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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Einfach unglaublich


Wenn mir jemand das erzählen würde, was hier gerade so läuft, als unbeteiligtem Dritten,  dann würde ich mir wohl im Stillen an den Kopf fassen und mir denken "klar, wenn man dran glaubt, hilft eh alles" und "reines Wunschdenken", würde zwar Verständnis haben, dass man manche Dinge halt ausprobieren will, aber mich selber dennoch weiterhin in der Skepsis bestärken.

Doch das Verrückte daran :
es passiert hier, es geht eindeutig übers Wunschdenken hinaus, ich erwische mich täglich mehrmals, wie ich mit dem Kopf schüttle, weil ich es selber eigentlich gar nicht glauben kann, ich komme mir vor, wie in einem Film und studiere daran herum, wie es wirken kann, belese mich, ertappe mich dabei, dass ich dennoch skeptisch bin - und dann lege ich den Blick auf die Realität, und stelle fest - da ist was.

Einfach unglaublich.
Einfach wunderbar unglaublich.
Einfach unfassbar.

Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als man sehen und verstehen kann. Das wusste ich schon immer, und da gibt es einiges, was mir so als Beispiel einfällt, das "Alltag" ist.
Und auch schon immer habe ich die These unterstützt "wer heilt, hat recht".

Aber das hier, das geht doch einfach nicht mit rechten Dingen zu....


Und wer sich nun fragt, wovon zum Kuckuck ich rede - nein, soweit bin ich noch nicht, dass ich das unverschlüsselt von mir gebe. Vielleicht komme ich nie soweit, vielleicht ist es ein neuer Weg - man wird sehen....

Unglaublich.


Jac 29.01.2007, 20.53| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Sei vorsichtig,

...was Du Dir wünscht, es könnte in Erfüllung gehen....


Heute morgen mussten wir zur Zeit alle fünf gestriegelt und geputzt aus dem Haus, um beim Fotografen Familienporträts machen zu lassen. Auf Dauer ist es nämlich etwas unbefriedigend, immer nur Bilder zu haben, die entweder Papi mit Kinder  oder Mami mit Kindern zeigen, weil einer von uns derjenige ist, der hinter der Kamera steckt. Wenn also 5 Personen morgens duschen, Haare föhnen, sich hübsch anziehen müssen, wovon aber drei noch minderjährig sind, bedeutet das nicht, dass jeder einfach für sich selber schaut, sondern Mami föhnt vier Köpfe, Mami richtet Kleider für 4 Personen - nur schminken musste ich nur mich ;-)

Danach mussten wir dringend noch einen Bob kaufen, denn die Streitereien um die zwei guten gegen den kaputten, alten Bob überschritten ein gesundes Ausmass, und ein Neukauf strapazierte unseren Geldbeutel weniger als die Streiterei die Nerven. Samstags in den Baumarkt zu fahren mit drei müden, unlustigen Kindern ist nicht wirklich entspannend, und so wollten wir uns, wieder daheim, einen richtig gemütlichen, entspannenden Nachmittag machen, und ich wollte endlichendlichendlich die Fäden von Daniels Schal vernähen. Da ich aber generell nicht so gern vernähe, und aber ganz viele Farbwechsel drin hatte, war mir auch fast alles recht, um mich davon abhalten zu lassen, und das dachte ich mir dann auch so.

Tja, und dann machte es *bonk*, und der FI-Schalter im Essbereich war draussen und liess sich nicht mit Zureden, nicht mit Fluchen und auch nicht mit dem Ausstecken aller Geräte dazu bringen, den Strom wieder freizugeben.
Der elektrische Notfalldienst hat dann den Rest des Nachmittags für Unterhaltung gesorgt - und wir haben jetzt keine Deckenlampe mehr auf dem Sitzplatz unter dem Balkon, denn in der Zuleitung in einem 50 Jahre alten Gussrohr muss wohl Kriechstrom gewesen sein.

Nun ist der Nachmittag vorbei, die Aufregung klingt langsam ab - und die Witzelei, dass Daniels Schal vielleicht zu Ostern fertig wird, kann weitergehen ;-)


Jac 27.01.2007, 18.32| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Badegewohnheiten

Die Kinder baden im Schnee.
Der WBE badet in Arbeit.
Die Katze badet in Nachbars Pool und sitzt danach patschnass auf dem Sofa.

Und ich - ich bade in Selbstmitleid wegen Schlafmangel.
;-)

Nein, ich bin eindeutig nicht mehr zwanzig und mehrere Nächte hintereinander mit zuwenig Schlaf lassen mich tagsüber an meinem Verstand zweifeln, weil meine Konzentration völlig hinüber ist, ich mitten im Satz nicht mehr weiss, was ich sagen wollte, weil ich mit offenen Augen schlafe - und ich frage mich, wie ich das eigentlich gemacht habe, als die Kinder noch klein waren und nachts ihre Bedürfnisse nach Essen oder Nähe angemeldet haben.


Jac 24.01.2007, 20.50| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Volles Wochenende


Der neue Bodenbelag für Benjamins Zimmer ist ausgesucht. Und entgegen Benjamins Wunsch ist er weder schwarz noch rot, und auch die Wände werden weder schwarz noch rot gestrichen. Der Termin ist vereinbart und jetzt kann ich so richtig loslegen, um aus dem Sammelsurium-Kleinkindzimmer ein tolles Reich für einen angehenden Schüler zu schaffen.

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Schon seit Jahren habe ich keinen Rindsschmorbraten mehr gemacht. Aber jetzt, wo ich damit meinen LeCreuset-Schmortopf eingeweiht habe, stelle ich fest: das muss ich jetzt wieder häufiger machen. Sowohl der grosse als der kleine haben unzählige Male geäussert, dass das Fleisch einfach nur göttlich sei - was für ein Kompliment aus dem Mund der Kinder!
Er ist aber auch wirklich perfekt gelungen, und der Schmortopf hat daran sicher auch seinen Anteil, aber nicht nur. Das lag auch am Einlegen und am Hätscheln und am ganzen Aufwand. Wunderbar war er - zum Kochen und zum Essen.

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Ich weiss ja nicht, was andere elfeinhalbjährige so lesen, aber hier liest grad einer "Der Schwarm" von Frank Schätzing und ist hell begeistert (und schon fast fertig). Bücher zu zensieren schaffe ich beim besten Willen nicht, und eigentlich finde ich es toll, wenn er solche Bücher liest, die neben einer spannenden Handlung auch noch immense Einblicke in Sachthemen geben. Was er wohl als nächstes bei uns holt?

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Hausgäste sind was wunderbares! Platz dafür zu haben. umso mehr. Und unkomplizierte Hausgäste, die geniessen können, sind die Krönung von allem!

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Das Konzert heute abend in der Nachbargemeinde mit Simon Estes und dem Bucher-Chor war sehr beeindruckend, was auch an der einmaligen Akustik in einer Kirche liegt. Interessant war auch, das wir deutlich unter dem Altersdurchschnitt lagen, und Oliver wohl der einzige Minderjährige war. Aber dem Genuss tat das keinen Abbruch, mich hat höchstens derjenige ein bisschen irritiert, der in der gleichen Reihe mit dem Fuss den Takt auf der Fussbank geklopft hat - leider immer ein bisschen daneben ;-)

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Die Temperatur fällt endlich, und das ist auch gut so, diese Wärme war nun wirklich langsam komisch, und die Kinder haben sich sehr gefreut, als ich ihnen sagte, dass es laut Wetterprognosen nächste Woche schneien soll. Ich freue mich dann auch vor allem drüber, weil sich die Kinder freuen. Und auch wenn ich eigentlich gar kein Winter-Typ bin - so ein bisschen geht er mir schon ab...


Jac 21.01.2007, 21.26| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Erwartungshaltung

Die Vorwarnungen liessen nichts Gutes ahnen, die ersten Berichte über Kyrill bestätigten das...
Jeder, der wollte, konnte über die Medien live dabeisein.

Die einen haben die Vorwarnungen genutzt, um sich zu wappnen, sich daheim eingemummelt und abgewartet, was kommt. Sahen teilweise ihre Ängste bestätigt und teilweise konnten sie erleichtert ausatmen, weil es nicht so schlimm war, wie befürchtet.

Doch da gibt es auch noch andere, die sich schon beinahe beklagen, dass das ja überhaupt nichts war, dass da nur Panikmache war, und sie kommen mir vor wie kleine Kinder, denen man ein Abenteuer versprochen hat und die nun herumquengeln, dass sie es nicht bekommen. Ich kann es nicht verstehen.

Hier war es auch nicht so schlimm wie befürchtet. Die geschlossenen Fensterläden haben da bestimmt das ihre dazu beigetragen, dass ich mich sicher fühlte, und die Schweiz war nur am Rande betroffen, so schlimm wie "Lothar" war es überhaupt nicht - und ich bin einfach nur froh. Bei unserem Nachbarn steht eine grosse Tanne, ich brauche das Abenteuer nicht, wenn die fällt, auch wenn ich da bestimmt ein spektakuläres Bild machen könnte...

Ich habe grossen Respekt vor den Naturgewalten, die Wucht von Wind und Wasser zeigen mir, dass der Mensch nur geduldeter Gast auf dieser Erde ist (einer, der sich ziemlich unflätig benimmt ....) und ich bin dankbar, dass es für viele so glimpflich ausgegangen ist und ich bedauere all jene, die zu ernsthaftem Schaden kamen.

Und nun auf ins Tagewerk ;-)


Jac 19.01.2007, 09.42| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Einschulungsgespräch

Nun hatten wir also gestern unser letztes Einschulungsgespräch - Benjamin wird im Sommer eingeschult.

Und nachdem mir die Kindergärtnerin nun über viele Monate hinweg immer wieder bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit versucht hat, klarzumachen, dass wir Benjamin unbedingt ärztlich abklären lassen müsse, weil das ja nicht normal sei, wie lebhaft er sei, wie unruhig und hampelig, war ich darauf eingestellt, dass wir bestimmt erst eine Grundsatzdiskussion führen müssen, warum Benjamin kein ADS hat, dass er "nur" ein sehr willensstarkes, temperamentvolles Kind ist, dass ich mich einfach weigere, ihn zu pathologisieren, wurde ich dann doch überrascht - denn davon war keine Rede mehr.

Benjamin ist sehr selbständig und willensstark, sehr zielstrebig und ausdauernd und weiss ganz genau, was für ihn gut ist und wie er es gern haben möchte. Das sind unbestritten nicht immer die einfachsten Eigenschaften, aber ebenso unbestritten sind sie wunderbar, weil er unbeirrt seinen Weg geht und findet. Dass wir Erwachsenen davon manchmal eine andere Vorstellung haben, ist ja unser Problem und nicht seines. Und wir Eltern haben damit eigentlich sowieso kein Problem, denn er ist, wie er ist, und er darf auch genauso sein, und meine Achtung vor seiner Persönlichkeit verbietet mir, da herumzukritteln und ihn irgendwo hineinzupressen.

Nun wünsche ich mir einfach, dass er im Laufe seines Schulwegs Lehrkräften begegnet, die das ähnlich sehen - und bei unserer Quartierschule bin ich da sehr zuversichtlich...

Und wäre das Gespräch anders verlaufen, so hätte ich schon noch das eine oder andere in petto gehabt, ein Begabungstest, den ich bisher als unnötig erachtet habe, hätte vermutlich ziemlich schnell klargemacht, was Benjamin zum dem macht, was er ist.

Das Ganze zeigt mir aber auch, wie hartnäckig manche Menschen sind, wenn es darum geht, lebhafte, aktive Kinder um jeden Preis in die Schublade zu stecken, auf der dick steht "Achtung ADS - unbrauchbar", besonders natürlich, wenn das Kind einen Bruder hat, der davon betroffen ist.
Aber erstens haben meine Kinder in Schubladen aller Art keinen Platz und zweitens sind ADS-Kinder zwar anstrengend, schwierig, unbequem, aber ebenso liebenswürdig, kreativ und ebenso wunderbar, wie es jedes Kind auf seine eigene Art ist, egal, ob es irgendeine Diagnose hat oder nicht.




Jac 16.01.2007, 09.00| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Nicht lächeln, bitte


In der Schweiz hat alles seine Ordnung und ist reglementiert. Seit etwa einem Jahr nun auch, wie ein Passfoto auszusehen hat.
Da dürfen keine Haare ins Gesicht fallen, da muss der Kopf genau in der Mitte sein, kein Hintergund, kein Schatten, genau von vorne, keine Kopfbedeckung - und vor allem, der Mund muss geschlossen sein, ein offenes Lachen ist nicht gestattet.

Mit einem geschlossenen Mund ein möglichst freundliches Gesicht zu machen, ist dann ja deutlich schwieriger, und deshalb bleiben Passfotos weiterhin das, was sie schon immer waren :
ein grottenschlechtes Foto von einem selber.
;-)


Wenigstens darf man dafür dann auch genug bezahlen - aber für Ordnung und Rechtschaffenheit für den Staat darf man nicht meckern, auch wenn man dann mal eben fast 160 Franken los wird für 4 mal 4 Fotos, die man so niemals freiwillig herzeigen möchte...


Jac 13.01.2007, 21.31| (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Was mich beschäftigt....





Dreckigmachen geht viel schneller als saubermachen.
Dreckigmachen ist Kindersache, saubermachen ist eindeutig Muttersache.
Das gilt für Schuhe, aber auch für Hosen, Jacken, Rucksäcke, Handschuhe und alles was man sonst als Kind noch so anzieht.



Jac 12.01.2007, 18.06| (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Hineingetappt

Zunehmende Lustlosigkeit
Dauermüdigkeit
kleinere Fressattacken
Routinekoller



Ich sollte es doch wirklich langsam wissen, dass diese Anzeichen nicht normal sind bei mir, Januar hin oder her, sondern dass es eindeutig wieder Zeit ist für mindestens eine Woche intensive Lichttherapie...
Aber immer wieder gerate ich vom ausgeglichenen, energiegeladenen Zustand schleichend in diese lustlose, depressive Stimmung, wo mir mein Alltag wie der schlimmste Trott auf Erden vorkommt, wo ich mich überhaupt nicht mitteilen mag (was man hier am Blog auch sieht), wo ich allen und allem am liebsten aus dem Weg gehe. Und jedesmal bin ich dann doch wieder fürchterlich erstaunt, dass das "nur" an ein bisschen Lichtmangel liegt, dass das nicht ich bin, und dass ich dem mit eigentlich so einfachen Mitteln abhelfen kann...
Ich lerne es noch. Irgendwann.
Vielleicht erfindet aber auch irgendwann jemand einen Licht-Sensor, den SAD-Betroffene sich umhängen können, der warnt, wenn die Lux-Menge unter ein sozial verträgliches Mass abfällt....

Weil - eigentlich geht's mir nämlich gut, ich habe allen Grund, zufrieden zu sein.
Der Zwirbel ist ein ganz normales, willensttarkes Kind. Punkt, keine Widerrede.
Töchterlein ist ein ganz normales, willensstarkes Kind mit wenig Ehrgeiz. Punkt, keine Widerrede.
Der Grosse ist ein ganz normales, sensibles Kind mit einigen Besonderheiten. Punkt, keine Widerrede.
Und wer  mir da was anderes einreden will, muss mit Ignoranz rechnen.
;-)

Ich liebe sie - besonders, wenn sie grad nicht da sind *ggg*


Jac 12.01.2007, 09.24| (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Aufräumwahn

Es muss wohl am Januar liegen, dem Monat nach der Üppigkeit des Advents, dass es mich wieder erwischt.

Ich fange an, Schränke und Ablagen zu entrümpeln, an die ich sonst nie Hand anlege und finde da Dinge, die mir von peinlicher Verlegenheit bis zum breiten Grinsen so ziemlich alles entlocken - und die meisten davon sind absolut entbehrlich und wurden vor ewiger Zeit mal zwischengelagert. Weil, man könnte sie ja vielleicht nochmal brauchen.
Aber sogar ich habe da Zweifel bei einer 4 Jahre abgelaufenen Garantie eines Geräts, das schon längst das zeitliche gesegnet hat, bei Uhrenverpackungen von Uhren unbekannten Aufenthalts, von Baby-Feuchttüchern, die mit "max. 07/02" datiert sind und weiteren anderem Kram.
Ebensowenig ist es nötig, jedes Blatt, auf das schon jemals eines der Kinder nur einen einzigen Krakel gemalt hat, aufzubewahren, es reichen durchaus die besten Zeichnungen der letzten Jahre. Da die Kinder wirklich viel malen, war das eine nette Sortierarbeit.

Und wo ich dann schon mal dran war, mussten die Küchenschubladen auch noch dran glauben, denn so toll es auch ist, einen Gatten zu haben, der sich auch für die Beschaffung von Eierschneidern, Teesieben und ähnlichem Gerät zuständig fühlt - so wenig ist Platz vorhanden, all diese Dinge doppelt und dreifach zu haben.

Ich staune ja immer wieder, wie sich so Warenlager fast von selber füllen. Nur, weil man nicht immer alles gleich wegwerfen will ;-)

Dass die jetztige Ordnung kein Trauma hinterlässt, dafür werden wir alle schon sorgen, denn jetzt ist da überall so viel Platz, um Dinge kurzfristig zu deponieren. Besser gesagt zwischenzulagern....

Wenn mich dieser Anfall dann bittedanke auch bei den Regalen der Kinder überkommen könnte? Und bei den Videokassetten? Und bei den Einbauschränken? Und wo sonst noch überall zwischengelagert wird?
Dann hätte ich vielleicht wirklich mal ein aufgeräumtes Haus.
Obwohl - das wäre ja auch schrecklich - nie mehr suchen, keine vorsichtigen Schrank-Öffnungstaktiken mehr, damit einem der Inhalt nicht entgegenkommt, keine Orte, die rufen "hier lagert eh schon Mist, kannst ruhig noch mehr draufwerfen"....
Wat langweilig *ggg*




Jac 09.01.2007, 22.15| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Neuanfang

Das alte Jahr ist weg, das neue ist da, nun auch hier.

Die letzten beiden Wochen waren vollgepackt mit schönen Momenten, Gästen, Arbeit, Aufregung und ein bisschen Ferien-Feeling, dank der Schulferien lagen fast keine Termine an - Betonung auf fast *g*

Die Kinder sind noch immer glücklich über ihre Weihnachtsgeschenke, sie werden dann morgen das erste Mal mit Radio-Timer geweckt, damit sie sanfter wachwerden können, Oliver hat seine Bücher natürlich alle schon gelesen, Benjamin hütet seine Sachen wie seinen Augapfel, die neuen, guten Buntstifte für jeden waren eine gute Idee, hier wurde ganz viel gemalt in den letzten Tagen, ich habe meinen Traum-Bräter bekommen und ihn auch schon eingeweiht, Daniel hat sich schon ein Lavendel-Bad gegönnt...

Heute haben wir klar Schiff gemacht, die Kinderzimmer aufgeräumt, Schulsachen gerichtet, Kleider bereit gelegt, denn morgen geht es wieder in die Schule, und morgen werde ich nach langem auch mal wieder ein paar Stunden täglich grad kein Kind hier haben und ausser der Katze auch sonst niemanden. Aber die schläft sowieso ;-)
Ich freue mich drauf, auch mal wieder für mich zu sein, selbst wenn ich diese Stunden mit Arbeit fülle.
Nachdem ich nun nämlich endlich den zündenden Gedanken für Benjamins Zimmer hatte, wird das vermutlich keine 3 Monate mehr dauern, bis ich mir das vornehme. Schliesslich sind jetzt Adventszeit vorbei, alle Geschenke längst verteilt, der Garten hat noch Winterruhe - und mit irgendwas muss ich mich ja beschäftigen, sonst komme ich nur auf dumme Gedanken.

Willkommen, neues Jahr, ich glaube, ich mag Dich!



Jac 07.01.2007, 21.55| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches