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Mein Leben in 6 Worten:

Klein beigeben ist was für andere.

 

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Verblüffend



Ich finde es immer wieder erstaunlich,  wie herablassend auf Blogger geschaut wird, weil die ja angeblich ihr ganzes Privatleben in ihrem Blog breittreten - und das in öffentlichen Foren, wo kaum Hemmungen bestehen, die intimsten Dinge haarklein zu erzählen. Wie Blogger als hemmungslose Selbstdarsteller dargestellt werden von Menschen, die kein Problem damit haben, jeden kleinsten quersitzenden Pups ins Forum zu posten.

Ich erkläre hiermit feierlich:

Ich trete hier nicht mein ganzes Privatleben breit - nur mein halbes.
;-)

Jac 09.09.2005, 10.21| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Vernetztes

Schweizerisches Verhalten



Manchmal bin ich einfach nur froh, dass ich mich typisch schweizerisch verhalte - ich bleibe neutral....

In meiner Schulzeit war es so, dass ich mit A ein gutes Verhältnis hatte. Nun konnte aber A absolut nicht mit X, und X konnte aber gut mit Y - und da wurde von mir erwartet, dass ich dann X und Y schneide und auch nichts mit ihnen zu tun haben will. Schon damals leuchtete mir der Sinn davon nicht ein, weil für mich das eine nichts mit dem anderen zu tun hatte - und nur zu oft war am Schluss dann ich die Blöde, weil ich den Fehler gemacht hatte, sowohl A als auch X und Y zu mögen - und am Schluss war ich dann mit Z diejenige, die draussen war.

Dann wurde ich erwachsen und ich dachte, dieser JungeMädchen-Kram, der hört dann auf - aber mit Schrecken habe ich festgestellt, dem ist nicht zwingend so. Noch immer tue ich mich schwer damit, wenn von mir erwartet wird, X auszugrenzen, weil ich mit A kann und Y ist mir ebenso lieb wie Z - nur bin ich heute alt genug, um mich einfach rauszuhalten, neutral zu bleiben und mir nicht vorschreiben zu lassen, wen ich zu mögen habe. Das wird mir dann gelegentlich auch schon mal als Schleimerei oder Gleichgültigkeit ausgelegt - nun ja, manche Gedanken verraten über den Absender mehr als über den Empfänger.

Ich bleibe dabei : wenn ich mag und zu wem ich stehe, das hängt von mir ab - und nicht vom Gruppenzwang. Schliesslich bin ich erwachsen. Zumindest meistens ;-)

Jac 08.09.2005, 22.45| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Stapeleien

Hauptwasserhahn



Bei der Sanierung aller Hausanschlüsse wurde auch der Hauptwasserhahn, einst ein quietschendes, rostiges Dreh-Rad, gegen ein modernes, buntes, leichtläufiges Modell ersetzt. Das ist schön, denn bei einem Wasserrohrbruch kann man so farbig untermalt und mit Legende zur Dreh-Richtung sofort das Wasser abstellen.

Weniger schön ist aber, dass ich heute eine halbe Stunde damit verbracht habe, herauszufinden, warum in der Küche kein richtiger Wasserdruck mehr ist, dabei so ziemlich alle Wasserzapfquellen in diesem Haus ausprobiert habe (und es sind viele!) - um dann festzustellen, dass weder eine Leitung kaputt ist noch etwas verstopft - sondern dass dieses bunte, tolle Drehrad in der Garage auch auf vorbeikommende Kinder eine grosse Faszination ausübt *argh*.

Jac 08.09.2005, 17.35| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Tageslernziel erreicht



Klappboxen sind eine sinnvolle Möglichkeit, Einkäufe vom Einkaufswagen mit Umweg übers Auto direkt in die eigene Küche zu befördern, deutlich praktischer als Papiertragtaschen, bei denen immer im dümmsten Moment die Henkel reissen und man sich dann auf Knien wiederfindet, um davonrollende Orangen, zermatschte Eier und auslaufende Milch zusammenzusammeln, begleitet von den hämischen wissenden Blicken der Passanten.

Heute habe ich gelernt, dass das auch mit Klappboxen geht - nämlich dann, wenn sich unversehens der ganze Boden der Box verabschiedet. Wenigstens war es nicht an der Hauptstrasse, sondern auf der Treppe zu unserem Haus - und vor allem waren die 24 Eier in der anderen Box.

Was lerne ich daraus?

wasnsch**
Keine Ahnung - ich denke noch drüber nach ;-)

Jac 07.09.2005, 13.03| (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

Bildungslücke



Heute festgestellt :
der Zwirbel weiss nicht, was ein Kino ist.

Dafür weiss er, wie man den Fernseher auf den Kinderkanal einstellt.

Das nennt sich ausgleichende Gerechtigkeit - zumindest heute noch, morgen weiss er es dann,  der Kindergarten geht ans Fantoche-Festival.

Jac 06.09.2005, 21.22| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Fitnessprogramm der anderen Art



Nach Maharishi-Yoga, PowerSleeping, MagmaRefilling und Energetischem Gähnen

nun die

10 Schweizer

:-)




Jac 06.09.2005, 20.54| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Vernetztes

Unterhaltung



Ausflüge mit Kindern werden von einer gewissen verbalen Eintönigkeit begleitet:

Mir ist heiss!
Ich habe Durst!
Sind wir endlich da?
Geht es noch lange?
Meine Beine tun mir weh!
Ich will nicht mehr laufen!
Ich will ins Restaurant!
Hier sind Mücken/Ameisen/Sonne/Schatten, hier will ich nicht bleiben!
Wann gehen wir heim?
Mir ist langweilig!
X hat mich fast gehauen!
Y hat mich angeguckt!
Ich will ein Eis!
Mir ist heiss!
Ich habe Durst!
Sind wir endlich da?
usw. usf.

Wenn man es als Erziehungsberechtigter schafft, diese gelegentlich doch störenden Nebengeräusche auszublenden, obwohl sie in einem Dauermantra in wahlweise quengelndem, meckernden oder schreienden Tonfall vorgetragen werden, dann ist man befähigt, zur Stufe zwei vorzudringen und diese Ausflüge trotzdem zu geniessen.
Bei Verlieren der Contenance wird man in der Regel mit einem um 50 Dezibel lauteren DaCapo bestraft.

Mehrfachmutter zu sein, hilft deutlich beim Ausblenden, Gesellschaft noch besser - am besten hilft Bestechung in Form von Essen und Getränken - mit Gummibärchen im Mund klingt das Mantra dann nur noch *mmmmischss* oder *schbdscht* - und das lässt sich aushalten.
;-)


Jac 05.09.2005, 23.12| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Abgeschlagene Ecken



wasserbild

Der Strom des Lebens schleift abgeschlagene Ecken rund,
aber er bringt sie nicht zum Verschwinden.



Jac 05.09.2005, 23.01| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Sinniertes

Unfug hoch zehn



kroetenkind

...selbsterklärend...

Jac 04.09.2005, 18.51| (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kindereien

Hausgäste



Wir haben Hausgäste - und das bedeutet für mich, dass ich mich weniger in der virtuellen Welt austauschen muss, sondern mich mit einem Erwachsenen so ganz eins zu eins unterhalten kann - so denn die Kinder uns lassen. Wie so oft nämlich, müssen dieselben erstmal wieder ihre Besitzansprüche demonstrieren und sind so anhänglich wie sonst selten. Es ist auch für sie etwas ungewohnt, dass nicht meine ganze Aufmerksamkeit ihnen gilt, weil meine sonstige Zerstreuung für sie nicht reell ist. Ich gehe aber davon aus, dass sich das recht schnell wieder legen wird.

Heute abend wird dann der WBE mit Oliver und Victoria zu einem Zückerchen der besonderen Art kommen:
In einem Nachbardorf gibt Dimitri, DER Schweizer Clown, seit vielen Jahren erfolgreich und auch eine internationale Grösse, ein Gastspiel, und wir haben Karten dafür. Ich bin sicher, das wird ein ganz besonderer Abend für sie. Ich werde mit dem Zwirbel zuhause bleiben, zusammen mit unseren Hausgästen, denn diese Art Humor, die versteht der Kleine noch nicht, und zwei Stunden ruhigsitzen, das ist (noch) nicht so sein Ding.

Für manche Unternehmungen müssen wir uns aufteilen, anders geht es nicht. Was für die grossen spannend und interessant ist, dafür ist der Zwirbel noch zu klein, und umgekehrt interessieren manche Dinge für den Kleinen besonders Oliver nicht mehr sonderlich, verständlicherweise. Und wenn wir uns darauf beschränken, immer nur Dinge zu machen, die für alle interessant sind, dann fallen viele Dinge aus, und das wäre schade. Aber wir merken, wie es jedes Jahr einfacher wird, weil der Alters-Abstand unwichtiger wird. Fein!

Einen schönen Tag wünsche ich da draussen :-)

Jac 02.09.2005, 08.45| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches

100'000



.... Besucher waren bereits hier - ein Grund zum Freuen :

*kaffeehinstell*
*gipfelirauskram*
*orangensafteingiess*
*alkoholimschranklasswegenesistmorgen*


Danke!
Fürs Mitlesen, Mitdenken, Kommentieren, Lamentieren und Kritisieren!




...und - der 100'000 Besucher kam aus der Schweiz, wie ich und ist mit Solnet unterwegs - Outing erwünscht, aber nicht Pflicht ;-)


Jac 01.09.2005, 08.29| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltägliches