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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Zerstreuter Professor

Mein Grosser ist ja der Typ zerstreuter Professor - die Tiefe des Marianengrabens kennen, aber nicht die eigene Telefonnummer, die kompliziertesten Segelknoten knüpfen können, aber nicht die Bändel an den Schuhen zubinden, ins Bad gehen, um sich die Zähne zu putzen und nach einer halben Stunde wieder rauskommen, ohne die Zähne geputzt zu haben.


Damit dieser Eindruck auch optisch unterstützt wird, darf er sich ab nächster Woche Brillenträger nennen, denn auf einem Auge ist er kurzsichtig, das andere ist ok. Meinen Vorschlag mit dem Monokel fand er nicht wirklich cool, aber die Brille, die er sich ausgesucht hat, die ist es - und sie steht ihm ausgezeichnet. Das Bürschchen hat einen guten Geschmack - und einen weiteren wichtigen Gegenstand, den man liegenlassen kann *augenverdreh*


Jac 15.06.2007, 08.39| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Entdeckung

Die Tatsache, dass ich dort Muskelkater habe, beweist mir, dass ich doch tatsächlich auch am Bauch Muskeln habe - auch wenn man sie nicht sieht ;-)

Ich sag ja immer - Gartenarbeit ist Psychohygiene, man findet ganz neue Einsichten dabei.


Jac 15.06.2007, 08.34| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Die Zeit fliegt....

Schon wieder eine Woche vorbei, und dieser Blog blieb unbeschrieben. Doch manche Wochen haben es in sich - und die paar letzten Wochen vor den Schulferien sowieso.

Mein Grosser wurde letzte Woche zwölf, und damit steht er an der Schwelle zum jungen Mann, was sich auch deutlich äussert. Nicht etwa, dass er schwierig wird, nein, bisher ganz im Gegenteil, aber gewisse Äusserlichkeiten zeigen es schon. Und Geburtstage gehen bei uns immer mit Wunsch-Menü einher, in diesem Fall war es Lasagne und Sachertorte, beides Dinge, die mich in der Küche doch ziemlich beschäftigt haben.

Am Samstag konnten wir (endlich) mein Geburtstagsgeschenk abholen - der Ring ist wunderschön geworden, und ich sehe schon, dass wir eindeutig mehr ausgehen müssen, damit ich ihn dann auch tragen kann ;-)

Ich mache ja selten an Wettbewerben mit, weil ich eh nie was gewinne, aber aus Langeweile habe ich es dennoch getan - und siehe da, es flatterte ein Brief ins Haus, dass ich zwei Tickets fürs Rolling Stones-Konzert in Lausanne gewonnen habe - ich kann nur mit den Stones herzlich wenig anfangen, aber das wusste ich schon, als ich mitgemacht habe, da habe ich verkündet, ich weiss genau, wem ich sie schenken werde, falls ich gewinne - und genau das werde ich tun, egal, was da teilweise schon für Preise auf dem dunklen Markt geboten werden.
Ausserdem findet genau an diesem Datum ein Internet-Treffen statt, welches ich all die letzten Jahre aus verschiedenen Gründen immer verpasst habe, obwohl es gar nicht so weit weg ist - und was sind da schon die Stones dagegen? ;-)

Gestern wurden dann die ersten Infos fürs MT veröffentlicht - der Termin passt wunderbar, wenn auch nur für mich, nicht für die ganze Familie, da noch keine Schulferien sind, aber sooo unglücklich bin ich darüber nun wieder nicht *g*
Nur das mit der Distanz, daran knabbere ich noch. 750 km sind mir zu weit, um sie zweimal in 3 oder 4 Tagen zurückzulegen, der nächste Flughafen ist nicht wirklich nah und bedeutet danach noch zwei oder drei Stunden zug - und direkt mit dem Zug ist auch nicht viel besser. Aber ich habe noch ein bisschen Zeit, um auf eine tragbare Lösung zu kommen....

Und jetzt grad bin ich in Lauerstellung, denn heute sollen unsere Insekten-Schutz-Rollos montiert werden sowie die neuen Windschutzscheiben für den kleinen Sitzplatz - ich bin bereit, nur Handwerker sind noch keine da - man darf gespannt sein....


Jac 12.06.2007, 09.09| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Ausgenützte Grosszügigkeit

Ich bin ja eher ein gutmütiger Mensch und verkrafte es ganz gut, auch mal "ausgenützt" zu werden, denn meist empfinde ich es nicht so, sondern eher als eine liebe Zuwendung an irgendwen, der's wahrscheinlich grad brauchen kann. Wirklich über den Tisch ziehen lasse ich mich selten, und wenn, dann steht meist eine längere Geschichte dahinter - oder ein weiterer Punkt auf dem Konto "gemachte Erfahrungen".

Aber selbst bei mir gibt es Grenzen.

Ich kann damit leben, dass meine Funkien aussehen, als hätte jemand Scherenschnitt damit gespielt, aber wenn dann die gleichen plöden Nacktschnecken meinen, sie müssten sich an meinen Sonnenblumen und an meinen Kräutern vergreifen, werde ich sauer und revanchiere ich mich mit  Schneckenkörnern.

Ich habe nichts dagegen, dass Ameisen im Lauf der Jahre den halben Inhalt unseres Sandkasten grosszügig im ganzen Garten verschleppen, aber wenn ich mich nicht mehr im Garten bewegen kann, ohne von so plöden Rotameisen attackiert zu werden, dann werde ich auch sauer und revanchiere mich mit einem tüchtigen Guss Wasser über die Nester - versetzt mit Ameisenmittel. Aber nur auf die roten, die schwarzen dürfen weiterhin.

Ich lebe mit Blattäusen auf den Rosen, Spinnen im Haus, Raupen an den Äpfeln, sogar Stechmücken dürfen bei mir draussen sein ;-)

Ich kann damit leben, dass bei uns neben Rosen und Clematis, neben Lilien und Geissblatt auch Kletten, Löwenzahn und Butterblumen wachsen, wenn's mir zuviel wird, kommt die Gartenschere zum Einsatz, aber kein Unkrautvertilgunsmittel.


Ich bin gern bereit, gelegentlich die halbe Nachbarschaft unter zehn hier bei uns im Garten zu haben. Wenn ich aber dann den Eindruck bekomme, dass gelegentlich zum Dauerzustand wird, ich dann zum "Bringundhol" umfunktioniert werde, dann  bin ich froh, wenn es regnet ;-) Und sonst werde ich sehr streng, was mindestens einen Viertel auch abschreckt - plöde Frau, bei der gibt's Regeln *g*

Ich tue viel für meine Kinder und meinen Mann, denn ich liebe sie. Und darum nützen die mich nicht aus, sondern kommen einfach in den Genuss, dass es mir Spass macht, ihnen was Gutes zu tun. Auf der Nase lasse ich mir zwar nicht herumtanzen, aber manchmal gönne ich mir den Luxus zu tun, als ob ich es nicht gesehen oder gehört habe. Schliesslich bedeutet ausgenützte Grossmut ja, dass man ja gesagt hat, obwohl man nein meinte, dass man sich zu Dingen hat zwingen lassen, die man nicht wollte. Und meine Familie verwöhnen mit Liebem, das will ich doch eigentlich immer. (Die Zeit abends zwischen 19.30 und 20.30 nehmen wir mal aus *g*)

Und je besser es mir in meinem Leben geht, desto weiter wird die Grenze dessen, was ich geben mag - weil ich nicht mehr "mein Revier" markieren muss, weil ich meine Unabhängigkeit nicht damit beweisen muss, dass ich "nein" sage.
Wie entspannend!



Jac 05.06.2007, 22.46| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches