründe dafür sind vielschichtig, doch einer davon ist :
wir leben in einer Billig-Gesellschaft.
Der Bummel ( das Rennen?) durch die Geschäfte zeigte mir eine breite Palette von Produkten, die auf den ersten Blick nett anzusehen waren, aber beim Berühren ihre Schwächen offenbarten.
Die Pullover aus Polyester.
Die Taschen aus Kunstleder.
Die Jacken aus Micropolyamidethylwasweissich.
Die Spielsachen aus Billig-Plastik, Hauptsache bunt.
Die topmodischen Schuhe, in zwei Monaten schon wieder mehr als out.
Der Modeschmuck, der aussieht wie ganz teurer, echter und dabei nichts als irgendein Metall mit irgendwelchen Plastiksteinchen drin ist.

Hauptsache, es sieht nach was aus, egal, ob das nun das Geld wert ist, länger als eine Woche hält oder gar wirklich was Besonderes ist.
Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit fällt es mir wohl verstärkt auf.

Irgendwie kommt es mir zunehmend so vor, dass die inneren Werte nicht mehr wichtig sind, solange es nach was aussieht. Ich merke auch, wie ich diesen Eindruck auch bei vielen Menschen da draussen gewinne. Ob diese Wahrnehmung richtig ist oder meine verzerrte Perspektive, lasse ich dahingestellt. 
Heute muss man cool sein, stylished, succesfull, up to date - all das, was ich übrigens nicht bin.
Ich suche die Menschen von innen heraus, und dabei lege ich dann wenig Wert auf die coolsten Schuhe, sondern auf Vertrauen, Achtung, Moral, Beständigkeit - all die konservativen Werte, die tief in mir drin stecken.

Doch genau so wenig wie man diese Werte kaufen kann, sind manche Dinge noch in.
Mag sein, dass es sie in vereinzelten Fachgeschäften noch gibt, aber dann zu einem Preis, der in den Bereich der Träume gehört.
Schade.
Ich hätte wirklich gern einen schönen Aktenkoffer aus Leder für meinen WBE gefunden. Nicht aus Alu, nicht aus Plastik, nicht aus Kunstleder und auch nicht aus Bambus, doch das ist einfach unfindbar oder unbezahlbar.

Doch so ist das:
Die wirklich beständigen Dinge, die etwas darstellen, kann man nicht kaufen.
Aber manche kann man sich erarbeiten.......



 

Jac 11.12.2003, 15.07| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Guter Ausblick



Die vielen grossen Scheiben unseres Familienautos bieten einen perfekten Ausblick, in jeder Situation. Das ist das schöne an einem VW-Bus.

Wenn man aber an einem einzigen Tag in der Woche morgens aus dem Haus muss mit dem Auto und es genau in der Nacht vorher so kalt war, dass die Scheiben gefroren sind, dann macht sich der einzige Nachteil bemerkbar :

Es müssen dann auch viele, viele Zentimeter freigekratzt werden - und das nicht eben auf bequemer Arbeitshöhe, neinnein, sondern so, dass die Stapelfrau vorne auf die Stossstange klettern muss, um die Frontscheibe frei zu bekommen.

Ich geh jetzt mal eine Runde Finger abfrieren....
*grummel*



Jac 11.12.2003, 09.01| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Arbeitstier



Der WBE arbeitet zuviel.

Leider kann man sich das nicht immer aussuchen und so kommt es, dass er noch immer im Büro ist.
Die Abende hier sind immer sehr lang ( und langweilig), wenn er nicht da ist - es fehlt einfach etwas...

Ganz abgesehen davon, dass es für ihn wohl auch nicht besonders toll ist, von morgens bis Mitternacht im Geschäft zu sein.

Tja, manchmal hat man eben einfach wirklich keine Wahl, und dann heisst es :
Zähne zusammenbeissen und durch.

Und genau das werde ich jetzt auch wieder tun, statt mich in meinen selbstmitleidigen Grübeleien zu verlieren, wo ich keinen Absprung mehr finde, weil sich meine Gedanken wieder mal selber stapeln....



Jac 10.12.2003, 23.04| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Untaugliche Ablenkungsmanöver



Wenn ich mir die vorhergehenden Einträge so anschaue, dann liest sich das, als wäre ich mit mir so richtig im Reinen und könnte mit links kleine nette Geschichtchen und Anekdötchen aus meinem Alltag schreiben....
Ach, wenn das nur stimmen würde...

Solange ich mich mit solchen Nichtigkeiten ablenke, muss ich mich nicht damit beschäftigen, was mir wirklich auf der Seele liegt. Denn damit kann ich mich nicht beschäftigen, weil ich herzlich wenig daran ändern kann und es eigentlich auch nicht aushalten kann und mag.
Doch wie so oft in meinem Leben bin ich gezwungen, ein freundliches Gesicht aufzusetzen, aufzustehen und weiterzumachen.
Mutterpflicht. Eheverständnis.
Dabei würde ich am liebsten - ja, was eigentlich?
Endlich wissen, wie es weitergeht mit der Gesundheit des WBE?
Endlich mal wieder weiter als nur gerade einen Tag planen können?
Endlich mal nichts mehr müssen, sondern mich einfach ausklinken, fallen lassen, Decke über den Kopf ziehen.
Mich nicht mehr ständig zu Mut und Zuversicht zwingen müssen und die Ängste und Zweifel und Schwachheit in die Ecke stellen, weil kein Platz ist.
Nach vielen Wochen der Warterei, der Ungewissheit, der Angst, bin ich einfach nur noch ausgelaugt.

Ich weiss wohl, dass es mir nicht sonderlich gut tut, mich um jeden Preis zusammenzunehmen, dass es meinen Grübeleien auch keinen Abbruch tut, wenn ich mich zwanghaft ablenke -

aber habe ich denn eine Wahl?






Jac 10.12.2003, 11.45| (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Abendsport



Gesunder Körper, gesunder Geist, so sagt man.
Das soll bekanntlich auch durch ausreichend Bewegung erreicht werden können.

Also sitze ich, wie fast jeden Abend an meinem PC, in einer Nische im Flur.
Dass sitzen und surfen wenig mit körperlicher Betätigung zu tun hat, liegt auf der Hand.

Dass meine abendlichen Computersitzungen dennoch als Abendsport bezeichnet werden können, liegt allein an meinen Kindern, welche theoretisch in ihren Betten liegen und schlafen oder lesen.
Praktisch hingegen brüllt es im 15-Minuten-Takt von oben *maaaaaaamiiiii, kasssseeeeeette cheeeeere* (warum besteht mein Kleinster ausgerechnet auf der kürzesten Kassette, die wir haben????)
Oder es findet eine Militärparade im anderen Zimmer statt (hört sich zumindest so an)
Oder der aktuelle Kampf Oliver gegen Victoria geht in eine neue Runde (was zwangsweise mit viel Gekreisch und Gebrüll und Tränen abgeht)
Oder es hat einer Durst.
Oder es muss einer aufs Klo.
Oder das allerwichtigste Buch von allen ist grad nicht da (und ich soll dann wissen, wo es ist?)
Oder oder oder

Und all das ist damit verbunden, dass ich aufjucke, raufrenne, Ordnung schaffe, mich hinsetze, mich wieder einlese - und dann geht es von vorne los....

Ja, manchmal träume ich von einem schalldichten Zimmer für mich....
Bis dahin geniesse ich die zusätzliche Bewegung, welche mir der Treppenlauf verschafft.....
*ironieoff*



Jac 09.12.2003, 20.43| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Ungleichgewicht



Drei Kinder bemühen sich redlich darum, ihre Spielsache, Hefte, Kleider und sonstigen Kleinkram gleichmässig in allen Zimmern des Hauses zu verteilen.
Jedes Regal, jede Nische, alle Fensterbretter, Tische, Stühle, Plätze unter den Möbeln, alles will bedacht sein.
Ihre Vorgehensweise ist sehr schnell, effizient und wirkungsvoll - es ist unverkennbar, dass hier Kinder wohnen....

Eine Mutter bemüht sich darum, all die unrechtmässig deponierten Dinge wieder an ihren Ursprungsort zurückzuverfrachten, doch drei gegen einen ist auch damit nicht aufhebbar, dass die minderjährigen Personen zur Mithilfe gezwungen gebeten werden und gelegentlich Verstärkung von WBEs eintritt.

Der intensive zeitliche Einsatz führt dann dazu, dass sich die Belange der volljährigen Personen in diesem Haushalt stapeln - an freigeräumten Orten...
Wenigstens können dort, wo Volljährigen-Stapel lagern, keine Minderjährigen-Deponien angelegt werden.

Ist doch auch nett!?!



 

Jac 09.12.2003, 13.04| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches