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Mein Leben in 6 Worten:

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:-(

Sie sind nicht aufgetaucht.
Und mit jeder Stunde länger, die sie abgängig sind, unsere beiden Miezis, sinkt meine Hoffnung, dass sich daran noch was ändert, denn - eine Katze kann sich verlaufen, sich in Schwierigkeiten bringen, sich verletzen, sich einsperren lassen ....

...aber zeitgleich grad beide Katzen???
Die rennen doch nicht gemeinsam vor ein Auto oder verirren sich in ein fremdes Haus oder oder oder....




.... und seit dem ersten Moment, als sie heute morgen nicht wieder aufgetaucht sind, geistert immer mal wieder das Wort "Tierfänger" durch unsere Gedanken, denn das wäre zumindest eine Erklärung, wenn auch eine, über die ich lieber nicht zu fest nachdenken will. Obwohl ich eigentlich nichts anderes tue.

Mistmistmist.

Ich will sie zurück. Jetzt. Sofort.

:°-(


Jac 26.08.2006, 17.51| (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Katzentatzen

Immer wieder freitags...

...verschwinden unsere Katzen.

Erst Mascha, am Tag, bevor wir aus den Ferien kamen.

Und seit gestern sind Minouche und Merlin gleichzeitig abgängig, zwei, die sich kaum länger als ein paar Stunden von uns entfernt haben und spätestens zur Fressenszeit pünktlich da waren.

Zufall?
Ich mag gar nicht drüber nachdenken, mir ist es ganz anders - und ich geh jetzt Katzen suchen und reiss mich zusammen, dass ich nicht losheule.


Jac 26.08.2006, 09.52| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Katzentatzen

Lernprozess

Es zeugt von einer gewissen Lernfähigkeit, zum Herstellen von Brombeersaft Einweghandschuhe anzuziehen, um nicht wie andere Jahre eine Woche lang mit schwarz-grau-dreckigen Händen und Trauerrändern herumzulaufen.

Es zeugt von einer gewissen Lernresistenz, dazu das Lieblings-T-Shirt anzuziehen.


Keiner legt mir so elegant Steine in den Weg wie ich selber ;-)

Jac 25.08.2006, 13.32| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Falscher Ehrgeiz

Eigentlich sollte es mich längst nicht mehr erschüttern, aber ich bin dennoch immer wieder erstaunt, wieviel Mühe sich manche Eltern doch geben, um ihren Kindern die Lust am Lernen und an der Schule zu verleiden.

Statt ihrem Kind die Chance zu geben, Lernen als aufregenden Prozess von neuen Erfahrungen zu erleben, sich in unbekannte Gefilde vorzutasten, aus eigenem Antrieb zu Erfolgserlebnissen zu kommen, wird gedrängelt, gepresst, gedrückt, gestresst, geübt.... solange, bis das Kind Schule und Lernen als fremdbestimmte, negative Sache erlebt, die es nur macht, weil die anderen das so wollen und weil das eben sein muss.

Sobald dann der Druck ein bisschen nachlässt, verschwindet jeder Antrieb, denn selber hat es keinen mehr, die Leistungen sacken ab - und diese Eltern fühlen sich dann bestätigt in ihrem Tun, dass sie das Kind antreiben müssen, weil es sonst nichts lernt....
Sie tun mir leid, Kinder und Eltern, denn neue Erfahrungen zu machen, neues Wissen zu bekommen, das ist doch etwas, was soviel Spass machen kann - wenn es einem nicht verleidet wurde.
Das heutige Schulsystem, wie ich es jetzt bei meinen Kindern erlebe, legt viel mehr Wert darauf, dass die Kinder Freude am Lernen haben, dass sie selber Lernerfahrungen machen, als es zu meiner Zeit üblich war. Ich habe mir nie die Freude am Lernen nehmen lassen, dafür war ich viel zu wissbegierig. Aber das frühere, total leistungsorientierte Schulsystem hat vermutlich viele Eltern hinterlassen, für die Schule Pflicht und Druck und Leistung war, und die das nun genauso heute an ihre Kinder weitergeben.
Dabei müssten sie nur manchmal hinhören, was ihnen ihre Kinder mitteilen, was ihnen auch die Lehrkräfte an Elternabenden sagen...

Man könnte mir nun natürlich vorwerfen, dass ich eine rosa Brille aufhabe mit meinen Kindern, die Spass am Lernen haben, dass es bei guten Leistungen einfach ist, keinen Druck zu machen - aber ich glaube, es ist eben umgekehrt - weil sie keinen Druck haben, weil wir sie nicht über ihre Leistungen definieren, weil wir ihnen vermitteln, wie toll neues Wissen ist , genau deswegen sind die Leistungen gut. Und Spass haben sie erst noch dabei...

Das ist mit ein Grund, warum ich keine Elternabende mag - zuviel Ehrgeiz auf zuvielen kleinen Kinderseelen.

Jac 24.08.2006, 22.51| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Gefährlich

Die heutige Kombination von Zahnarzttermin hinter mir und Elternabend vor mir, garniert mit PMS, müsste mir eigentlich so gründlich den Tag verderben, dass ich nur noch genervt bin - aber es ist bald Essenszeit, und ich bin noch immer gut drauf - das ist verdächtig, das ist gefährlich, da kommt noch was nach, das kann einfach nicht sein.
;-)


Jac 24.08.2006, 17.33| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Der Tag in Kürze

Ohrenzuhalting
Fingerwundwähling
Zahnpastaschlierenignoriering
Augenüberzickenverdrehing
Fingernagelabknalling beim Indreckundsteinwühling
Hochgeschwindigkeitskoching
Fernsehtränenverdrücking
Extremgähning

Schlafing.




Jac 22.08.2006, 23.00| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Rätsel um den Kabelmörder

Ich werde nicht ruhen, bis ich weiss, wer das Kabel von Olivers Kopfhörer massakriert hat - und wer den Ersatzhörer auf die gleiche Art kaputtgemacht hat.

Fakt ist:
Die Kabel sind an mehreren Stellen durchtrennt.
Die Bruchstellen sehen nicht aus wie von einer scharfen Schere.
Sie sind nicht fransig, aber auch nicht ganz glatt.
Es gibt keine Bissspuren von kleiner oder grosser Katze.
Es ist nicht möglich, das Kabel auf diese Weise durch zuviel Zug oder grobe Gewalt zu zerreissen.
Oliver scheidet als Täter diesmal aus, weil das Attentat offenbar in seiner Abwesenheit stattfand, und Schule gilt als Alibi.

Zwei weitere Verdächtige schlafen und als Tatwaffe kommen stumpfe Scheren oder Zangen in Betracht. Die Ermittlung wird in den nächsten Tagen in die heisse Phase kommen, ausgiebige Befragungen mit allen Kniffen der Verhörtechnick sind geplant, aber Kommissarin Stapeleia ist von anderen Recherchen in diesem Haus für heute ausreichend erschöpft. (da war der Fall *wo kommen diese Wäscheberge her?* und der Fall *wieviel Gras braucht ein Parkett, bis es grün scheint?* sowie der Fall *wessen Zahnpasta klebt denn da?*


Jac 21.08.2006, 22.03| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Befreiungsschlag

Mein Kleiderschrank musste heute dran glauben - er wurde entrümpelt. Nicht etwa, weil die Sachen drin nicht grössenpassend waren, nein, von den Sachen in Grösse *da war ich noch jung und schlank* habe ich mich schon lange getrennt. Auch von den Dingen, die ich mir mal gekauft habe, weil ich geglaubt habe, abricot würde mir stehen oder Wallegewänder würden kaschieren.

Heute ging es den "Garten"-Kleidern an der Kragen. Das sind verwaschene, verzogene T-Shirts, Sweat-Shirts mit undefinierbarer Farbe, Jeans mit Flecken oder sonstige Hosen, deren Optik durch langes *ich bin eine Lieblingshose* deutlich gelitten haben, und die ich mir extra beiseite gelegt habe für die Gartenarbeit, weil da Flecken und Dreck keine Rolle spielen. Da Gartenarbeit bei mir nicht heisst, ich schneide mit der Seidenbluse Rosenblüten in einen Korb, um den von der Haushälterin gedeckten Tisch zu verschönern, sondern meist mit Schweiss und Dreck und Kratzern und Muskelkater verbunden sind, ist die Idee an sich eine sinnvolle.

Nur mit der Ausführung, da habe ich geschwächelt.
Erstens - auch wenn ich gern und viel im Garten werkle - SOO viel dann auch wieder nicht.
Und vor allem zweitens: fast immer überwältigen mich die Gartengelüste so spontan, dass ich eigentlich nur ein paar verblühte Blumen abnehmen will und damit ein Rundumschlag eingeleitet wird - in den normalen, schönen Sachen. Die sich fast ausnahmslos waschen und entflecken lassen. Und nachdem ich nun meine Gartensachen jahrelang gestapelt und angehäuft habe (man könnte sie ja noch mal brauchen ;-), habe ich mich heute mit Hochgenuss davon getrennt und festgestellt, dass mein Kleiderschrank wirklich riesig ist.
(Und jetzt wieder für ein paar Jahre Platz hat, um neue Sachen für "alt" aufzuhäufen  - es muss in meinen Genen liegen *g*)

Jac 20.08.2006, 20.44| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Aprikosen-Mohn-Kuchen

200 g Butter, 150 g Zucker, Vanillezucker, 3 Eier und 200 g Mehl mit der Küchenmaschine schaumig rühren und in einer mit Backpapier ausgelegten Springform verteilen.

1 Packung Mohnfülle darauf verteilen, locker mit halbierten Aprikosen belegen.

350 g Magerquark, 1 Ei, 100 g Zucker, 1/2 dl Rahm, Vanillezucker und 70 g Mehl in einer Schüssel gut verrühren und über den Aprikosen verteilen.

Bei 170° Grad im Umluftofen ca. 60 Minuten backen, leicht auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben - und am besten noch leicht warm essen.

(Statt Aprikosen können wahlweise auch andere Früchte genommen werden, leicht säuerlich schmeckt am besten als Kontrast zum Mohn!)


Jac 18.08.2006, 20.05| (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Rezeptliches

Frust-Kochen

Gegen manche Tage hilft nur - kochen.
Zumindest bei mir.


Das Hantieren mit Töpfen, Schüsseln, Messern, Schwingbesen und anderen genialen Utensilien bewirkt eine Harmonisierung meiner Seele mit meinen Lebensumständen - und ganz nebenbei kommt die Familie in den Genuss einer guten Mahlzeit und eines feinen Desserts. Mit jedem Schritt mehr verschwindet meine Genervtheit über die Akklimatisationsprobleme der Kinder und ihre schreiende Art, das kund zu tun, mit zunehmender Duftentwicklung werde ich entspannter, und das Aufräumen des Küchenchaos nach solchen Aktionen hat zweifach reinigenden Wert.

Heute war es mal wieder Zeit für meine Hühnersuppe - und weil die Vorarbeiten dafür noch nicht genug waren, habe ich kurzerhand ein neues Kuchenrezept "erfunden" - riechen tut der Kuchen gut, aussehen auch - wie er schmeckt, wird sich herausstellen. Aber Aprikose-Mohn-Quark dürfte eine unwiderstehliche Kombination sein.
Das Rezept stelle ich nach der Degustation ein - sollte keines erscheinen hier, war der Kuchen entweder nicht gut - oder ich hab's vergessen *g*

Jac 18.08.2006, 16.35| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Kein Zurück

Nachdem ich grad eben den Gesamtbetrag überwiesen habe, gibt es kein Zurück mehr, und ich bin im November ein paar Tage irgendwo in der Eifel - wo auch immer das sein mag *g*

Und ich freu mich drauf.
Vermutlich werde ich davon auch nicht mehr sehen als von Bad Aibling oder Mainz oder Wangerland - aber dafür werde ich bestimmt so ausreichend zum Labern kommen, dass ich am Schluss wieder mal keine Stimme mehr habe...

Darüber, dass ich ein ziemliches Stück Weg vor mir habe, mache ich mir ein anderes Mal Sorgen ;-)

Jac 16.08.2006, 21.17| (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches