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Mein Leben in 6 Worten:

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350 Maschen...

... hat die aktuelle Runde meiner Kunststrickarbeit, davon sind herzlich wenig wirklich rechte Maschen, doch wie immer bei den Strickschriften von Erich Engeln steckt ein logischer Aufbau dahinter und so hält sich das Zählen in Grenzen, weil sich das Muster meist aus der Vorrunde ergibt - und seit das ganze auf der Rundstricknadel ist, läuft es einfacher.
Leider muss so ein Deckchen erst mal eine gewisse Grösse haben, bevor man es auf die Rundstricknadel nimmt - und bis dahin kämpfe ich mit dem Nadelspiel, der schmerzenden Stelle am linken Ringfinger und gegen den Maschenverlust - beim Deckchenstricken ganz schnell das aus, denn auftrennen bedeutet da, jede Masche einzeln zurückstechen.

Vermutlich macht es mir aber genau deswegen Spass, weil es nicht ganz einfach ist, weil es eine "alte Kunst" ist - und weil nicht mehr wirklich viele auf gestrickte Deckchen stehen. Dabei sind die so herrlich praktisch, um lackierte Möbel zu schonen, Blumentöpfe farblich zu arrangieren - und um sie zu verschenken ;-)

Mir fehlen noch etwa 40 Runden bis zum Ende - aber da diese immer grösser werden, dauert das auch immer länger.


Falls das hier Strickerinnen lesen : gibt's hier eigentlich noch andere Kunststrickerinnen, die sich an komplizierte Muster für filigrane Deckchen wagen?


Jac 21.05.2006, 20.51| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nadeleien

Obligatorium verweigert

Frage:
Kann man IKEA wieder verlassen, ohne ein einziges Teelicht gekauft zu haben?
Antwort:
Man kann - sofern man genügend anderen Kleinkram zusammengesucht hat.
*kicher*

Frage:
Wieviel Kleinkram kann man diesem Haus verteilen?
Antwort:
Genug, um noch ein paar Mal zu IKEA zu fahren, ohne Teelichter zu kaufen.

Frage:
Welches war die erste IKEA ausserhalb Schwedens?
Antwort:
Genau die, in der wir heute (und alle anderen Male) waren, weil das fast vor unserer Haustüre liegt.

Frage:
Welchen Einfluss hat eine IKEA fast vor der Haustüre aufs Haushaltsbudget?
Antwort:
einen schmälernden ;-)


Jac 19.05.2006, 23.01| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Inflationär hyperaktiv

Auf die Frage im BZ, ob der Begriff "Hyperaktiv" inflationär benutzt wird, floss mir dies hier aus den Fingern:

Ja, der Begriff wird inflationär benutzt. Das liegt vor allem daran, dass es immer mehr Fachleute zum Thema Hyperaktivität gibt.

Die neue Schnellausbildung mittels Käseblättchen und Hörensagen ermöglicht es unterdessen jeder Nachbarin, Kassierin, Erzieherin, Grossmutter, jedem Schwiegergrossonkel väterlicherseits, Jahrmarktwahrsager, Tankwart und jeweils deren andersgeschlechtlichem Pendant festzustellen, wann ein Kind hyperaktiv ist.

In der neuen Ausbildung wird auch gelehrt, dass das a) nur an der falschen Erziehung, b) nur an der falschen Erziehung und c) nur an zuwenig Erziehung liegt.

Als Gegenmassnahme wird beliebt eins hintendrauf, alternativ vollkommener Zuckerentzug und Algen gelehrt, gelegentlich auch das Berechnen des siebundunzwanzigsten Chakras im Hausmauswendekreis.
;-)

Jac 18.05.2006, 21.12| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht

Trackbackmist

Trotz aktivierter und gefüllter Blacklist habe ich grad eben in 40 Minuten ungefähr 165 Trackbacks bekommen *umfall*


Bis auf weiteres habe ich die Funktion deaktiviert, denn das muss ich mir nicht wirklich geben - und jetzt geh ich eine Aufräumaktion starten.

*meckermotz*


Jac 18.05.2006, 18.30| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Vernetztes

Genüsslich...

...habe ich heute nur das normale gemacht - und mich in der freien Zeit hingebungsvoll mal wieder in die Küche begeben.

Das Ergebnis war ein Spargel-Kartoffel-Auflauf für den WBE und mich, und Ohne-Spargel-Kartoffelauflauf für die Kinder. Das hat was, so richtig mit Musse zu kochen, alles beizufügen, worauf ich Lust habe, (auch wenn es ein Zweitmenu für die Kinder bedeutet), hingebungsvoll zu schnippeln und zu köcheln. So gerne ich koche, sehr oft ist es zeitlich nicht immer möglich, das wirklich auszuleben und das Kochen passiert einfach so, währenddem die Kinder zum Aufräumen angehalten werden, Tisch gedeckt wird, Blumen gegossen und noch tausend andere Dinge erledigt. Da ist es ein Stückchen Luxus, mitten am nachmittag ohne Zeitdruck in die Küche zu stehen.

Ausserdem musste ich ganz viel Zeit auf den Knien am Boden verbringen heute - die vier Katzenbabys haben nun die Freiheit entdeckt und sind heute zum ersten Mal im ganzen Erdgeschoss herumgestakst und gehoppelt und mussten alles mögliche beschnuppern und erklettern - vorzugsweise Beine *autsch* ;-)


Jac 17.05.2006, 21.26| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Süsses Nichtstun...

...ist wohl einfach nicht meine Sache!

Nachdem ich gestern mal wieder den Preis für den vollgepacktesten Arbeitstag gewinnen wollte und mich abends ermattet, aber zufrieden zurücklehnte, habe ich mir vorgenommen, heute eine ruhige Kugel zu schieben, den Tag gemächlich anzugehen und nur das normale Programm zu machen.

Aber dann war heute, dann war ich ausgeschlafen und ausgeruht, und in der Garage stand da so ein Kübel Farbe, der mir die ganze Zeit zugerufen hat "streich mich, mach mich platt" - solange, bis ich dem nicht mehr widerstehen konnte, das Badezimmer ausgeräumt und abgedeckt und aus dem lecker grauweissdreckig ein freundliches Weiss gerollert habe.
Und wenn schon alles ausgeräumt und abgedeckt ist, bietet sich eine Grundreinigung an, und wenn schon alles sauber ist, sollte auch Badwäsche und Teppich ebenso sein, und wenn die Farbrolle eh schon nass ist, kann das Gäste-WC auch noch gleich dran glauben....

Tja, und wieder ist es abend, und wieder bin ich ermattet und zufrieden, und wieder lehne ich mich zurück und nehme mir vor, morgen eine ruhige Kugel zu schieben.

Seid auch morgen wieder dabei, wenn es heisst:
die Stapelfrau lernt Nichts-Tun ;-)



Jac 16.05.2006, 19.43| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches