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Mein Leben in 6 Worten:

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Zweimal Einschulung

Heute war ein besonderer Tag - auch mein jüngstes Kind ist nun ein Schüler:



So ernst wie auf diesem Bild war er sonst die ganze Zeit nicht - aufgeregt und aufgekratzt, fast vor Energie platzend, weil er nun endlichendlich zur Schule darf. Am liebsten wäre ihm wohl gewesen, wenn sich der Lehrer allein mit ihm verkrümelt hätte und ihm in zwei Stunden mal eben Lesen, Schreiben und Rechnen beigebracht hätte...

Die grosse Schwester geht weiterhin ins gleiche Schulhaus, nun aber in der letzten, fünften und entscheidenden Klasse und auch sie war heute ein bisschen aufgeregt:

einschul04.jpg      
Schliesslich ist sie nun die grosse Schwester, und nicht mehr die kleine Schwester, denn dieser junge Mann hier:



geht nun zur Bezirksschule, ein anderes Schulhaus, vielmehr Klassen, vielmehr Herausforderung und auch mehr Verantwortung. Dass er über Mittag die ganze Zeit gesungen hat in seinem Zimmer, spricht eine klare Sprache, ebenso wie seine derzeitige Beschäftigung : er liest seine neuen Schulbücher *g*
Ihn hat der WBE begleitet, denn an beiden Orten konnte ich nicht sein, und von seiner Einschulung gibt's zwar auch einige Bilder, aber dank einer falschen Einstellung sind sie unscharf.

Und ich habe gar nicht geheult - ich habe mich gefreut, dass die Kinder so aufgeregt und glücklich sind.
Vielleicht heule ich dann wieder, wenn sie mit der Schule fertig sind ;-)


Jac 13.08.2007, 20.06| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Neues Spielzeug

Mein neues Spielzeug hat mir dabei geholfen :



Nach vielen Jahren ohne habe ich nun endlich wieder ein Makro-Objektiv für die Spiegelreflex - und darüber freue ich mich, auch wenn ich merke, dass ich aus der Übung bin.


Jac 12.08.2007, 20.38| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Edelstahl mit Putzfrau

Weiter unten habe ich von der Stahlküche geschrieben - und es kamen genau das Argument, das auch mich bis vor wenigen Wochen eine Küche aus dem besten Material in der Küche nicht wirklich in Erwägung haben ziehen lassen. Mit Gross-Küchen-Erfahrung weiss ich nur zu gut, was es bedeutet, jeden Tag den Stahl auf Hochglanz zu polieren, weil man alles, aber auch wirklich alles drauf sieht....

Doch inmitten der Berge von Prospekte, die ich mir im Hinblick auf unseren nächstjährigen Küchenumbau habe kommen lassen, war auch eine dicke Mappe " Forster - Küchen " - Küchen aus Stahl - und ohne Stahl-Outfit, sondern in jeder gewünschten Farbe lackiert...
Skeptisch, wie ich von Natur aus bin, dachte ich : das klingt zu gut, um wahr zu sein, die Vorteile von Stahl ohne den Putznachteil - das muss sich entweder grässlich anfühlen, dauernd scheppern oder alternativ preislich jenseits von Gut und Böse sein.

Nun waren wir gestern in einem Küchenzentrum der Firma - und ich weiss nicht mehr genau, wie oft ich eine Schublade geöffnet habe, um fasziniert festzustellen, wie leise und sanft sie schliesst - ohne Geschepper, Geknalle und auch ohne grossen Kraftaufwand. Es fühlte sich alles beileibe nicht so kalt an, wie man es von Stahl erwartet, im Gegenteil, eine glatte, unempfindliche Oberfläche - aber x-mal robuster als Kunstharz, Furnier oder gar Massivholz.

Und das schönste : die Preise waren dort auch angeschrieben, und wir stellten mehr als erleichtert fest, dass sie durchaus im Bereich des Bezahlbaren liegen, auch wenn wir die Küchengeräte ersetzen. Dass der Umbau mit Demontage und Finish weniger als eine Woche dauern wird, das ist dann nur noch das Sahnehäuchen obendrauf.

Der Berater wird in den nächsten Wochen vorbeikommen, um auszumessen und um unsere (meine *g*) Bedürfnisse abzuklären - ja, für mich wird ein Traum in Erfüllung gehen - eine neue Küche, ganz nach meinen Vorstellungen eingerichtet, so, wie ich arbeite in der Küche und nicht so, wie es stylish aussieht...

Und putzen werde ich darin bestimmt weniger als jetzt mit den weissen Kunstmaterial-Fronten :-)


Jac 12.08.2007, 20.24| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Relatives und Vermischtes

So sehr es mich manchmal fuchst an unserem Garten, dass die ebenen Flächen klein und die abschüssigen Stellen gross sind, so sehr ist das derzeit ein Segen - all das Wasser, dass da vom Himmel kam, rauscht einfach durch hinunter auf die Strasse und vereinigt sich dort mit dem Wasser aus all den anderen Grundstücken der Strasse, bis hinab zur Hauptstrasse. Nur unser Sandkasten ist derzeit ein Fliessgewässer, weil offenbar das Wasser aus dem Hang über dem Haus in unseren Garten abläuft, durch den Sandkasten und dann in unseren Bodenabfluss - aber nicht in die Kellerfenster.
Alles ist relativ, Hanglage ist doch für was gut.
Wenige Kilometer von hier sieht es dann aber nicht mehr so gut aus, denn der Aargau ist nicht umsonst das Wasserschloss der Schweiz, weil sich da Aare, Limmat und Reuss vereinigen, um dann in den Rhein zu fliessen. Ich wünsch mir für all diejenigen in den überfluteten Regionen, dass das Wasser bald zurückgeht....


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Beim Aussortieren der Schulsachen gefunden im älteren Spurenheft von Oliver: Lehrerfrage: "Wie fühlst Du Dich am letzten Schultag der vierten Klasse?" Seine Antwort : Ich fühle mich etwas leidend, weil Jannis mir auf den Zeh getreten ist.
Etwas leidend *prust* - manchmal ist er ein echter Komiker.


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Schlechtes Wetter, Schulferien, nicht Monatsende - nein, ich war nicht ganz allein bei IKEA. Aber ohne Zeitdruck und ohne störende minderjährige Nebengeräusche macht es dennoch Spass, und ich habe mir einen ganzen Berg Arbeit mitgebracht, auf dass sich die Sonnen-Blend- und Vorhangsituation entspannt. Die Vorhangschienen zu besorgen und zu montieren, habe ich elegant delegiert, das muss man schliesslich auch können.

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Stahlküche? *schwelg*
Wer weiss, vielleicht wird der Traum wahr, vielleicht falle ich auch um, wenn wir dann am Samstag das erste Mal realistische Preise hören...
Aber _noch_ träume und schwelge ich von einer Küche mit unverwüstlichen Materialien und höchster Funktionalität.

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Jac 09.08.2007, 20.55| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Ballenberg

Gestern waren wir im Ballenberg, dem Schweizer Freilichtmuseum.

In einem wunderbaren grossen Gelände stehen alte Häuser aus der ganzen Schweiz, am Ursprungsort Stein für Stein und Balken für Balken abgetragen und dort wieder aufgebaut und zugänglich gemacht. Häuser, die einen Eindruck vermitteln, wie man früher gelebt hat, wie eingeschränkt dass auch Wohnraum war, wie bescheiden manch einer leben musste....

Viele alte Handwerke werden dort betrieben, zum Anschauen, nicht nur als Museumsobjekt. Ich habe gesehen, wie man mit Wasserkraft, ohne Strom, eine Säge betreibt, ich habe gelernt, wie man vor der Erfindung des Zements Kalk gebrannt hat, ich habe dem Käser zugeschaut und frischen Käse versucht, ich habe gesehen, wie das Mehl wassergetrieben gemahlen wurde, von dem ich mir 2 Kilo gekauft habe, ich habe beim Weben zugeschaut - und ganz viel habe ich nicht gesehen, denn man kann gar nicht alles erleben an einem Tag.

Es war ein wunderbarer Tag, auch wenn uns die Hitze dann irgendwann zu schaffen machte. Müde und verschwitzt, aber glücklich waren wir alle, auch die Kinder, und da fahren wir trotz der weiten Anfahrt bestimmt mal wieder hin.




Jac 07.08.2007, 21.17| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Wissenswertes

Befreit

Wie ein Stein lag es die letzten Wochen auf mir.

Ein unüberwindbarer Berg aus Fahrplänen, Distanz, Flugrouten, Reisezeit, Mietautos und Zugstreiks. Und so sehr ich mich abstrampelte, da hoch zu kommen, der Berg wurde immer höher und schwieriger, sodass ich mir vorkam, als müsste ich den Mount Everest erklimmen, doch dabei wollte ich doch nur ans MT. Plötzlich erwischte ich mich dabei, wie ich im Kopf das Verhältnis Reisezeit zu "dort-Zeit" berechnete, wie ich mir über Kosten Gedanken machte, was die letzten sechs Mal nicht eine Sekunde getan habe. Und das war mir dann doch Warnzeichen genug.

Doch nun habe ich es geschafft:
ich habe mich entschieden, auf gar keine Berge zu klettern, eine allfällige Auszeit sonstwie einzuziehen und das MT ohne mich stattfinden zu lassen. Und ich fühle mich sehr befreit. Natürlich wird mich eine gewisse Wehmut packen, wenn es dann soweit ist, aber das tut es bei jedem Treffen, wo ich gern dabei gewesen wäre und nicht konnte.

Vielleicht liegt das "Befreit-Gefühl" aber auch einfach an den 2 dl MoëtChandon, die ich intus habe ;-)

*hicks*

Jac 05.08.2007, 20.17| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Wie war das mit Ferien?

Eigentlich dachte ich mir ja, wenn die Kinder Sommerferien haben, dann wird es hier entspannt, ruhig und zeitdruckfrei zugehen.

Und immer, wenn ich mir *eigentlich* denke, kommt es uneigentlich.

Der montägliche Übernachtungsgast war eine besondere Freude, hat mir aber ein ziemliches Schlafmanko eingetragen - und in meinem Alter steckt man das nicht mehr so leicht weg ;-)

Der Dienstag bestand aus schnell X da hin bringen und Z dorthin und mit Y dahinfahren - immer noch leicht müde natürlich, da half es dann auch nicht, dass irgendwann nur noch ein Kind hier war, weil die anderen ausgeflogen sind, denn Geschwisterkinder, die temporär zum Einzelkind mutieren, sind dreimal so anstrengend wie alle Geschwister zusammen.

Am Mittwoch hatten wir Familienbesuch anlässlich des 1. August, unseres Nationalfeiertags - 7 Erwachsene und 5 Kinder verzehren grössere Mengen an vorzubereitenden Esswaren, produzieren mehr Lärm, vor allem rückgekehrte, übernächtigte Geschwister - und bringen mich unweigerlich dazu, wieder zu spät ins Bett zu kommen - und dann siehe oben, man steckt das nicht mehr so leicht weg.

Am Donnerstag waren hier alle müde. Ich verfolge die Taktik - solange ich was arbeite, schlafe ich nicht im Stehen ein. Die Kinder verfolgen die Taktik - solange wir streiten, wirken wir nicht müde.

Heute war Freitag, die Kinder nicht mehr müde, sondern übergangslos völlig aufgedreht und energiegeladen, und im Gegensatz zu mir wussten sie damit nicht viel anzufangen. Die Hemden der letzten 10 Tage, die Wäsche der letzten paar Tage und die Hausreinigung boten mir ausreichend Gelegenheit, meine Energie loszuwerden. Nachdem der Lautstärkepegel ständig zunahm, ging ich zum Angriff über, und die Kinder inklusive Besucherkind haben endlich die Steine verlegt, die schon lange hinten am Sitzplatz gestapelt waren. Graben buddeln, Rasensoden entsorgen, ausebnen, Steine setzen, auffüllen - alles geeignet, um zwei Zwölfjährige mit zuviel Testosteron zu beschäftigen und die beiden anderen aus Solidarität mitmachen zu lassen. Nur ich, ich wäre ja eigentlich schon lange müde gewesen, denn siehe oben - zwei kurze Nächte in einer Woche....

Und dann war irgendwann das Abendessen gegessen, das überzählige Kind nach Hause geschickt und ich wollte eigentlich nur noch eine entspannte Dusche nehmen, als der Grosse mit seiner langen Mähne ins Bad kam, um sich die Zähne zu putzen.
Ich habe dann zwei Stunden später geduscht und zwischenzeitlich diesem Kind die Haare geschnitten, denn das Läusemittel wirkt besser bei kurzen Haaren - bei der Schwester habe ich aufs Schneiden verzichtet.

Nun liegt das Wochenende vor mir, und vielleicht wird das ruhiger, denn nächste Woche haben wir nur Ferien, da ist nichts mit Ruhe und Entspannung. Ich glaube, das gebe ich mir dann wieder, wenn die Schule wieder losgeht, man mir nicht von morgens bis abends ein Ohr abkaut und hier Bruder Alltag regiert, der ist deutlich gnädiger als Schwester Ferien ;-)


Jac 03.08.2007, 22.26| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches