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Mein Leben in 6 Worten:

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Wunschkonzert


Wenn ich an Kindergeburtstagsparty denke, dann schweben mir Kuchen, altbekannte Spiele, Luftballons und Würstchen vor. Da es aber nicht meine Party war, sondern die vom Töchterlein, fand sie in einem riesengrossen Indoor-Spielplatz statt.

Ausser für Essen und Trinken zu sorgen, Kinder durchzählen, kleinere Beulen bepusten und gelegentliche Extra-Schleckereien zu bezahlen war unsererseits wenig zu tun, wobei einen auch das mit zehn Kinder durchaus ausreichend beschäftigen kann. Doch die Kinder amüsierten sich blendend ohne uns, fanden es "den tollsten Geburtstag" und waren abends wahrscheinlich komplett erledigt, denn stundenlanges Hüpfen, Klettern und Jumpen schafft auch die aktivsten Kinder.

Fazit?
Es war Victorias Wunsch und es hat allen Gästen Spass gemacht - das reicht eigentlich schon aus. Dass dabei auch noch unsere Wohnung und unsere Nerven geschont wurden, war ein netter Nebeneffekt. Und besonders gefreut hat es mich, dass die Kinder alle noch nie dort waren - offenbar gibt es doch auch noch mehr Kinder wie unsere, die nicht alles schon hatten und alles schon kennen.


Jac 30.04.2006, 14.17| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Eigentlich klar, oder?


Schuhe gehören in den Schuhschrank und nicht davor.
Jacken passen besser an die Garderobe als auf den Boden.
Klobürsten dürfen nicht nur von Erwachsenen benützt werden.
Leimstifte müssen nach Benutzung wieder verschlossen werden, weil sie sonst austrocknen.
Es ist nicht nötig, Scheren in der Schublade zu hamstern, auch wenn sich sonst keine mehr findet im Haus.
Gemalt wird auf dem Papier. Tapeten sind zwar auch Papier, aber nicht freigegeben dafür.
Gläser sind dazu da, dass man nicht direkt aus der Flasche trinken muss.
Ein Lichtschalter kann eine Lampe auch ausschalten.
Die Kühlschranktür schliesst sich nicht selbständig.
Der Mülleimer befindet sich unter dem Spülbecken in der Küche.
Der Dreckwäschekorb befindet sich im Badezimmerschrank.
Nasse Badetücher trocknen im zusammengeknüllten Zustand nicht, auch nicht in Zimmerecken.
Schokolade ist keine Hauptmahlzeit. Guetsli auch nicht.
Ein voller Papierkorb ist voll, kann aber geleert werden, auch von Minderjährigen.
Schreien ist unnötig, wenn nicht alle gleichzeitig reden wollen.
Bücher haben keine Beine und laufen nicht selber zurück.


Vielleicht würden sie all das von selber auch irgendwann lernen - aber da ich es nicht bis dahin so aushalten würde, ist meine Woche irgendwie immer gut gefüllt damit, solchen Kleinkram zu vermitteln.
Erziehung ist eine erhebende Aufgabe?
Quatsch, Erziehung ist Erbsenzählerei ;-)







Jac 28.04.2006, 22.15| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Das Chaos...


...hat einen Namen:

Kinderzimmer *umfall*

Ich weiss ja schon, dass Kinder eine gewisse kreative Unordnung brauchen, um sich zu entfalten. Mir ist auch klar, dass die Definition "Ordnung" von Eltern und Kindern meist weit auseinanderliegen. Aber das Bild, das sich so im Zimmer vor allem vom Töchterlein bietet, hat auch bei der grössten Toleranz nichts mehr mit Kreativität zu tun. Beim Grossen sind es wenigstens "nur" viele verschieden Spielsachen, Bücher, Karten usw., die am Boden herumliegen, sodass man kaum mehr ans Bett kommt, bei dem Töchterlein hingegen scheint mir das Zimmer zu einem Kleiderschrank und Schmutzwäschezimmer umfunktioniert zu sein.

Nein, ich mag nicht einer Neunjährigen die Dreckwäsche wegräumen, das kann sie durchaus selber. Und ich mag es auch nicht jedesmal sagen müssen, dass dreckige Socken in den Wäschekorb gehören.
Das bedeutet, ich werde heute mal wieder die "Mama rabiata" raushängen lassen und das Töchterlein mit viel Nervenstärke anleiten, ihr Chaos in Ordnung zu bringen.
Wünscht mir Glück *ggg*


Jac 27.04.2006, 13.20| (7/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Strawberry Fairie


Es ist geschafft, meine Kreuzsticharbeit, die erst mal viele Jahre unvollendet herumgammelte, die ich vor etwa 3 Monaten wieder ausgegraben habe, weil mich der Ehrgeiz gepackt hat, ist nun endlich fertig gestickt und gerahmt:


(Originalgrösse 40 x 50 cm,
Eva Rosenstand nach Clara Weaver)

Es war ein hartes Stück Arbeit, nicht unbedingt das Sticken selber, denn Kreuzchen zu sticken ist nicht sonderlich schwer, sondern den nötigen Durchhaltewillen aufzubringen, wenn ich nicht vorwärts gekommen bin, weil ich auftrennen musste, weil ich mich grad mal wieder verzählt habe oder den falschen von 9 Grüntönen erwischt habe...
...doch jetzt bin ich einfach stolz und ich freu mich, dass das Bild nun im Treppenhaus an der Wand hängt.

Und *flüster* ich glaube fast, ich brauche einen neuen Rosenstand-Katalog, irgendwie hat diese Stickerei etwas Beruhigendes und Meditatives...





Jac 25.04.2006, 21.38| (8/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nadeleien

Auf den Punkt gebracht...


...hat es Frau...äh...Mutti in ihrem Eintrag zum Klapsen...

Absolut lesenswert!

*patsch*, Teil II




Jac 24.04.2006, 22.36| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Vernetztes

Struktur


Die Schulferien sind vorbei, der normale Alltag hat wieder Einzug gehalten - und so einen ruhigen, effizienten und harmonischen Tag gab es hier schon länger nicht mehr...
Aufstehen, anziehen, frühstücken - alles schön ordentlich und der Reihe nach, das hat den Kindern irgendwie doch gefehlt - neben der Herausforderung, welche Schule und Kindergarten ohnehin mit sich bringen. Plötzlich konnten sie in der freien Zeit wieder miteinander spielen, ohne zu streiten, wenn auch die Partie Schaufelball den Überdrehtheitsfaktor deutlich ansteigen liess.

Und ich?
Ich habe es zwar genossen, in den Ferien nicht dauernd zur Uhr schielen zu müssen, nicht in Termine eingebunden zu sein - aber so ein festgelegter Tagesablauf tut auch mir gut. Da brauche ich nicht tausend Ideen zu entwickeln, was ich nun machen soll, um am Schluss doppelt so viele wieder zu verwerfen, sondern der Tag läuft einfach, die Arbeit liegt klar vor mir und ich bin deutlich zielorientierter als mit soviel "Freiheit". Ich habe nicht wenig geschafft heute, aber ich bin nicht geschafft - und das macht den Unterschied. Es hat aber auch was entspannendes für sich, das ganze Haus zu saugen und abzustauben, ohne ein einziges Mal dabei unterbrochen zu werden im Gegensatz zu den letzten zwei Wochen, wo so alle fünf Minuten spätestens Streitschlichten angesagt war.

Und mir scheint, als seien sie alle drei in diesen Tagen wieder gewachsen. Nicht körperlich, aber in ihren Fähigkeiten, in ihrer Entwicklung. Da verkündet der Zwirbel heute morgen fröhlich, dass er jetzt gern in den Kindergarten geht. Das ging er schon immer, aber bisher war das morgendliche Machtspielchen, warum er grad heute den Kindergarten schwänzen möchten, schon bald Standard. Die anderen beiden haben auf Anhieb die Dinge in der Schule nachgefragt, die ich ihnen aufgetragen habe, was sonst meist in die Kategorie "Wochenziel" verbucht werden musste.

Nun werde ich also meine strukturierten Tage geniessen - zumindest solange, bis mir die vielen Termine und der ständige Blick auf die Uhr wieder auf die Nerven gehen. Und mir ist jetzt auch klar, warum es überhaupt Schulferien gibt : damit die Mütter wieder mehr zu schätzen wissen, dass die Kinder einige Stunden in der Woche nicht da sind ;-)


Jac 24.04.2006, 20.51| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Erstens kommt es anders,


...und zweitens, als man denkt.

Das war so in etwa das Motto dieser Schulferien, die sich nun dem Ende zuneigen. Und es ist das zweitens, weswegen ich nicht ganz so unglücklich bin darüber.

Natürlich kann es mal passieren, dass die Frontscheibe eines Autos kaputt geht. Blöd nur, wenn das während der Schulferien beim schlechtesten Wetter ist, sodass mal eben schnell mit den Kindern irgendwohin flach fällt - ganz abgesehen davon, dass auch ein wunderbares Auto wie das meinige mit entleerter Batterie wegen der Scheibenaktion nicht anspringt.
Es waren ja nur ein paar wenige Tage - und dass dann genau dann, als das Auto wieder ok war, die Waschmaschine sich in ein Monster verwandelte, war halt auch Pech, ebenso, dass dann die Wäsche liegengeblieben ist und sich nach Ostern gnadenlos über mich hergemacht hat.
Dass wir einen Kindertausch machen, war schon so gedacht, dass dann aber der WBE vorwiegend abwesend ist, die Katze grad ihre Jungen bekommt, Benjamin sich strikt weigerte, mit dem Nachbarskind zu spielen (?), waren weitere Details, die mich etwas aus dem Konzept brachten.
Ausgemalt habe ich mir das nämlich alles ganz nett. Die Realität war eine andere. Eine sehr anstrengende, denn in diesen Ferien fanden nämlich die Weltmeisterschaften im Streiten statt - und ehrlich, sie haben alle drei Gold geholt....

Und so ein ganz kleines grosses bisschen freue ich mich auf nächste Woche, wo zwei Kinder zur Schule gehen und damit ausgelasteter sind, und der Zwirbel ein paar Stunden in den Kindergarten. Aber erst kommt mal noch das Wochenende - und ich mache mir KEINE Vorstellung davon, wie das aussehen wird, denn sieh oben - ich stelle mich einfach mal auf das übliche Chaos ein, dann kann's nur besser werden *g*


Jac 21.04.2006, 22.46| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Vierlinge



*freufreufreu*




Das hat sie ganz fein gemacht, obwohl sie es noch nie gemacht hat - immer wieder erstaunlich, die Instinkte....
Ob wir Menschen das auch so könnten?
Egal - wir freuen uns sehr über diesen Nachwuchs, nur Victoria wird sich etwas grämen, weil sie ausgerechnet jetzt bei der Cousine ist - dafür hat der Cousin, der hier zu Besuch ist, noch einen Extra-Erlebnis-Bonus bekommen.


Jac 19.04.2006, 21.42| (12/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Katzentatzen

Langweilig


Wie langweilig muss eigentlich das eigene Leben sein, wenn man seine Zeit damit verbringen kann, sinnlos die Zugriffszahlen auf dieses Blog hochzujagen und dazu auch noch Helfer anstellt?

Oder ist das womöglich irgendeine geheime Botschaft, die ich einfach nur nicht verstehe?
Jemand möchte mir unbedingt was sagen und traut sich nicht (oder nur als anonymes Ferkelchen)?

Wie auch immer: gegen das langweilige Leben empfehle ich : geht raus und habt überhaupt ein Leben - und für die geheime Botschaft empfehle ich die Kontakt- oder Kommentarseite - das kommt viel deutlicher an.


Anonyme, böse Kommentare bitte nur denken - dann muss ich sie nicht löschen ;-)


Jac 19.04.2006, 14.34| (7/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Ironie hausgemacht

Fast vorbei


4 wunderbare, lange Tage neigen sich dem Ende zu, von denen der WBE dank Büroverbot die ganze Zeit hier war....

... es waren reiche Tage - angefüllt mit Familienleben, Ostereiermalen, Besuch, Spielen, Sticken, Lachen und auch Abenteuern.
Es hat uns allen gutgetan und eine Verschnaufpause im Alltag verschafft.

Heute waren wir dann zum Abschluss in einem Wildtierpark, wo wir den Bären nicht gesehen haben, den Luchs auch nur, weil wir nicht von der Aussichtskanzel her geschaut haben, die Rothirsche waren auch grad nicht da - dafür haben wir uns eben die Zeit vertrieben damit, solche süssen Kerle zu beobachten - von ganz klein bis gross :



Ausserdem haben wir Käfer, einen Bussard und viele Pflanzen gesichtet - wer braucht da schon Murmeltiere. Nur der Besuch auf dem Spielplatz des Parks, der fiel wortwörtlich ins Wasser - anscheinend hat sich die grosse, dicke, dunkelgraue Wolke von meinen Beschwörungen, einfach weiterzuziehen, nicht beeindrucken lassen. Aber dafür war das Picknick IM Auto spassig :-)


Jac 17.04.2006, 19.39| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches