Stapelweise
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3


Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

freihalterin bei twitter




Statistik
Einträge ges.: 1899
ø pro Tag: 0,3
Kommentare: 3871
ø pro Eintrag: 2
Online seit dem: 07.12.2003
in Tagen: 5614

Problemerkennung

Nicht jeder Mensch geht gleich damit um, wenn ihn etwas stört oder belastet. Das ist bei Kindern ebenso - und hier sind dann wohl  drei verschiedene Typen vertreten.

Typ eins ist der Extrovertierte, der brüllt/tobt/schreit/heult sofort und unverzüglich los, wenn irgendwas nicht seine Zustimmung findet und gibt nicht eher Ruhe, bis alles wieder so ist, wie er es gern hätte. Dieser Typ wird hier bestens vertreten durch den Jüngsten, dessen Brüllorgien, wenn beispielsweise das Menu des Tages nicht " Teigwaren ohne Sosse" heisst, sind legendär...

Typ zwei ist der gequälte Typ, der mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwetter herumläuft und/oder im Zimmer vor sich hinheult und auf jede liebgemeinte Nachfrage, was los ist, meint "nichts ist" - alternativ "niiihihihichts-heul". Weiterfragen ist da falsch, nicht weiterfragen ebenso - nach etwa einer halben bis drei Stunden wird dann aus "nihihihiiiichts" mit etwas Glück die Tatsache, dass die Sonne im Zimmer blendet. Würdig vertreten durchs Töchterlein.

Und dann gibt es noch Typ drei, den Introvertierten, der tagelang neben der Spur läuft, sich verhält wie kurz vor Vollmond, bei Kleinigkeiten auch mal unerwartet in Tränen ausbricht oder alternativ komplett austickt, sodass man sich fragt, was denn das nun wieder für eine Phase ist. Um dann plötzlich zufällig herauszufinden, dass das Kind wirklich etwas bedrückt, dass es seinen Kummer aber weder zugeben noch in Worte fassen kann - und dem man dann mit ganz wenigen Worten die Angst vor einem Donnerwetter nehmen kann, weil hier ganz bestimmt keiner wegen einer schlechten Note ausgeschimpft wird, besonders dann nicht, wenn dieses Kind sonst Bestnoten liefert. Und dieser Typus nennt sich hier Oliver und hat sich nun tagelang damit geplagt, dass es da einen Abschiffer gab, weil etwas getestet wurde, das er schlicht nicht beachtet hat - nämlich die Sachinformationen, die VOR dem Schulzimmer aufgehängt waren und an denen er täglich x-mal vorbeigekommen ist. Und sie vermutlich genau darum nicht gesehen hat...
Aber ich glaube, jetzt ist seine Welt wieder in Ordnung.

Und ich bin immer froh, wenn ich für jedes meiner Kinder den richtigen Weg finde, die Welt wieder in Ordnung zu bringen. Denn was uns Grossen oft als Nichtigkeit erscheint, kann für ein Kind ein Berg in der Höhe des Mount Everest sein - unbezwingbar und und unüberschaubar...

Jac 29.06.2006, 20.50| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Kurz angebunden

Schlagzeilen des Tages:

Schule kann ausfallen. Gern an Tagen voller sonstiger Termine.

DAS Minouche.

7 Kinder sind lauter als 3.

Telefone klingeln entweder nie oder dauernd, und eigene Handys für die Kinder hätten doch auch Vorteile.

Terminkalender erfüllen ihren Zweck nur, wenn man sie auch anschaut.

Katzen suchen und gleichzeitig kochen ist nicht kompatibel.

5 Stunden unterbrochener Schlaf sind zuwenig für 40-jährige.

Den Tag heute muss ich nicht nochmal haben.




Jac 27.06.2006, 22.09| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Da waren es nur noch drei...

...denn heute sind zwei der vier Katzenbabys in ihr neues Zuhause umgezogen...

Die abendlichen Sofajagden verlaufen deutlich ruhiger, Minouche ist eindeutig weniger gereizt und traut sich auch mal wieder aufs Sofa zu liegen, der Verbrauch an Katzenfutter ist zusammengefallen ebenso wie jener des Katzensandes - aber ein bisschen komisch ist es schon, die beiden nicht mehr hier zu haben. Wenigstens bleiben sie in der Familie, sodass ein Wiedersehen vorprogrammiert ist.

Nun wäre es dann wohl auch endlich an der Zeit, passende Namen für die anderen zwei zu finden, denn die provisorischen Namen "Spitzli" (wegen dem weissen Spitz am sonst dunklen Schwanz) und "Kleines" (weil es das kleinere der beiden Schwarzen ist) sind auf Dauer irgendwie nicht so das Wahre. Und die bisherigen Namensvorschläge von allen hier waren eher dazu angetan, eine Lachrunde auszulösen, als wirklich ernstzunehmend. Ich sag nur "spitzio" oder "kleopatra"...

Wir haben eine schwarze, filigrane Katzendame und einen silbrigen Tiger mit weiss, der eher scheu und und ruhig ist - und wir können wenig mit Namen in Richtung "Mietz" "Tigerli" "Schnurrli" usw. anfangen...
Gute Ideen werden gern angenommen ;-)


Jac 26.06.2006, 22.28| (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Katzentatzen

Das Wochenende...

....hat schon Freitag mittag angefangen, und es war einfach alles dabei, was man sich wünschen konnte:
Einkaufen mit dem WBE, aktive Erholung bei der Gartenarbeit, Wasserschlachten mit Kindern, die samt Kleidung im Becken landeten, gutes Essen, Gewitter mit Hagel und Donner und Blitz, Schwitzen, Abkühlung...

...einfach perfekt.
Lasst die neue Woche kommen, ich bin gestärkt ;-)

Jac 25.06.2006, 22.15| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Die Sache mit den Gartenmöbeln

Wer in einem Haus wohnt, hat fast immer irgendeine Form von Garten dazu, sei es ein abstellkammergrosses Plätzchen Rasen oder ein mittlerer Schlosspark oder irgendwas dazwischen. Da man also dieses Stück Bodenfläche nicht nur anschauen möchte im Vorbeigehen, sondern sich irgendwie mittendrin niederlassen, man übers Alter des Schneidersitzes hinaus ist, müssen also Gartenmöbel her. Ein oder zwei Stühle reichen da nicht, da braucht man mindestens noch einen Tisch dazu, um das wahre Gartenfeeling aufkommen zu lassen.
Wer Glück hat, verfügt über einen gedeckten Sitzplatz, wo die Gartenmöbel vor dem Unbill der freien Natur geschützt sind und alle vom Hersteller gemachten Versprechungen einhalten kann. Wer weniger Glück hat, verfügt vermutlich über ein wunderschönes Plätzchen Erde, aber eben nicht gedeckt, und das Inventar ist schonungslos allen Elementen ausgesetzt.

Und spätestens von diesem Moment an ist man rettungslos verloren im Dschungel der Materialien und Formen.

Unser erster Gartentisch hier war so ein typischer weisser Kunsstofftisch mit Loch in der Mitte für den Sonnenschirm, dazu weisse Stühle - das sah so schön frisch aus. Da der Tisch und die Stühle aber ganzjährig auf einem ungedeckten Platz standen, verwandelte sich das glänzende Weiss mit der Zeit in ein zerkratztes Grau, dem auch hochpreisige Spezialreiniger nicht mehr abhelfen konnte.
Die Stühle wurden durch eine dunkelblaue Version ersetzt, denn da sieht man Grau nicht so drauf, der Tisch aus Kostengründen mit einer hübschen Decke im typischen Garten-Grell-Bunt-Look bedeckt.
Bereits nach einer Saison zeigte sich dann auch schon die Schwäche der dunklen Kunsstoffmöbel - Regen, Nässe und Kratzer setzten ihnen unbestritten deutlich weniger zu - aber die Sonne bleichte sie derart aus, dass sie ebenfalls nach einiger Zeit bereits wieder unansehnlich waren und durch eine Nachfolgeversion zum Sonderpreis ersetzt wurden. Gleichzeitig war der Tisch aber derart hässlich und instabil geworden, dass man so neue, hübsche Stühle unmöglich dazustellen konnte.
Vollplastik war also nicht gut und robust - also suchten wir einen grossen Werzalit-Tisch. Diese Tischplatten sind noch nicht mal durch Säure kaputtzubekommen, das Metall-Gestell darunter sah auch sehr robust aus und die passende Grösse konnten wir durch die Auszugsplatte erreichen - und genau das war dann der Haken an der Sache: die Kanten der Auszugsplatte und des Tischs waren nicht so stabil wie der Rest der Platte und nach einigen Jahren in Sonne und Regen löst sich nun der Tisch so langsam auf...

Aber jetzt ist Schluss mit günstigen Möbeln, mit Schnellschüssen aus der Hüfte - jetzt haben wir dazu gelernt, sind zum Fachmann und haben uns ausführlich umgesehen und beraten lassen.
Unser nächster Tisch wird eine massive polierte Granitplatte haben - Stein kann weder rosten noch verwittern noch zerkratzen, einen Aluguss-Fuss, der auch weder rosten noch brechen noch verwittern kann und die Stühle dazu werden aus Aluguss sein und garantiert weder rosten noch porös werden noch verwittern - JAWOLL.
Bestellt wird im Herbst, geliefert dann im nächsten Frühling - nur über den Preis, da breiten wir lieber den Schleier des Vergessens...
Doch immerhin - alle paar Jahre einen neuen "billigen" Tisch mit 8 -10 Stühlen zu kaufen ist wohl auf Dauer auch nicht billiger als einmal richtig hinzulangen.
Und vermutlich sitzt es sich auch ein bisschen stilvoller - nächstes Jahr *g*


Jac 25.06.2006, 22.12| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Aus der Reserve gelockt

Was hier gerade abgeht, hat wenig mehr mit dem Bild der ruhigen, beschaulichen Schweiz mit ruhigen, behäbigen und konservativen Schweizern zu tun.
Dass es hier hupt und lärmt und johlt, obwohl längst die gesetzliche Nachtruhe läuft und auch bestimmt noch keiner die Polizei wegen Nachtruhestörung gerufen hat, zeigt:

wir können auch anders - zumindest dann, wenn das Schweizer Team (ich schreib extra nicht "wir" *g*) in den Achtelfinal einzieht.

Dass wir so anders können, ist wohl etwa so häufig wie eine Fussball-WM - und für eine Nacht mag das ja nun witzig sein, aber morgen möchte ich dann meine Schweizer Beschaulichkeit wiederhaben ;-)

PS: Das haben die Jungs wirklich fein gemacht - meint die Fussball-Nichtversteherin...

Jac 23.06.2006, 23.12| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Fussball-Nichtversteherin

Nein, ich verstehe Fussball nicht.

Damit meine ich nicht unbedingt die Regeln, mit ein bisschen Gestotter könnte ich vermutlich auch "Abseits" erklären, ohne einen Kurs zu besuchen. Ich meine damit auch nicht die Faszination, die einen mitten in einem vollbesetzten Stadion bei einem tollen Spiel befällt.

Nein, ich meine damit mehr so das Drumherum.
Warum sich ein Mädchen mit Krankenschwester-Ambitionen beim Anblick eines fehlenden Panini-Bildes in ein gröhlendes Etwas verwandelt.
Warum ein sportdesinteressierter Junge sich plötzlich zum Kommentator einer jeden Meldung berufen fühlt.
Warum gestandene Männer plötzlich ihren ganzen Tagesablauf dem TV-Programm unterordnen.
Warum sich Menschen plötzlich in vermeintliche Telepathen verwandeln, die glauben, die Spieler erreichen zu können, wenn sie im Wohnzimmer brüllen *rüber, rüber, rüber - nein* oder "mach mal, der muss rein, jajajasoistguuuuhuuut*
Warum da eigentlich Nationalmannschaften antreten, wenn doch die meisten Spieler davon sowieso für ein anderes Land spielen - man könnte doch das auch globalisieren und einfach auslosen, wer mit wem spielt - so wie wir früher auf der Wiese zwischen den Häusern.
Warum vor und nach jedem Spiel stundenlang darüber referiert wird, wer wann wie und wo und überhaupt und sowieso und der Mondstand und das Material der Unterhose war wohl nicht optimal...

Aber zum Glück bin ich eine Frau - ich muss das auch nicht wirklich verstehen. Und vor allem zum Glück ist die WM grad fertig, wenn unsere Ferien anfangen.
Bis dahin beisse ich mich durch, danach werde ich beim Stichwort Fussball wohl hysterisch anfangen zu kichern ;-)


Jac 22.06.2006, 22.19| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Tageshaufen

Aus den 3 weiblichen und einem männlichem Katzenbaby wurde beim heutigen Tierarztbesuch 3 Katerchen und ein Weibchen - wir taugen wohl nicht als Geschlechtsbestimmer *g*
Dafür wird nun fleissig Beute ins Haus geschleppt. Solange es sich dabei um einen Federball handelt oder ein abgerissenes Ästchen, geht's ja noch, aber wenn die lebenden Dinge kommen werden, ist die Terrassentür dann vielleicht plötzlich zu.

.....

Nicht nur Mädchen können hysterisch - Jungs, speziell Elfjährige können das ebenso gut. Nun hat er vielleicht heute dafür gelernt, dass man nicht die Kleinigkeit ablehnen sollte, weil einem die Grösserigkeit vorschwebt, weil er sonst ohne alles dasteht.
Und ich frage mich, wer eigentlich die blöde Idee hatte, diesem Kind eine PS 2 zum Geburtstag zu schenken....

.....

Fernsehen bildet.
Sonst wüsste ich nämlich nicht, dass die Libelle, die heute immer wieder senkrecht auf einem Bambusstab sass, nichts anderes gemacht hat, als das Blut in ihr Hinterteil zu pumpen, dort abzukühlen, um sich selber nicht zu überhitzen. Und das Schmetterlinge die Flügel zuklappen, wenn ihnen zu warm ist.

.....

Die Rose Nostalgie sieht aufgeblüht wirklich genauso aus wie auf dem Foto *winkzumungeheuer* - schön!

.....

Es geht auf die Ferien zu - das heisst, praktisch täglich kommen neue Termine rein und ich bin gespannt auf die Kumulation in der letzten Schulwoche. Dass das Schuljahr zu Ende geht, trifft anscheinend manche Lehrkräfte jährlich wieder unerwartet *flöt*

....

Und das, was ich gestern schreiben wollte und aus Müdigkeitsgründen vertagt habe - das liegt auf meinen Gedankenstapeln und wird bestimmt   vielleicht irgendwann noch wahrscheinlich nie mehr geschrieben. War wohl doch nicht wichtig.

Jac 21.06.2006, 22.26| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Feststellung

Ich werde alt.

Die Tatsache, dass ich es gestern abend vorgezogen habe, ins Bett zu gehen statt zu bloggen, was mir im Kopf herumschwirrte, spricht eine klare Sprache.

Heute fühle ich mich wieder jung, weil ausgeschlafen, aber das Schwirren von Gestern bekomme ich natürlich nicht mehr zusammen. Vermutlich dann erst heute abend, wenn ich richtig müde bin, und dann muss ich ins Bett.

Ob es wohl so anfängt?


Jac 21.06.2006, 08.54| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Optische Täuschung

Er schaut sich Fussball an, trinkt ein Bierchen und sie bügelt währenddessen seine Hemden.
Wie im Klischee.

Nur gut, lässt sich aufgrund von Tätigkeiten keine schlüssige Aussage über die Gleichberechtigung in unserer Ehe treffen ;-)

Jac 19.06.2006, 16.17| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Ausnahmezustand beendet

So langsam sind alle Spuren wieder beseitigt der vergangenen Tage, wo wir hier liebe Hausgäste hatten, wo auch ungeheuerliche Menschen für einen Tag angereist sind, wo es hier so richtig schön drunter und drüber ging, das aber bei allerschönstem Wetter und bester Stimmung.

Mein Grosser ist froh, dass es wieder ruhiger zugeht und wieder seine liebgewonnene Alltagsstruktur Einzug gehalten hat.
Meine Tochter bemuttert wieder ihren kleinen Bruder, der das genial findet.
Die Katzen dürfen sich wieder gefahrlos irgendwohin zum Schlafen legen, ohne aufgescheucht zu werden.
Die Küche ist wieder aufgeräumt und vereinsamt, die Kaffeemaschine darf sich erholen, der Stuhl an meinem PC muss wieder mehr leisten und das ganz schöne Wetter ist auch weg - alles normal wieder.

So bereichernd solche Tage auch immer sind, so sehr ich es geniesse, immer jemanden zum Plaudern hier zu haben, so merke ich doch, dass ich mich das nicht (mehr?)gewohnt bin, den ganzen Tag jemanden um mich zu haben. Soviele Eindrücke, die ich kaum mehr verarbeiten konnte, so viele Gedanken, die ich nicht festhalten konnte, soviele Momente, die ich zuwenig auskosten konnte...

...jetzt ist es wieder ruhig hier, noch 3 Wochen bis zu den Sommerferien, und ich geniesse auch das.

Wahrscheinlich bin ich eben einfach gestrickt - ich kann alles geniessen, ich geniesse das Alleinsein ebenso wie die Gesellschaft,  die Ruhe ebenso wie das Chaos, nur komme ich mit zweitem nicht immer so gut klar ;-)

Auf in die Langweiligkeit, das ist gut für die innere Ruhe *g*

Danke Nici, danke Silly, dass Ihr hier wart!

Jac 19.06.2006, 12.53| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches