Stapelweise
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3


Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

freihalterin bei twitter




Statistik
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,3
Kommentare: 3871
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 5614

Unerklärlich


Wie kann einem etwas, das man doch so liebt, so gepflegt auf die Nerven gehen?



Als sie noch klein waren, da hat sich in mir drin so ein Glücklich-Fühl-Gen aktiviert, das mich durchwachte Nächte, Dauergeschrei und Gequengel mit einem seligen Lächeln auf den Lippen ertragen liess (meistens zumindest).

Doch anscheinend deaktiviert sich das, wenn der jüngste Spross die Kleinkindphase verlässt und Geschwisterstreit ist nur noch nervig, Dauerlärm auch, vom Nachwuchs angezettelte Machtspielchen kosten nur unnötig Substanz, Berge von Schmutz- und Pipiwäsche sind ätzend, Regelverstösse zehren an der Geduld - und es kann durchaus sein, dass das *ichspürdenvollmond-Gen* bei den männlichen Kindern mir die letzten Rest von "es sind halt Kinder" gerade geraubt hat.

Ich frage mich nur - welches Gen aktiviert sich dann wohl, wenn die Truppe hier so richtig voll in der Pubertät angekommen ist?

Das *ichkündige*-Gen?
Das *ichkenneuchnicht*-Gen?
Oder vielleicht das *abersooooschlimmwarichnie*-Gen?

Am wahrscheinlichsten wohl die
*lassdiephaseschnellvorbeisein*-Gen - das hilft überhaupt wohl durch die ganze Kinderzeit. ;-)


Jac 28.02.2007, 20.07| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Nicht stapelweise...

....sondern eher phasenweise bin ich ein Arbeitstierchen.

Letzte Woche war es mal wieder soweit, ich hatte das zwingende Bedürfnis, Vorhänge zu waschen, Fenster zu putzen, den Garten auf Vordermann zu bringen, unser Gartenhaus zu entrümpeln, den Keller aufzuräumen und am liebsten gleich noch alles neu einzurichten.

Bis auf den letzten Punkt ist auch alles gemacht, ich bin mal wieder an die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit gekommen, was an sich ein sehr angenehmes Gefühl ist. Doch dann hat es angefangen zu regnen, das milde Frühlingswetter hat sich verzogen - und mit ihm meine Phase...
Jetzt grad ist mir eher nach herumschlampern, denn draussen ist nichts, was meine Energie grad so richtig auflädt, und nachdem ich in einer Woche das Tagewerk von zwei Wochen erledigt habe, gönne ich es mir jetzt, alles etwas ruhiger anzugehen. Das wird bestimmt nicht lange vorhalten *g*

Und wie so oft, wenn ich so fest in der Arbeit stecke, bleibt nicht viel übrig zum Bloggen. Nicht etwa, weil ich nichts zu erzählen wüsste, sondern weil ich dann einfach nicht mehr mag. Gelegentlich frage ich mich dann auch, ob bloggen für mich noch wirklich Sinn macht, so unregelmässig, wie ich es unterdessen tue. Aber aufzuhören, kann ich mir einfach nicht vorstellen, denn da würde mir doch etwas fehlen.
Manchmal denke ich schon ein bisschen sehnsüchtig an frühere Zeiten zurück, wo es mir viel leichter gelungen ist, witzig, spritzig und auch mal nachdenklich über meinen Alltag zu berichten. Irgendwie blockiere ich mich damit vermutlich selber, weil ich wieder so schreiben möchte - und das ist vermutlich die beste Voraussetzung, dass es mir nicht gelingt.
Wahrscheinlich hat es auch ganz viel damit zu tun, dass mein Leben sich in vielen Bereichen geklärt hat, dass ich nicht mehr zwingend allen Galgenhumor brauche, um den Tag zu überstehen und es nicht von grossem Interesse ist, dass ich mich ausgeglichen fühle. Über innere Grabenkämpfe, über Chaos und Katastrophen zu schreiben, gibt halt einfach viel mehr her als darüber, dass das meiste seinen gewohnten, guten Gang geht. Und da möchte ich doch eigentlich überhaupt gar nicht tauschen gegen früher...

Es geht mir gut, ich fühle mich wohl in meinem Leben, die meisten Dinge laufen so, wie wir uns das vorstellen - nach Jahren der Schwierigkeiten eine angenehme Abwechslung.


Jac 27.02.2007, 09.11| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Wenn die Kinder ausgezogen sind,...


...dann werde ich monatlich einen Tag des Schweigens zelebrieren, um mein Defizit an Ruhe zu kompensieren.

...werde ich Zwiebeln, Knoblauch, Kräutern zufügen, wo auch immer mir danach ist.

...werde ich mich dran freuen, dass aufgeräumt länger als zehn Minuten aufgeräumt bleibt.

...werde ich alle Erziehungs- und Psychologiebücher samt den Erkenntnissen daraus auf den Estrich verbannen und garantiert die inkosequenteste Grossmutter aller Zeiten geben.

...werde ich einen Waschtag einführen - und nicht mehr eine Waschstunde.

...werde ich mir ein Arbeitszimmer schaffen, mit einer richtigen, echten Türe davor.

...wird der Verbrauch an Staubsaugerbeuteln dramatisch zusammenbrechen.

...werde ich mich abends entspannt auf dem Sofa räkeln statt wie ein nasser Sack draufzuplatschen.

...werde ich all diese Gedanken längst  vergessen haben ;-)


Die Schule hat seit Montag wieder angefangen, die Tage sind wieder dichtgedrängt, die Zeit zerrinnt mir zwischen den Fingern, weil das Wetter förmlich nach Frühlingsputz und Gartenarbeit schreit, ich habe gerade eine disziplinierte Phase, was das Erledigen von Ungeliebtem betrifft, ich liebe meinen Mann mit jedem Tag mehr (obwohl das schon fast nicht mehr geht), ich freu mich jeden Morgen auf den neuen Tag - und wenn ich dann irgendwann mal wieder ein paar Stündchen für mich hätte, wär das auch ganz nett. *winkzumwbe* ;-)




Jac 21.02.2007, 19.49| (0/0) Kommentare | (1) TB | PL | einsortiert in:

Sonntagsüberraschung


www.kopflaus.ch


Das erste Mal, es hätte uns schon viel früher erwischen können, mit drei Kindern, das älteste bald zwölf.

Welch hübscher Schulferien-Abschluss ;-)



Jac 18.02.2007, 14.30| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Geblasen

Heute haben wir geblasen:



und zwar Glaskugeln:



manche grösser, manche kleiner



aber immer mit viel Eifer:



und dann hatten wir alle grosse Freude an unseren Kugeln, die bestimmt Ehrenplätze hier bekommen:



Und hier waren wir heute:



Glasi Hergiswil

Ein lohnender Weg in die Zentralschweiz, wir haben viel gesehen und erlebt, viel gelacht und gestaunt, und ich habe selten eine Unternehmung so genossen mit den Kindern, es hat einfach alles gepasst.

Und die vier Kugeln, die werden uns hoffentlich noch lange Zeit daran erinnern.




Jac 16.02.2007, 22.07| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Telefonterror

Die Sache mit den Telefonen, ach ja....

keine neuen Leitungen, keine anderen Kabel, das ist viel zu kompliziert - die Basisstation direkt an die Anlage hängen, Handgeräte dazu kaufen, die analogen Steckdosen dem Vergessen übergeben, das ist die einfache Lösung.
Kein Dreck, kein Möbelrücken, viel tiefere Kosten, weniger Ärger.
Und so machen wir es.

Aber ich klebe dann wohl irgendwo für unsere Nachkommen einen Zettel hin:
Achtung - eine ISDN-Anlage im Haus bedeutet nicht zwingend ein ISDN-fähiges Haus ;-)


Jac 16.02.2007, 21.45| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

*hrgs*

Der Versuch, das neue ISDN-Telefon mit dem richtigen ISDN-Kabel in Kommunikation mit der ISDN-Anlage zu bringen, ist bis auf weiteres abgebrochen, das ganz alte Telefon, nicht schnurlos und ohne Display, wie früher, ist wieder eingesteckt, damit wir erreichbar sind.

Eine abenteuerliche Reise ins Land der Telefonkabel und Telefonstecker hat beim Telefonat mit dem Telefonspezialisten ein jähes Ende genommen, als er daran erinnerte, dass wir hier beim Einbau der ISDN-Anlage vor sieben Jahren darauf verzichtet haben, alle Telefonleitungen im Haus umzurüsten.


Und der Versuch ein ISDN-Telefon an eine ISDN-Anlage zu hängen, wenn dazwischen ein altes, analoges Kabel liegt, ist etwa wie wenn man versucht mit einem Stück Schnur den Rechner mit dem DSL-Router zu verbinden.

Das heisst also:
Kabel ersetzen.

Das wollte ich ja schon immer haben, denn sowohl die Anlage als auch alle Telefonstecker sind in diesem Haus strategisch günstig verteilt, sprich es stehen Dinge wie Klavier, Schrank, PC-Arbeitsplatz davor.

*hrgs*
*hrgs*

SO kann man die Schulferien natürlich auch herumbringen.</ironieoff>

Jac 13.02.2007, 22.30| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Bildungslücke


Seit heute weiss ich ganz viel über Telefonstecker, vor allem, wieviel unterschiedliche es so gibt. Wir haben einige davon.

Der eine, mit dem sich dann auch das neue Telefon anschliessen liesse, den haben wir nicht.

Und ich Naivling dachte, ich könne einfach ein neues Telefon kaufen, Akku laden, einstecken und dann wieder telefonieren. Das war ein Satz mit X.
Dafür haben die Kinder aber jetzt wieder passende Hausschuhe und vernünftige Halbschuhe - schliesslich war das Schuhgeschäft gleich neben dem Elektronik- Geschäft.

Aber eines weiss ich: wenn das nächste Mal ein technisches Gerät anfängt Mucken zu machen, dann wird es nicht erst ersetzt, wenn es ganz kaputt ist.
Wer Mucken macht, fliegt.
(ausser ich habe grad, wie eigentlich immer, meinen sozialen Tag und weigere mich, etwas zu ersetzen, was nicht wirklich definitiv kaputt ist *ggg*)




Jac 12.02.2007, 21.21| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

An meine schärfste Kritikerin

Ich mag Dich nicht.

Was auch immer ich tue oder denke, fühle oder sage, immer, wirklich immer, weisst DU es besser. An allem hast Du etwas auszusetzen, Du findest noch das letzte Haar in der Suppe.

Lange Zeit habe ich geglaubt, Du meinst es gut mit mir, und Deine Anwesenheit treibt mich an, stets das Beste, was ich zu geben habe, noch etwas besser zu machen. Ich dachte, Du möchtest, dass ich noch besser, noch gütiger, noch perfekter werde. Wenn Du mich ständig kritisiert hast, sobald ich mich an meiner Leistung gefreut habe, dann habe ich das als ganz normal empfunden, als hätte ich nicht mein Bestes gegeben und mir fest vorgenommen, alles noch besser zu machen, damit Du irgendwann einmal nichts mehr zu meckern findest.

Aber das war ein Denkfehler : Du findest immer etwas. Du treibst mich nicht an, sondern Du zerstörst mir die Freude daran, was ich tagtäglich leiste, nimmst mir den Mut, die Dinge nur gut, aber nicht perfekt zu machen, auch den Mut, mich an neue Dinge zu wagen und impfst mir ein schlechtes Gewissen ein, wenn ich in Deinen Augen versagt habe.
Deinetwegen kann ich mich an manchen Sachen nicht mehr einfach erfreuen, sondern richte den Blick auf meine Unzulänglichkeiten, denn nur noch perfekter ist gut genug.

Ich habe genug von Dir, ich will Dir keine Macht mehr über mich geben.
Du hast Dich jetzt lange genug in meinem Wesen eingenistet, geh weg und lass mich in Ruhe.
Ich möchte mich freuen können, weil ich etwas einfach gemacht habe, und zwar nicht nur, wenn es absolut über jeden Zweifel erhaben ist. Ich möchte auch mal schlecht gelaunt, ungenau, unperfekt, chaotisch, schlampig sein können, ohne Dein Dauergemeckere zu hören. Ich möchte frei sein, mich in meiner Ganzheit anzunehmen, und so leid es mir für Dich tut (nein, eigentlich tut es mir gar nicht leid), da gehören auch meine Schwächen dazu, die mich bestimmt zu einem nicht perfekten, aber vielleicht zu einem liebenswerten Menschen machen. Ich möchte mich nicht Deinetwegen immer an anderen messen müssen, sondern meine eigenen Wertmassstäbe finden, aus mir heraus.
Ich will nicht mein ganzes Leben an Deinem Leistungsdruck ausrichten, sondern den Moment spüren, nicht eine leistungsfähige Maschine sein, sondern ein warmer, fühlender Mensch.

Verschwinde, Du innere Stimme, die mich so hart dran nimmt wie sonst keiner. Verschwinde und lass mich Mensch sein.


Jac 11.02.2007, 14.03| (6/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Tagesbilanz

Gelernt:
1.50m minus 1.20m ergibt nicht 20 cm.
Bei dieser Rechenweise folgt unweigerlich die Erkenntnis, dass zuviel weggeschnittener Stoff nur mit sehr komplizierten, kreativen Umwegen wieder dran kommt.

Nicht verlernt:
Jassen.
Auch nach vielen Jahren Pause festgestellt, dass ich noch immer, wenn ich schon kein gutes Blatt habe, dann eben weisen kann, was das Zeugs hergibt - nicht unbedingt zur Freude der Mitspieler, aber zum Sieg eben doch genug.
Es macht Spass, dass wir dank unseren Kindern wieder Jasspartner haben.
36 Karten und ein Abend lang Spass (ausser wenn ich 4 Bauern weise, wenn die anderen einen Dreifachen ansagen *ggg*)

Erkannt:
Schulferienhabende Kinder sind pflegeleichter, wenn sie sich bei den Nachbarskindern aufhalten.

Eingefallen:
Ich wollte doch noch ein Foto vom fertigen Benjamin-Zimmer machen, wenn's noch nicht dunkel ist.

Nicht mehr eingefallen:
Regennasse Katzen sollte man abfangen und abtrocknen, bevor sie es sich auf dem weissen Stuhlpolster gemütlich machen.

Verblüfft:
über die kurze Halbwertzeit von dem, was Menschen so von sich geben, wie wenig das manchmal wert ist.







Jac 08.02.2007, 21.21| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Fertisch


Fertig geschraubt.
Fertig gebohrt.
Fertig gehämmert.
Fertig gelampt.
Fertig aufgestellt.
Nicht fertig eingeräumt.

Aber sonst - fix und fertig.
Es lief eigentlich ganz gut, bis ich zum Schreibtisch kam. Der hat viele Schubladen mit vielen, vielen Schrauben, zum Teil ohne vorgebohrte Löcher, und da war dann der Akku des Akkuschraubers leer. Das war dann der Moment, wo ich mich gefragt hat, wer dieses bescheuerte Möbelstück ausgesucht hat und wer überhaupt auf die Idee gekommen ist, das Zimmer neu zu machen und wieso eigentlich immer ich und so weiter. Aber auch damit bin ich fertig geworden, und ich finde jetzt wieder, der Schreibtisch ist die beste Wahl, massiv und schön...




Jac 06.02.2007, 21.48| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Möbelszusammenbau

Mit beiden Füssen fest auf dem Boden stehen, breitbeinig, mit gutem Schuhwerk, mit der linken Hand das linke Teil festhalten, mit der rechten das rechte Teil und mit der dritten Hand nach dem Schraubenzieher fischen, so baut man Möbel zusammen!

Keinen dritten Arm zur Hand?
Ich auch nicht, das macht die Sache gelegentlich so schwierig.

Oder - bei den letzten beiden Schrauben feststellen, dass man am Anfang doch nicht die anderen hätte nehmen sollen. Oder dass die gelochte Seite umgekehrt angeschraubt sein müsste. Oder dass man die Holzdübel ins falsche Loch geschlagen hat und sie nicht mehr rausbringt. Oder dass die Zeichnung in der Aufbauanleitung seitenverkehrt ist.

Unersetzliche Erlebnisse ;-)

Aber :
der Korpus des einen Schranks und zwei Regale stehen und die meisten Sachen sind jetzt aus dem Auto ausgeladen. Nur von den beiden Kartons, wo vorne hübsch "59 kg" drauf steht, habe ich die Finger gelassen, ich kenne meine Grenzen, und soviel Gewicht auf knapp 2.20m Paketlänge ist noch nicht mal mit schieben /stossen /kippeln zu bewältigen für mich.
Fehlen also nur noch das grosse Regal, der zweite Schrank, das Bett, der Lattenrost, der Schreibtisch und ein paar Kleinigkeiten - die mache ich morgen, dann habe ich auch tatkräftige Unterstützung:
der WBE zum Halten, Schleppen, Bohren und Stromern, der Oliver vielleicht zum Kisten schrauben, Victoria für Verpflegung und Entsorgung und der Benjamin zum Ungeduldigsein. *g*



Jac 05.02.2007, 21.37| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Erkenntnis des Tages


Bepanthen-Salbe ist untauglich zur Vorbehandlung von neu zu streichenden Wänden, sorgt aber für nette Überraschungseffekte, wenn eine hellgelbe Wand weiss gestrichen wird - nach dem Trocknen.




Jac 04.02.2007, 17.45| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Man nehme...

... drei Bücherregale, ein Bett, ein Lattenrost, einen Schreibtisch, einen Bürostuhl und einen Schrank, öffne die Heckklappe, räume alles ins Auto (unter kräftigem Stöhnen, weil die Kartons so schwer sind!), schliesse die Heckklappe und stelle fest, dass da mindestens nochmal soviel Platz ist. Geniales Auto, das.

***

...zwei Schulkinder, ein Kindergartenkind, drei abgelieferte Turnsäcke mit verdächtigem Geruch, zwei Zeugnisse, werfe es wild durcheinander, menge noch etwas Vollmond unter - und dann freue man sich drüber, dass nun Schulferien sind. Dies etwa zwei Wochen lang, nach etwa 10 Tagen setzt die Gärung ein, und man kann sich dann drüber freuen, wenn die Schulferien endlich vorbei sind.

***

...einen Morgenmuffel, fülle ihn sorgfältig mit Kaffee und lade dann einfach mal eine Runde schlechte, laute Laune bei ihm ab - der Effekt wird überwältigend sein - nicht immer kann man jemanden so erfolgreich den Tag verderben. Man nehme dann gern auch rote Rosen, um das rückgängig zu machen, reden soll aber ebenso helfen.

***

...eine blogwillige Frau, fülle ihr Leben mit Kinder und Haushalt und den dazugehörigen grösseren und kleineren Katastrophen, garniere mit einem selbständigen Ehemann, füge eine Prise Selbstmitleid, eine grosse Portion Perfektionismus sowie eine Dosis Schlampigkeit dazu und betrachte dann heiter, wie die Blogeinträge in immer grösseren Abständen stattfinden, weil die Frau oft so viel zu schreiben hätte, dass sie nicht mehr zum Schreiben kommt. ;-)

***

Ich wünsche allerseits ein angenehmes Wochenende, meines wird darin bestehen, ein Kinderzimmer komplett auszuräumen und neu zu streichen, damit der jetztige Inhalt des Autos und das Warenlager in der Waschküche nach dem Verlegen des neuen Bodenbelags dem sinngemässen Zweck zugeführt und ein kleiner Junge sehr glücklich damit gemacht werden kann. (*ich bekomme ein Drachenzimmer mit einem Drachen und einer Fackellampe und ich freu mich und Mami, bist Du schon fertig?*)


Jac 02.02.2007, 22.38| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches