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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Ausgeglichenheit



Ausgeglichen zu sein ist ein würdiges, wünschenswertes Ziel auf dem Weg zu sich selber. Ausgeglichenheit kann nur von innen kommen, aus einer Zufriedenheit mit sich und dem Leben. Wer sich wohl fühlt, mit dem, was er hat und ist, kann das Leben gelassen auf sich zukommen lassen, lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen und gilt als ausgeglichen.

Früher war ich alles andere als das: ich wurde genausoschnell wütend wie ich wieder runterkam, es gab nur himmelhochjauchzend und zutodebetrübt, Kleinigkeiten verdarben mir (und allen um mich herum) den Tag, ich konnte mich fürchterlich über unwichtige Dinge aufregen und gegen alles aufbegehren, was nicht meinen persönlichen Zielen diente.
Heute bin ich deutlich gelassener geworden, kann mich auch mal zurücknehmen, finde vieles nicht mehr des Ärgers wert und wirke vermutlich sehr ausgeglichen. Manchmal so sehr, dass es mir vorkommt, als seien meine Kanten und Ecken verschwunden und ich sei nur noch ein braver Abklatsch meiner selbst. Dann stehe ich neben mir selbst und wünsche mir Rebellionsgeist, Widerspruch, Auflehnung, Abenteuer....

Und wenn ich dann noch einen Schritt weiter zurücktrete, dann sehe ich - es ist noch immer da, ich bin unter der Ausgeglichenheit noch immer der lebendige Mensch, voller Widersprüche und Sprunghaftigkeit, voller Drang, meinen eigenen Weg zu suchen - und dann spüre ich : es ist gut.

Jac 11.09.2005, 21.37| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien