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Mein Leben in 6 Worten:

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Strawberry Fairy


Vor etwa 14 Jahren habe ich an meiner Strawberry Fairy von Eva Rosenstand angefangen zu sticken - und damals die Packung in die Ecke gepfeffert, weil der Anfangsenthusiasmus der doch ziemlich komplizierten Zählerei nicht gewachsen war.

Heute nun habe ich sie wieder rausgeholt, mit dem festen Willen, diese Kreuzsticharbeit nun zu vollenden - und mir wurde dann auch wieder klar, warum ich damals die Lust verloren habe, da ich mich einige Male trotz Konzentration verzählt habe und heute die Rückwärts-Stickerei zur Kunst perfektioniert habe. Doch ich habe jetzt immerhin das erste Durchbeissen überstanden und jetzt beginnt es langsam Spass zu machen - und die Kinder schauen sehr interessiert zu und möchten auch Kreuzstich sticken - schöner Nebeneffekt ;-)

Ich schätze, es werden noch sehr viele Wochen ins Land gehen, bis sie fertig ist - aber vermutlich nicht weitere 14 Jahre.


Jac 21.01.2006, 22.43| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nadeleien

XXL-Frauen und Sport


Mit Riesenschritten naht unser mehrtägiger Familienausflug in den Schnee, vor dem ich mich nun viele Jahre lang erfolgreich gedrückt habe, mit dem Erfolg, dass dort, wo Schneejacken und Schneehosen von Mann und Kind hängen bei mir gähnende Leere herrschte. Da ja bekanntlich spätestens Ende Januar in allen Geschäften ausschliesslich Sommersachen angeboten werden, war es also an der Zeit, diese Lücke zu schliessen. Das war sozusagen von elementarer Wichtigkeit, denn ich kenne mich gut genug, um zu wissen, dass ich spätestens, wenn ich das erste Mal friere, die Nase gestrichen voll habe von Schnee-Ferien - und meinetwegen kaum der Rest der Familie abreisen will.

Also begab ich mich zuversichtlich ins Geschäft meines Vertrauens, wo ich Hosen kaufen kann, ohne sie anzuprobieren, weil ich weiss, dass die Spezialgrösse sitzt. Denn meine Hosen müssen in der Quere ein bisschen breiter und in der Länge ein bisschen kürzer sein - grosse Kurzgrösse also ;-)
Die Auswahl war gross, auch die eine oder andere Kurzgrösse war dabei - und eine eifrige Verkäuferin mit geschätzter Kleidergrösse 34 wuselte um uns herum. Ich packte also zuversichtlich die mir in der Regel passende Grösse und sicherheitshalber noch die Hose eine Nummer grösser- um dann festzustellen, dass auch die grössere Hose anscheinend für eine deutlich schmalere Frau gemacht war - begleitet von so freundlichen Aussagen der Verkäuferin wie "ja, das ist halt nach Weihnachten, da sitzt alles etwas enger" "Nein, grösser haben wir das nicht, das reicht normalerweise aus" ....Zugegeben, ich trage nich Grösse 36, aber 46 ist nun auch wieder nicht so extrem riesig. Ein weiteres Exemplar aus der Herrenabteilung wird von ihr kommentiert "ah, das sieht ja super aus" - wenn man von den umgekrempelten, weil viel zu langen Hosenbeinen absieht. Mein Mann verdreht die Augen und flüstert mir in einem unbeobachteten Moment zu, dass es schrecklich aussieht - und ich atme aus, und die Hose ist dann auch nicht mehr bequem. Der WBE schleppt dann schlussendlich eine Kurzgrösse aus der Herrenabteilung in grosser Grösse an - und die sitzt perfekt, kommt im neutralen Schwarz daher und der Preis lässt mich nicht in Ohnmacht fallen. Das alles begleitet vom Gezwitscher der Verkäuferin, dass halt sooooo grosse Nummern und das nach Weihnachten und überhaupt und sowieso sei eng geschnitten eben in und mit meinen Massen und bliblablub. Nachdem sie mir dann noch versucht hat, Herrenhandschuhe in Grösse 9 anzudrehen, wo mir doch die kleinste Damengrösse 7 sitzt, habe ich aufgegeben, meine Hosen und meine Jacke gepackt und bin geflüchtet. Bloss raus da.

Und ich bekomme so eine leise Ahnung, war XXL-Frauen oft so unsportlich sind. Nicht etwa, weil sie nicht wollen oder können, nein, keineswegs - es gelingt ihnen nur schon gar nicht erst, die passende Kleidung zu besorgen, weil sie von XS-Verkäuferinnen rettungslos frustriert werden, welche mit den Herstellern der Sportbekleidung unter einer Decke stecken, die ihre Produkte viel zu klein numerieren.

Aber ich - ich werde mit meiner Herrenhose und meiner Jacke in einer Grösse, in der ich sonst schwimme, bestimmt wunderbare Tage im Schnee verbringen, unbeirrt von irgendwelchen modischen Wirrungen und Verengungen, befreit von Schöhnheitsprinzipien....
Ich freu mich drauf. Sozusagen ;-)


Jac 20.01.2006, 23.35| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Motivierende Planung



Geplant: (m)ein Geburtstagswochenende mit dem WBE - ohne Kinder, ohne Verpflichtung - und vor allem ohne Aufstehen für die Kinder am Sonntagmorgen ;-) Ausführung im Februar.

Geplant: ein Ausflug zu einem Internettler-Treffen, für welches ich für einmal nicht viel zu weit weg oder alternativ terminlich zu eingespannt bin. Ausführung im März.

Geplant: die Lichttherapie nicht verschlampen. Ausführung täglich, nicht nur, wenn ich grad sonst nichts zu tun habe.

Mittelfristiges Ziel: Spass haben, um den Ernst der Kindererziehung mit der nötigen Portion Galgenhumor angehen zu können.

Wie kräht Benjamin doch immer?
Können wir das schaffen?
Jou, wir schaffen das!


Jac 19.01.2006, 22.15| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Durchhänger



Bei einem Durchhänger als Mutter und Hausfrau gibt es verschiedene Wege, damit umzugehen:

- Aussitzen:
Das dauerhafte Sitzenbleiben auf dem Stuhl vor dem Rechner führt zu chaotischen Zuständen in Waschküche, Küche, Wohnzimmer und Kindermoral - Prädikat untauglich.

- Paradoxes Ablenken:
All die hundert Dinge zu erledigen, die schon längst gemacht werden müssen, lenkt zwar davon ab, dass man einen Durchhänger hat, führt aber zu grosser Erschöpfung, weil jedes dieser Dinge nur mit immensem Willensaufwand überhaupt angepackt wird - Prädikat untauglich.

- Jammern:
Das mantra-mässige Wiederholen von "ichhabekeinelust" gegenüber allen und jedem kann dazu führen, dass man um die Ohren gehauen bekommt, wie gut man es doch hat (was man selber ja eigentlich weiss) und dass man sich nicht so anstellen soll (was man nicht tut, nur weil man grad mal schwächelt) und führt dazu, dass man sich selber noch mehr leid tut als ohnehin schon - Prädikat untauglich.

- Weglaufen:
Diese Taktik kollidiert bei Müttern in der Regel mit dem ausgeprägten Pflichtgefühl und der Liebe zu den Kindern, ausserdem nimmt man das schlimmste Ärgernis, sich selber, sowieso überallhin mit - Prädikat absolut untauglich.

Die einzige Taktik, die wirklich erfolgversprechend scheint :


ich kenne sie nicht, sonst hätte ich keine solchen Durchhänger mehr ;-)



Jac 17.01.2006, 22.03| (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Gelernt



Wer in einem älteren Haus wohnt und die Nachtabsenkung der Heizung aktiviert, wird mit morgendlichem Frieren und Schimmelbildung nicht unter zwei Ecken bestraft.




Dies gilt auch dann noch, wenn man im Sommer eine neue Heizung eingebaut hat.
Und das gilt im besonderen dann, wenn die Aussentemperatur nie über null Grad steigt und die Zimmer zuwenig beheizt werden, weil man vergessen hat, die Thermostaten aufzudrehen, da man jetzt ja über eine Aussensteuerung und nicht mehr über eine Raumsteuerung verfügt, bei der die Thermostaten auf keinen Fall berührt werden durften.

Um den Lerneffekt zu steigern, dürfen also Ecken geputzt und behandelt werden. Mit Schäden an den Händen ist zu rechnen, sofern diese über kleinere Schnittwunden verfügen. Das Brennen ist aber nicht gesundheitsschädigend.

*grummel*


Jac 16.01.2006, 17.23| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Entscheidungsfindung



Nun gut, so waren wir also heute auf der Katzenausstellung. Es waren viele, viele Katzen da und ebensoviele Menschen - vor manchen Ausstellungsobjekten herrschte Stau, während andere Katzen völlig unbeeindruckt vom Tumult ein Nickerchen hielten - kluge Katzen...

Ich habe mir einen Stapel Visitenkarten mitgenommen von Züchtern, deren Katzenrasse mich angesprochen hat, aber eigentlich weiss ich jetzt noch weniger als vorher, was ich eigentlich will. Ich weiss zwar nun immerhin, dass eine Perser beim derzeitigen Rassenstandard keinesfalls mehr in Frage kommt, dass mich Nacktkatzen nur zu Mitleid anregen, dass ich bei Siam im extremen Zuchtstandard den Drang habe, die Katze zu füttern, damit sie nicht mehr so unterernährt aussieht - aber der Entscheidungsfindung, ob es nun wirklich eine Birma oder vielleicht doch eine Norwegische Waldkatze oder gar eine Maine Coon sein soll, bin ich keinen Schritt näher gekommen.

Das Pegel schlägt zwar ein bisschen Richtung Maine Coon, was aber vor allem daran liegt, dass wir Olivers ehemalige Spielgruppenleiterin, eine Seele von Mensch, dort trafen - mit einer schwarz-weissen Maine Coon auf dem Arm und dem Hinweis, dass sie derzeit junge Kätzchen hat und wir die jederzeit anschauen kommen dürfen - sie wohnt nur 5 Minuten von uns...

*seufz*

Ich bin noch immer hin- und hergerissen.
Einerseits hätte ich ja schon fürs Leben gern eine dieser besonderen Katzen, die einfach doch was anderes sind als die Hauskatze - andererseits werde ich nie züchten damit, sind die Tiere auch teuer und überhaupt und sowieso...
Ich dreh mich dann weiter noch ein bisschen im Kreis - würde unsere Minouche endlich, endlich Junge nach Hause bringen, wäre das Thema bestimmt nicht mehr so aktuell *g*


Jac 15.01.2006, 18.40| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Katzentatzen